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Beauty | 22.07.2016

So werden deine Füße fit für den Sommer!

Nicht nur unsere Hände, sondern auch unsere Füße verdienen es, gepflegt zu werden. Vor allem im Sommer können wir unsere Zehen nicht mehr in Socken oder geschlossenen Schuhen verstecken. Wer seine Füße also nicht das ganze Jahr über pflegt, der sollte dies jetzt schleunigst tun, denn jetzt heißt es Showtime für die Füße! Wir haben die Pediküre-Tipps für zuhause!

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Ab in die Sandalette! © http://blog.styleestate.com/

Tja, nicht einmal die tollsten Schuhe sehen an ungepflegten Füßen gut aus. Um schöne und gepflegte Füße zu haben, muss man jedoch nicht monatlich zur Pediküre gehen, sondern kann dies ganz einfach selbst machen und dabei auch noch Geld sparen. Wir haben in den folgenden 6 Schritten für euch zusammengefasst, wie ihr euch eine eigene Pediküre ganz einfach zuhause macht!

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Schöne Füße? Geht ganz einfach! (© iStock by Getty Images)

Entspannendes Fußbad

Beginnen solltet ihr die Fußpflege immer mit einem warmen, entspannenden Fußbad, um die Fuß- und Nagelhaut aufzuweichen. Als Beigabe kann zum Beispiel ein fertiger Badezusatz verwendet werden. Wer sein Fußbad jedoch lieber selbst herstellt, kann als Beigabe beispielsweise Pflanzenöle, wie Rapsöl verwenden, da diese rückfettend wirken und so die Haut sehr gut pflegen. Wer jedoch kein Pflanzenöl verwenden möchte, dem sind ätherische Öle zu raten. Minze oder Rosmarin wirken sehr erfrischend und regen zusätzlich die Sinne an, wobei Kamille beispielsweise die Haut beruhigt und Teebaumöl desinfizierend wirkt. Es reichen allerdings ein paar Tropfen Öl. Wichtig ist, wenn ätherische Öle verwendet werden, dem Fußbad einen Emulgator, wie zum Beispiel Milch oder Schlagobers beizufügen, damit sich die Öle im Wasser auflösen können. Ansonsten schwimmt das Öl auf dem Wasser und kann seine Wirkung nicht entfalten. Wer mit wunden Füßen oder mit Warzen zu kämpfen hat, ist die Beigabe von Natron (max. 3 Teelöffel) zum Fußbad zu empfehlen.


(© iStock by Getty Images)

 

Hornhaut entfernen

Da nun die Fußhaut aufgeweicht ist, kann die harte Haut leichter entfernt werden. Die Hornhaut an unseren Sohlen hat grundsätzlich eine sehr wichtige Funktion, da sie vor Druck und Reibung schützt. Sie entsteht hauptsächlich durch das Tragen von falschen Schuhen sowie durch langes Stehen und Gehen, weil dadurch auf die Haut ein erhöhter Druck entsteht. Trotzdem ist sie unschön anzusehen. So könnt ihr die Entstehung von unnötiger Hornhaut vorbeugen und sie schnell wegmachen.

