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Uschi Fellnerlook into my life

Uschi Fellner | 19.01.2016

Machen wir es doch den Französinnen nach ...

Spätestens 2017 schau ich wieder aus wie sechzehn.

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Machen wir es doch den Französinnen nach ... © Susanne Spiel

Für Menschen wie mich wurde der Begriff „Anti-Aging“ erfunden.
Anfang der 90er Jahre stieg das Wort zum Allheilmittel auf, plötzlich war alles „Anti-Aging“, weil sich das toll verkaufte. Das ist bis heute so. Wenn auf einem Tiegel „Anti-Aging“ steht, löst das bei Millionen den Pawlow’schen Reflex aus. Vom Pawlow’schen Hund unterscheide ICH mich etwa dann nur dadurch, dass der Effekt des unkontrollierten Speichelflusses („trenzen“ genannt) ausbleibt. Aber sonst – alles wie beim Hund: Während der lefzend nach der Beute schnappt, reiße ich halt die Verpackung auf und pappe mir die Creme dorthin, wo ich treffe. Doch jetzt fiel mir ein Buch in die Hände, das erklärt, warum Anti-Aging viel einfacher ist, als alle denken.

Es heißt „Warum französische Frauen nicht altern“ und lässt sich auf eine wesentliche Aussage ­reduzieren. Weder Diäten noch Cremen halten jung. Genuss ist das halbe Leben. Statt der Anti-Aging-Creme mal lieber die Nase eine halbe Stunde in die Sonne halten. Statt dem Anti-Aging-Drink öfter ein Glas Champagner genießen. Und statt „Diese Woche leb ich zuckerfrei“ ein Nougat-Croissant zum Frühstück. Reueloser Genuss. Auf den kommt es an. By the way: Französinnen haben die höchste Lebens­erwartung der Welt. Wissen Sie was? Ich starte jetzt sofort mit dieser Kur! 

Spätestens 2017 schau ich aus wie sechzehn.

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