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Uschi Fellnerlook into my life

Uschi Fellner | 11.04.2017

Darf ich mich vorstellen?

Ich bin jetzt eine Großdings ...

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Er hat mich jetzt schon fest im Griff😜So stolz auf unseren Ferdinand😀😀😀😍

Mein großer Sohn ist Vater geworden und hat mich zur, äh, ja, zur O.. gemacht. Puh, die Bezeichnung ist brutal. Ommm. Ganz ruhig. Ich bin jetzt also O.. Oder anders: Groß... äh, Groß... puh. Sie wissen schon, was ich meine. Großdings also. Noch ist mein Enkel (Enkel ist Enkel, dafür gibt’s keine jünger machende Bezeichnung), noch ist mein, also, der Süße, noch zu winzig, um mich irgendetwas zu nennen.

Das O-Wort wird er sich ja hoffentlich nicht freiwillig aussuchen. Ich habe zu meinen Omas natürlich noch reinen Herzens Oma gesagt, und sie haben das offenbar protestlos akzeptiert. Heutzutage klingt Oma aber so, na ja, alt. Selbst ein gut gemeintes „Du bist mir ja eine erstaunlich junge Oma!“ kommt bei Betroffenen nicht berauschend an. Wie soll mein süßer ENKEL (Ha! Das hätten Sie jetzt nicht von mir gedacht! Enkel, Enkel, Enkel. Man muss es nur oft wiederholen, dann geht der ENKEL in Fleisch und Blut über!), wie soll mein Enkelsohn also später, wenn er der großen Worte mächtig ist, zu mir sagen? Uschi? Klingt wie Sushi. Wer will schon eine Oma, die nach rohem Fisch klingt, bäh. Kleine Kinder sprechen Sushi außerdem wie Susi aus. Aus mir würde ratzfatz eine Susi werden. Blöd. Will keine Susi-Oma sein. Dann schon lieber ... Oma. Ohne Umweg. Ist nicht schlimm. Muss mich nur gewöhnen (Oma, Oma, Oma). Nehm an, in zehn Jahren bin ich so weit ...

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