Loading…
Du befindest dich hier: Home | Beauty

Beauty | 17.02.2017

So macht Kylie Jenner unsere Teenies kaputt!

Auf den Magerwahn folgt nun der Selfie-Wahn und natürlich auch die ideale OP dafür. Warum Insta-Stars immer mehr Jugendliche direkt auf den Weg zum Schönheits-Doc lotsen...

Gefährliche Schönheit

Der Beauty-Wahnsinn geht in die nächste Runde. Zu verdanken haben wir dies keinen Geringeren, als gefeierten Insta-Stars wie Kylie Jenner, Bella Hadid und Co. Die ach-so-schönen Selfie-Queens fördern durch ihre Vorbildfunktion den OP-Wahn bei Jugendlichen. Teenies sind wie besessen von den perfekten Star-Bildern und werden dadurch immer unzufriedener mit sich selbst. Ist doch klar, wo einige Jungs sogar denken, Kim Kardashian trage kein Make-up und sie ihrer Natürlichkeit wegen anbeten - Das soll doch wohl ein Witz sein. 

Sogar Kylie Jenner gibt zu, dass sie ihr Aussehen nicht strengen Diäten, einem Personaltrainer oder gar ihrer Make-up-Linie zu verdanken hat, sondern sich für ihr Selfie-Face mehrmals unters Messer gelegt hat. Kein Wunder, dass bei solchen Aussagen immer mehr Jugendliche den Drang verspüren etwas an sich "zurecht-schnibbeln" zu lassen. Die Schönheits-Op-Industrie ist schon längst kein Tabu Thema mehr. Mittlerweile sind Botox-Eingriffe, Brust-Vergrößerungen und Lippen-Aufspritz-Sitzungen scheinbar unser täglich Brot geworden und daher kaum noch der Rede wert. Da liegt nahe, dass vor allem Teenies, WÄHREND der eigentlichen Entwicklung ihres Körpers, ihre Unzufriedenheit daran beim Beuty-Doc wegoperieren lassen möchten.

 

Die OP für das perfekte Selfie

In Amerika schlägt ein neuer OP-Trend alle Rekorde (vor allem in Sachen Lächerlichkeit). Die von Ärzten so benannte "selfie surgery" ist eine Schönheits-OP, die anscheindend dafür sorgen soll, dass Selfies noch einen Tick besser aussehen. Eine Befragung der American Academy of Facial Plastic and Reconstructive Surgery zeigt auf, dass die Patientinnen für plastische Eingriffe (zumindest in den USA) immer jünger werden. Dort sollen rund 64 Prozent aller befragten Gesichtschirurgen angegeben haben, dass die Zahl der Patientinnen unter 30 Jahren in den letzten Jahren dramatisch gestiegen ist. Wenn man uns fragt: Schockierend!

 

Das Streben nach dem Million-Dollar-Face

Prominente Vorbilder, wie Kylie Jenner und Bella Hadid, mögen auf den ersten Blick perfekt erscheinen, jedoch hat sie kaum einer von uns schon einmal leibhaftig vor sich gesehen. In einer Zeit in der Make-Up, Photoshop und der richtige Filter zusammen EIN perfektes Selfie ergeben, verschwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Schein schnell. Wenn dazu dann noch zahlreiche Operationen notwendig sind, nur um unsere Like-Zahlen in die Höhe zu treiben, sollten wir lieber schnell die Notbremse ziehen.

Vor allem Minderjährige sollten vorsichtig sein, was Operationen betrifft, denn der ihnen noch bevorstehende Wachstum, kann so einiges verändern. Außerdem planen junge Girls gefährliche Eingriffe oft nicht bei klarem Verstand. Ein kleiner Scherz über ein Stups-Näschen und schon muss daran herumgebastelt werden. So kann das doch nicht weitergehen! Wir sollten unsere Besonderheiten feiern und nicht versuchen uns, wie Barbie-Puppen anzugleichen. Denn schlussendlich sind wir alle Menschen, jeder mit seinen eigenen Ecken und Kanten. Zwar gibt es mittlerweile für jede Ecke und Kante eine Behebungs-OP, aber dies würde uns zu Wandelnden Plastik-Zombies machen.

Love yourself!

Grundsätzlich sollte jeder, der sich unters Messer legt vorher darüber klar werden, dass ein Eingriff nur der Ästhetik wegen das Selbstbild nicht unbedingt verbessern wird. Viele Menschen, die damit angefangen haben, sind süchtig nach dem idealen Bild von sich selbst geworden. So lassen sie alle möglichen OPs über sich ergehen, bis sie schlussendlich einsehen, dass wahres Selbstwertgefühl von innen kommt und nicht durch eine Operation eingespritzt oder eingebaut werden kann. Schönheit vergeht, aber Selbstliebe bleibt (wenn wir sie erst mal entwickelt haben) ein Begleiter fürs Leben.

 

Diskutiere mit uns und deinen Freundinnen diesen Beitrag:
powered by Disqus