  1. Hornhautentfernung mit einer Fußfeile
    Liegt nur eine dünne Schicht Hornhaut vor, kann sie leicht mit einer Fußfeile entfernt werden. Zuerst wird mit der groben Feile geraspelt, anschließend mit der glatten Seite der Feile nachgeglättet. Bei dieser Anwendung sollten die Füße allerdings trocken sein und danach gut eingecremt werden.
  2. Hornhautentfernung mit einer Raspel
    Ist die Hornhautschicht etwas dicker, wird häufig mit einer Hornhautraspel gearbeitet. Diese funktioniert im Prinzip genauso, wie die Fußfeile. Zuerst wird mit der groben Seite gearbeitet, anschließend mit der Feinen. Bei der Hornhautraspel, genauso wie bei elektrischen Hornhautentfernern, ist allerdings Vorsicht geboten, da diese sehr scharf sind und es bei deren Anwendung leicht zu Hautverletzungen kommen kann. Generell ist also eher zur sanfteren Variante, nämlich der Fußfeile zu raten.
  3. Hornhautentfernung mit einer salicylsäurehaltigen Creme
    Salicylsäure wirkt äußerlich gegen Schmerzen, Hilft bei Akne-Erkrankungen, Verhornungsstörungen, Warzen und Schuppenflechte. Häufig ist dieser Wirkstoff in Cremen oder Salben enthalten, welche in Apotheken erhältlich sind. Allerdings sollte auch hier darauf geachtet werden, dass immer nur die oberste Hornhautschicht entfernt wird, damit es nicht zu Entzündungen kommt. Mit der Anwendung der Salbe sollte daher besonders sorgfältig und bewusst umgegangen werden.
  4. Hornhautentfernung mit einem Bimsstein
    Ein Bimsstein ist ein Vulkanstein, welcher dazu verwendet wird, die Hornhaut auf den Füßen zu entfernen. Allerdings sollten die Füße hier vorher in einem Fußbad ordentlich aufgeweicht werden.
  5. Hornhautentstehung vorbeugen
    Unseren Füßen wird meist den ganzen Winter über keinerlei Beachtung geschenkt. Erst, wenn die warme Jahreszeit kommt, müssen sie dann schnell wieder auf Hochglanz gebracht werden. Wenn man seine Füße jedoch das ganze Jahr über regelmäßig pflegt, kann man so besonders der Bildung von Hornhaut vorbeugen.
    Creme deine Füße ein- bis zweimal täglich ein. Gut geeignet ist hierfür besonders die Ringelblumensalbe, da sie hautheilend und pflegend wirkt.
    Gönne dir regelmäßig ein Fußbad, wenn möglich alle zwei Wochen. Wenn die Fußhaut weich geworden ist, kannst du harte Hautstellen leicht mit einer Fußfeile oder einem Bimsstein entfernen.
    Trage Schuhe mit optimaler Passform, in denen du dich wohlfühlst (leicht gesagt, schwer umgesetzt - wir kennen das Problem) und wechsel dein Schuhwerk öfters. Schuhe mit Absätzen solltest du nur zu besonderen Anlässen tragen.


(© iStock by Getty Images)

 

Nägel richtig schneiden

Was die Nagelform betrifft, gibt es bei der Pediküre nicht so viel Auswahl, wie bei der Maniküre. Um die Fußnägel richtig zu schneiden, sollte der Nagelrand mit der Zehenkuppe abschließen und zwar in gerader Form. Dadurch kommt es in den Schuhen nicht zu Druckstellen oder eingewachsenen Nägeln. Auch sollten die Fußnägel keinesfalls zu kurz geschnitten werden, da es sonst leicht zu Entzündungen im Nagelbett kommen kann. Als Werkzeug ist hier entweder eine saubere Nagelschere, oder ein Nagelzwicker zu empfehlen.


(© iStock by Getty Images)

Nägel richtig feilen

Zu einer richtigen Pediküre gehört auch das Feilen der Nägel, die sogenannte Feinarbeit. Wähle eine feine Feile oder eine Glasfeile und bearbeite deine Nägel immer in die Wuchsrichtung. So schonst du die empfindlichen Nagelfasern und „versiegelst“ die Schnittkanten.


(© iStock by Getty Images)

Feuchtigkeit für die Nägel

Bevor du deine Nägel lackierst, solltest du Füßen und Nägeln eine Ladung Feuchtigkeitscreme verpassen und ein Nail Repair Serum. Diese Serums wirken reparierend, pflegend und spenden den Nägeln Feuchtigkeit. Lass die Pflege anschließend einige Minuten einwirken.


(© iStock by Getty Images)

Nägel lackieren


Nun können die Nägel je nach Belieben lackiert werden. Ob einfärbig oder mit Mustern – je nach Geschmack, Lust und Laune ist hier alles erlaubt. Sehr gepflegt und dezent sehen French-Nägel aus. Diese können ganz einfach selbst gemacht werden.

French Pediküre:

Zuerst einen schmalen Balken weißen Nagellack am oberen Rand des Nagels lackieren.
Wenn nötig, kann auch eine zweite Schicht darüber lackiert werden, damit die weiße Farbe besser zur Geltung kommt.
Anschließend kleine Fehler mit einem Nagellackkorrekturstift ausbessern.
Diejenigen, die es gerne glitzernd mögen, können unter dem weißen Nagellack noch einen silbernen Strich mit einem Nagelliner ziehen. Diese Kombination passt perfekt zusammen und gibt dem Ganzen noch einen gewissen Pfiff.
Sobald der Nagellack und der Nagelliner getrocknet sind, kann mit einem farblosen Glanzlack drüber lackiert werden und fertig sind die Nägel.

Redaktion: Kathrin Gottsbacher

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