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Beauty | 03.03.2016

6 haarige Pflege-Mythen

Tipps zur Haarpflege gibt es wohl mindestens so viele wie wir Haare auf dem Kopf haben. Doch was hilft wirklich und was nicht?

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6 haarige Pflege-Mythen - was wir glauben sollten und was lieber nicht! © iStock by GettyImages

"Tägliches Haare waschen macht die Haare schneller fettig."

Dieser Mythos stammt aus der Zeit, in der Shampoos wesentlich aggressiver waren und die Talgproduktion der Kopfhaut tatsächlich anregten. Darum müsst ihr euch jetzt aber keine Gedanken mehr machen und könnt eure Haare gerne täglich waschen. Achtet aber auf Pflegeprodukte, die auf euren Haartyp abgestimmt sind.

"Haare wachsen durch regelmäßiges Schneiden schneller."

Regelmäßiges Haare schneiden hat keinerlei Einfluss auf unser Haarwachstum. Wünscht ihr euch eine lange Rapunzelmähne, müsst ihr leider jede Menge Geduld aufbringen. Unser Haar wächst etwa 10 bis 15 cm pro Jahr. Den Eindruck, dass unsere Haare schneller wachsen, bekommen wir nur, weil die Spitzen gesünder aussehen, wenn wir sie alle 8 Wochen schneiden lassen.

 

"Je mehr Pflege, desto gesünder das Haar."

Viele Frauen überpflegen ihr Haar. Dadurch liegt die Mähne platt am Kopf an und hat keinerlei Schwung oder Volumen. Es kommt immer auf die richtigen Produkte an. Trockenes Haar wird durch Kur und Spitzenfluid wieder glänzend, fettiges oder normales Haar hat andere Bedürfnisse.

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© Thinkstock

"Waschen mit kaltem Wasser macht die Mähne glänzend."

Dieser eiskalte Mythos besagt, dass durch das kalte Wasser die aufgerauhte Hornschicht geschlossen wird und unsere Haare so einen seidigen Glanz erhalten. Nachgewiesen werden konnte das bis jetzt aber nicht.Eine kurze Eisdusche lohnt sich aber trotzdem, denn die Kälte regt die Durchblutung der Kopfhaut an.

"Im Sommer wachsen die Haare schneller."

Stimmt! Je wärmer es ist, desto aktiver sind die Zellen der Kopfhaut. In den Sommermonaten wachsen unsere Haare also bis zu einem halben Zentimeter mehr als im Winter. Das gilt übrigens auch für unsere Fingernägel.

"100 Bürstenstriche sorgen für glänzendes Haar."

Durch das Bürsten verteilen sind die Fettmoleküle gleichmäßig in den Haaren. 100 Bürstenstriche sind aber zu viel. Das kann zu Haarschäden und fettigem Haar führen, da bürsten die Talgproduktion anregt.

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(© Thinkstock)
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