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Uschi Fellnerlook into my life

Uschi Fellner | 11.09.2015

Ich mache die 48-Stunden-Diät …

... aber jetzt wirklich!

Bild iStock_000023128651_Medium.jpg
Ein Bissen noch ... dann ist schluss! (© iStock by Getty Images)

Der Sommer an sich, mäßiger Sport und die Gastronomie in Griechenland bewirkten an mir plus drei Kilo. Ein Fall für die 48-Stunden-Diät. -Radikal, aber wirksam. Kurz nachdem ich die 48-Stunden-Diät begonnen hatte, wollten die Kinder zu McDo-nald’s. Bisschen blöd, dachte ich. Und verschob den Start um eine halbe Stunde. „Du machst doch gerade Diät“, sagte eines der Kinder, als ich in der Mitte meines Menüs angekommen war. „Schtarte später“, nuschelte ich und schluckte leise hinunter. -Daheim machte sich mein Mann gerade drei Salami-Brote. „Willst du auch eines?“, fragte er und garnierte mit Gurke und Mayo. Meine Lieblings-Kombi. „Sicher nicht“, sagte ich und griff zum Null-Prozent-Joghurt. Ah, lecker! Als die Brote und mein Mann außer Sichtweite waren, brach ich einen Brocken vom Weißbrot ab und fraß die Salami aus dem Papier. Die gutturalen Geräusche lockten eines der Kinder an: „Was machst du da?“, fragte es lauernd beim Anblick seiner Mutter, die wie ein kleines Schweinchen in Fressbarem wühlte. Nichts!“, keifte ich schmatzend. „Los, verzieh dich!“ Man hat als Elternteil ja auch eine gewisse Würde zu wahren. Da das Hundefutter aus war, musste ich spätabends noch zur Tanke. Was es da alles gibt! Entschied mich für einen kleinen Proviantvorrat. Falls Sie jetzt finden, ich sei ein verheerendes Beispiel für die 48-Stunden-Diät: Dafür bin ich selbstlos, die Optimierung meines Gesamtzustandes verschiebe ich häufig auf morgen. Dann fange ich übrigens an (aber wirklich …).

Eure Uschi

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