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Beauty | 07.03.2017

Schönheits-Geheimnis: Chemisches Peeling

Dermato-Kosmetikerin Sonja Panagiotides von Kuzbari verrät uns, warum Peelings Wunder wirken können!

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Was das Chemische Peeling wirklich kann? Wir haben nachgefragt und getestet! © iStock by Getty Images

Was das Chemische Peeling wirklich kann? Wir haben nachgefragt und getestet!

Chemische Peelings gehören zu den ältesten Methoden der Schönheitsmedizin. Schon Kleopatra hat ihre Haut mit Ziegenmilch-Bädern verfeinert – also einem klassisches Ganzkörperpeel mit Milchsäure. Ebenso alt sind die Phenolpeels der Zigeuner, die so seit Jahrhunderten gealterte Haut verjüngern und verfeinern.

Der Grundstein für das moderne dermatologische Peel kommt jedoch aus Österreich.  Im 19. Jahrhundert hat der berühmte Wiener Dermatologe Ferdinand Hebra Peelingtechniken gegen Sommersprossen und Melasma entwickelt. Heute strebt mit dem Kuzbari Zentrum wieder eine österreichische Institution eine weltweit führende Rolle im Bereich der Peelings an.

 

In unserer Testet-Reihe "In 10 Wochen zu schöner Haut" haben wir uns zwei Gesichtspeelings und einem chemischen Peeling am Rücken unterzogen.
Das Peeling dauert nicht länger als 10 Minuten. Zuerst wird von Dermato-Kosmetikerin Sonja Panagiotides von Kuzbari das Gesicht gereinigt und dann das Peeling ca. 5 Minuten in die haut eingerieben. Es brennt ein wenig, denn das Chemische Peeling löst die obere Hautschicht des Gesichts ab.

Aber kurz zum Anfang: Was ist das überhaupt für ein Peeling?

Eine der am häufisten verwendten Fruchtsäuren ist die Glycolsäure. Sie führt zu einer Abschuppung und Zellerneuerung. Es wurde auch nachgewiesen, dass Glycolsäure atypische Zellen reduziert, also hautkrebspräventiv wirken kann. Glycolsäurepeels werden erfolgreich bei Pigmentunregelmäßigkeiten, Akne sowie zur Verfeinerung und Erfrischung der Haut angewandt. Weitere Fruchtsäuren mit positiven Eigenschaften sind Milchsäure, Mandelsäure, Zitronensäure und Weinsäure. Diese sind wesentliche Bestandteile verschiedener oberflächlicher Peels, wie das Milk Peel, welches auffrischend wirkt, oder das das Spot Peel, welches speziell für Hyperpigmentierungen kreiert wurde.

 

Und so läuft es ab: Zumindest zwei Wochen vor dem ersten Peel sollte die Haut zu Hause mit fruchtsäurehaltigen Cremen vorbereitet werden. Diese optimieren das Peeling-Ergebnis und sorgen für einen anhaltenden Effekt. Dafür gibt mir Sonja Panagiotides Cremen für zuhause mit. Das eigentliche Peel dauert ca. 20 Minuten. Zu Beginn wird die Haut professionell gereinigt und entfettet, damit die Substanzen optimal in die oberflächlichen Hautschichten eindringen können. Es folgt das schichtweise Auftragen der flüssigen Peelingsubstanz, welche speziell auf den Hauttyp und die Sensibilität abgestimmt wird. Solange die Fruchtsäuren auf der Haut sind, brennt das Peeling, aber aushaltbar. Das dauert ca. 5 Minuten an. Wenn der optimale Endpunkt erreicht ist, wird die Reaktion gestoppt. Es folgt eine sanfte Kühlung mit Luftzug und speziell angefertigten Kompressen. Dann hört es auch sofort auf zu brennen. Im Anschluss werden noch Nährstoffe in die Haut eingebracht und das Peeling mit beruhigenden Cremen abgeschlossen. Unmittelbar nach dem Peeling ist die Haut leicht gerötet. In den darauffolgenden 2-5 Tagen wird die oberflächliche Hautschicht abgeschuppt und darunter bildet sich frische Haut, welche nur mit einer heilungsfördernden Creme gepflegt wird. Da die Haut in der Zeit nach dem Peeling sehr sensibel ist, muss sie mit einem hohen Lichtschutzfaktor vor UV-Strahlung geschützt werden. Nach ca. 1 Woche kann wieder mit der fruchtsäurehaltigen Heimtherapie begonnen werden. Je nach Befund werden 2-6 Peels im Abstand von 3 Wochen durchgeführt.

Ich habe nun 3 Peelings gemacht und bin sehr zufrieden. Meine Haut ist schöner geworden und nach jedem Peeling war das Abschuppen auch nach 2 Tagen wieder vorbei.

Mehr Infos bei Sonja Panagiotides von Kuzbari.

 

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Dermato-Kosmetikerin Sonja Panagiotides von Kuzbari
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