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Beauty | 21.09.2016

Skin-Secrets

Mission Traum-Teint. Die Kosmetikerin hat ihn. Die Hautärztin und die Spa-Managerin auch. Feinporig, jugendlich frisch und strahlend. Wie machen die das bloß? look! hat bei den Fachleuten nachgebohrt und so einiges gelernt …

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Auch wir wollen makellos schöne Haut! © iStock by Getty Images

1. Einmal Skin Tonic, bitte!

Fine-Toning. In vielen Badezimmern fristet Gesichtswasser (auch genannt Tonic oder Toner) ein Außenseiter- Dasein. Zu Unrecht, sind sich alle befragten Hautexperten einig. „Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Tonics nur für ölige Haut sind. Sie stellen nach der Grundreinigung den natürlichen pH-Wert wieder her, befreien von Schmutzresten und lassen die nachfolgende Pflege besser aufnehmen. Bei sensibler Haut unbedingt auf die alkoholfreie Version achten“, erklärt Claudia Arrich, Kosmetikexpertin im Hotel & Spa Linsberg Asia, die selber täglich tont.

2. Trocken vs. dehydriert

Verwechslungsgefahr. Während trockene Haut einen Nährstoffmangel vorweist, neigt dehydrierte Haut zum Talgüberschuss, weil ihre
Hornschicht einen sehr geringen Wassergehalt hat. Die Übeltäter der Dehydrierung: Sonnenbaden, zu wenig Trinken und klimatisierte Räume. „Bloß keine fetten Cremen! Dehydrierte Haut ist ölig und braucht Feuchtigkeit, wie etwa Hyaluronsäure“, warnt Hautspezialistin Ingrid Wala vom Wiener City-Salon Topkapi vor falscher Pflege.

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Superglow Wanted! Ein makellos schöner Teint à la Gigi: ein Ideal, mit dem nur die wenigsten Frauen gesegnet sind. © APA Picturedesk /picturedesk.com

3. Fummel-Verbot

Finger weg. Laut einer amerikanischen Studie berühren wir 3,6 Mal die Stunde unser Gesicht. Dabei sind unsere Hände ein wahrer
Keim-Tummelplatz. Bakterien führen schnell mal zu fiesen Pickeln, die erst recht dazu verführen, rumzukletzeln. „Das führt zuerst zu
Entzündungen und Rötungen und später zu Narben und Pigmentverschiebungen“, klärt Schönheitsmedizinerin Dr. Sabine Apfolterer
von Worseg Clinics auf. Für arge Beautynotfälle, z. B. vor einer Hochzeit, hat sie einen Geheimtipp: „Der sogenannte ,Spotshot‘. Von einem Hautarzt oder plastischen Chirurgen wird ganz wenig Kortison in den Pickel gespritzt, meist verschwindet dieser dann innerhalb von 24 Stunden.“ Sie selber beugt Unreinheiten vor, indem sie sich regelmäßig ein Hydra Facial gönnt. Mittels Wasserstrahl werden dabei abgestorbene Hautschuppen und Talgeinschlüsse schonend entfernt.

4. Masahhhhge

Do it yourself. Im Beauty-Vorreiterland Korea zählt eine Gesichtsmassage längst zum täglichen Pflegeritual. Auch Kathrin Jakubonis,
Senior Trainerin bei Mac Cosmetics, schwört darauf und verbindet das morgendliche Eincremen mit einer wohltuenden Knet-Einheit. „Die Blutzirkulation wird angeregt, die Gesichtszüge entspannen sich und die Haut ist schön rosig und prall. Die optimale Basis für einen tollen Make-up-Look!“ Massiert man regelmäßig fleißig, können sogar Fältchen reduziert werden.

5. Brush Hour

Bürsten-Hype. Rotierende Gesichtsbürsten versprechen gleich mehrere Wirkungen auf einmal und kommen auch in den meisten Badezimmern der Hautprofis zum Einsatz: „Ich mag das Gefühl nach dieser gründlichen Reinigung sehr und empfinde die Haut dadurch noch strahlender. Durch die kreisende Bewegung werden nicht nur abgestorbene Hautschüppchen entfernt, sondern auch die Durchblutung angeregt, wodurch Schadstoffe schneller abtransportiert werden können und Reparaturmechanismen aktiv werden“, findet Dr. Sabine Apfolterer. „Wichtig ist, dass man den Bürstenkopf regelmäßig reinigt“, ergänzt die Ärztin. Fachkosmetikerin
Ingrid Wala warnt allerdings vor Überstrapazierung: „Ich empfehle, damit jedenfalls vorsichtigumzugehen, denn rotierende Bürsten wirken wie ein mechanisches Peeling und können Couperose fördern.“

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6. Stress, lass nach

Kühlen Kopf bewahren. Wenig überraschend, dass uns ein turbulenter Lebensstil auf längere Sicht ganz schön alt aussehen lässt. Dunkle Augenschatten, Rötungen, ein fahler, stumpfer Teint bis hin zu Falten – unser größtes Organ leidet und rächt sich. „Alles, was den Körper stresst, stresst auch die Haut“, bestätigt Top-Dermatologin Dr. Elke Janig vom Kuzbari Ästhetikzentrum. Sie empfiehlt reichlich Schlaf, Wellness-Breaks und Sport zum Ausgleich und als effektive Anti-Aging-Maßnahme. „Gesundes Essen und
ausreichend Wasser zu trinken, wird zwar immer wieder gepredigt, aber es stimmt ja auch. Und die meisten Menschen können hier etwas verbessern, wenn sie ehrlich sind.“

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