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Julia SchweigerYoga und Fitness Trainerin

Julia Schweiger | 18.01.2016

Count Down einmal anders.

Von Begebenheiten und Begegnungen rund um den Jahreswechsel.

Sonntag Abend. Ausgeruht nach einem so richtig gemütlichen Wochenende.... lasse ich die Gedanken fließen. Das Neue Jahr...wenn auch schon zehn Tage in Amt und Würden, fühlt sich noch sehr frisch an. Der Jahreswechsel beim Tribal Dance in Leibnitz war wiedermal besonders intensiv und inspirierend....und er wirkt noch sehr nach. Die vielen Stunden mit knapp 140 Tänzerinnen und Tänzern aus aller Welt auf der Tanzfläche....die schönen Gespräche und heftigen Emotionen, die schmerzenden Muskeln und die Euphorie, die Stille, das Chaos, die Struktur, das Kreative... Ah! Meine Seele lacht, wenn ich daran zurück denke. Mit einem unglaublich starken Energie- und Liebesschub ins Neue Jahr gerutscht, beobachte ich jetzt voll Spannung wie sich dieses entfaltet.

 

 

 

Bild Yoga for Nepal 4.jpg
© YOGAJU www.yogaju.at

Schon einige Zeit vor dem Jahreswechsel gab es ein paar interessante Veränderungen, die diesen Rutsch heuer besonders flutschig gemacht haben: Mein Freund ist Veganer geworden. Nachdem er schon länger mit dem Gedanken gespielt hatte, gab die Yoga & Vegan Planet Ende November den Ausschlag. Seither kocht er regelmäßig und wirklich köstlich, experimentiert voller Begeisterung mit den verschiedensten Zutaten und Gewürzen, hat den Sprossengarten aktiviert, den ich vor 1 ½ Jahren zum Geburtstag bekommen habe.... und hat mich mit seiner Begeisterung auch schon angesteckt – auch wenn sich diese bisher eindeutig auf's Essen statt auf's Zubereiten der Köstlichkeiten konzentriert. Aber zuviel KöchInnen verderben ja bekanntlich eh den Brei oder so....

 

Eine weitere interessante Veränderung ist eine neue Gelassenheit, die ich an mir merke. Ausschlaggebend war ein Buch, das mir eine Freundin vor Jahresende in die Hand gedrückt hat. “The Renaissance Soul“ von Margaret Lobenstine. “Life Design for People with Too Many Passions to Pick Just One“. Nachdem ich seit meinem ersten Studienaufenthalt in den USA, welcher der Beginn einer ganzen Reihe von Stationen im Ausland wurde, wo ich an jedem Ort neue spannende (Job- & Selbst-)Erfahrungen gemacht habe, höre, dass ich doch endlich sesshaft und bei einem Job bleiben solle – von Familie und Kindern ganz zu schweigen... - lese ich hier plötzlich nicht Kritik, sondern Förderliches für meinen Lebensentwurf: Ich fühle mich am lebendigsten, wenn ich eine Herausforderung vor mir habe, wenn es gilt, etwas aufzubauen, zu entdecken „wie der Hase läuft“, und mich auszuprobieren. Wenn etwas geschafft und konsolidiert ist, wird es mir schnell langweilig. Mittlerweile habe ich zwar nicht mehr den Drang, alle 2 Jahre in ein anderes Land zu ziehen. Durch meine Selbständigkeit wird mir auch hier in Österreich nicht so schnell fad. Aber der Wunsch nach neuen Herausforderungen ist geblieben. Und das ist gut so. Wie sehr mich die Stimmen aus meiner Kindheit hier (wohlmeinend) beeinflusst und mir suggeriert haben, dass ich es mit meiner „Rastlosigkeit nie schaffe“, ist mir erst beim Lesen so richtig bewusst geworden. Also, eine große Erleichterung, das jetzt loslassen zu können und eine noch größere Motivation, meiner inneren Stimme zu folgen.

 

Eine dritte Veränderung oder vielmehr Erfahrung, die sich gegen Jahresende mehrmals wiederholt hat, und zur Gelassenheit beiträgt, war, dass das Richtige zur rechten Zeit kommt. Im Kleinen wie im Großen. Das war zum Beispiel so mit einer Soul Motion Tanzsession bei Martin Steixner, zu der ich es erst nach über einem Jahr im Dezember endlich geschafft habe – und ich war begeistert und freue mich auf mehr! Und es war so mit dem österreichischen Yoga-Modelabel nice to meet me, das ich bereits seit einiger Zeit „auf dem Radar hatte“...aber erst bei der Yoga Planet nicht nur virtuell, sondern endlich auch ganz praktisch und persönlich kennen gelernt habe. Die Essential Capri Brilliant Blue Yogahose aus der aktuellen Kollektion hatte es mir besonders angetan. Und rasch war ein Päckchen für Weihnachten zusammen gestellt. Hinter nice to meet me stehen übrigens der Designer Maicol und die Yogalehrerin Denise Herrera Pena. Ihre funktionelle Mode für bewusste Bewegungsformen wie Yoga, Pilates oder Tanz für Männer und Frauen ist ökologisch nachhaltig und unter fairen Bedingungen in Europa produziert. Die starken Farben, klaren Formen und die Überzeugung und Begeisterung, mit der die beiden das junge Label entwickeln und wachsen lassen, sprechen für sich.

 

Bild ntmm_yoga.jpg
© nice to meet me - ökologisch nachhaltig und fair produzierte Yoga-Mode aus Österreich

Zum Abschluss noch ein kleines Geheimnis. Den Countdown vom alten Jahr ins neue habe ich diesmal – völlig überrascht und überrumpelt – auf der Toilette vernommen! Ich konnte es nicht fassen! Was für ein Timing! Und dann war mir die Message klar: Was sein muss, muss sein. Zeitdruck hin oder her! ;-)

 

In diesem Sinne, ein entspanntes, friedliches und lebendiges Jahr, voll Gelassenheit, Zuversicht und Mut! Pura Vida!

 

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