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Uschi Fellnerlook into my life

Uschi Fellner | 30.11.2015

In knapp vier Wochen ist Weihnachten!

Ich bin gespannt!

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Ich kann mich noch gut an den letzten 24. Dezember erinnern.
Die Kinder waren unter Bergen von Geschenkpapier eingeschlafen. „Ab sofort“, sagte ich in die ermattete Runde, „habe ich ein ganzes Gefühl!“ Die anderen sagten nichts, vielleicht empfanden sie das als gefährliche Drohung. Ich meinte es ernst.
Zwölf befreiende Monate lagen vor mir. Monate, in denen ich, einmal hier, einmal da, etwas Originelles -besorgen könnte. Ganz entspannt. Es wurde Sommer. Ich streunte durch die Märkte meiner Urlaubsinsel. Prüfte, feilschte, erwägte. Und kaufte nichts, weil es für Weihnachten noch viel zu früh war. Es wurde September. Von einem USA-Trip wollte ich einen Koffer voll mit Geschenken mitbringen. Aber wer kauft schon Weihnachtsgeschenke im September? Ehrlich gesagt, ich nicht. Es wurde November. Ich surfte durch viele Internetseiten und dachte, na, dort werde ich in der Not schon was finden. Und bestellte dann lieber noch nichts. Jetzt sind es nicht einmal mehr vier Wochen bis zum 24.12. Ich bin entspannt. Und überlege, wie meine Mutter oder mein Mann oder Tante Helga reagieren, wenn ich ihnen sage: „Ich schwöre, dass ich seit zwölf Monaten auf der Suche nach einem Geschenk für dich bin, aber ich fand nichts, das schön genug gewesen wäre!“ Glauben Sie, würden die mir glauben?

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