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Beauty | 16.03.2015

So tricksen die Beauty-Stores uns aus

Irgendwie schaffen wir es selten, bei den Beauty-Stores nur das Produkt zu kaufen, das wir wollten. Meist wandert da noch ein bisschen mehr ins Körbchen, als wir uns eigentlich vorgenommen haben, weil die Stores und Counter uns geschickt austricksen.

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Ganz schnell haben wir den dritten roten Lippenstift gekauft. (© Thinkstock)

Gratis Proben

Kosmetikunternehmen investieren Millionen in Pröchen und Testet. Dieses Geld ist gut angelegt, denn diese Lockmittel erhöhen unsere Kaufbereitschaft um mehr als 60 Prozent. Das liegt ganz einfach daran, dass unsere Sinne "Fühlen" und "Riechen" beim Kauf von Beautyprodukten mitentscheiden. Viele von uns fühlen sich außerdem nach einer Berartung und ein paar Proben regelrecht dazu verpflichtet etwas zu kaufen.

Lippenstifte ködern uns

Lippenstifte sind, ähnlich wie die Süßikeiten an der Supermarktkassa, in idealer Greifhöhe. Die bunten Farben ziehen unseren Blick an und schon haben wir einen Impulskaufartikel im Körbchen. Die Gewinnspanne bei Lippenstiften ist um einiges höher als bei anderen Beautyprodukten, weshalb die Verkäufer uns gerne auch mal den dritten roten Lippenstift einreden. Um das zu verhindern, nehmt euch einen Moment Zeit und überlegt, ob ihr nicht vielleicht doch schon so eine Farbe zu Hause oder sogar in der Handtasche habt.

Das richtige Licht

Damit das Licht im Kosmetikbereich besonders hell und klar ist, werden LED-Lampen mit weißem Unterton verwendet, wie sie zum Beispiel auch im Fotostudio üblich sind. Durch das Licht wirkt die Haut frischer und wir fühlen uns jung und attraktiv.

Das Dreieck

Parfums und Cremes sind oft in Dreiergruppen aufgestellt. Wir neigen dazu, das in der Mitte zu kaufen. Produkte, die eine besonders hohe Gewinnspanne haben oder teurer sind, werden also immer mittig platziert.

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Perfekt positioniert

Kosmetik-Counter befinden sich meist im Erdgeschoss in der Nähe des Eingangs. Beautyprodukte wirken nicht nur besonders glamourös, nein sie machen auch noch bis zu 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Macht also am Besten erst mal eine Runde durch die übrigen Stockwerke bevor ihr bei den Beuatypordukten zugreift.

 Alle guten Dinge sind drei

Um den Umsatz ein wenig an zu kurbeln, wird das Personal auf sogenannte Querverkäufe geschult. Das heißt, wenn ihr einen Lidschatten kauft, verkaufen sie euch auch gleich Make-Up-Entferner und Pinsel dazu. Laut Statistik liegt bei drei Produkten pro Einkauf die Schmerzgrenze bei den meisten Kunden.

Professionelle Uniformen

Verkäufer sprechen Kunden oft direkt an, um die hohen Verkaufsziele zu erreichen. Dabei ist besonders wichtig, dass sich der Kunde gut beraten fühlt.Um dieses Gefühl zu verstärken, haben manche Beauty-Counter Dresscodes eingeführt. Verkäufer in edlem Schwarz oder sogar in weißen Ärztekitteln gewinnen unser Vertrauen erheblich schneller.

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