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Uschi Fellnerlook into my life

Uschi Fellner | 29.06.2015

Eigentlich sollte man die Gartenmöbel rausstellen …

Warum fühlt sich bei "MAN" niemals irgendjemand angesprochen?

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SIND EURE "mans" auch so faul wie meine?

Endlich Sommer! Zeit, die Gartenmöbel aus dem Schuppen ins strahlende Licht zu befördern.
„Am Wochenende kriegen wir 30 Grad. Man müsste die Gartenmöbel rausräumen“, werfe ich in die Runde. Zustimmendes Gemurmel von Mann, Kindern und Hund. „Einer müsste die Gartenmöbel auch mal putzen“, spinne ich die Unterhaltung weiter. Zustimmende Gemurmel des Hundes. Der Rest der Familie hat sich verdrückt, gewiss nicht ignorant gemeint.

Meine Lieben wissen mich in bester Gesellschaft. Erstens des Hundes. Zweitens von „man“. Drittens von „einer“. „Man“ und „einer“ führen in unserem Haushalt eine
friedliche Co-Existenz, sind immer da und haben nur eine winzige Charakterschwäche: Sie sind stinkfaul.
„Man sollte mit dem Hund rausgehen“, sage ich. „Man“ ist nirgends in Sicht. „Kann mir einer mal kurz helfen?!“, rufe ich. Selbst wenn ich im Rinnstein verenden würde, „einer“ merkt es sicher nicht.
Penner.

Im Fall der Gartenmöbel ist es besonders schwierig. Ende Februar unternahm ich den ersten Vorstoß, weder „man“ noch „einer“
fühlten sich wie üblich zuständig. März, April, Mai und Juni zogen ins Land. „Man“ und „einer“ waren besonders müde. Bald haben
wir Juli. Fast lohnt es sich nicht mehr, die Gartenmöbel rauszustellen, für die paar Wochen. Man müsse sie ja doch bald wieder wegräumen. Oder einer. Hoffentlich wird es bald November.

Eure Uschi