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Uschi Fellnerlook into my life

Uschi Fellner | 04.12.2016

Machen wir mal Pause!

Ommm, bitte.

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Machen wir mal Pause! © Katharina Schiffl

Spätestens jetzt beginnt die Zeit meiner vielen guten Vorsätze, z. B: bis Weihnachten noch drei Kilo abnehmen (geht schon irgendwie). Höchstens drei bis sechs Vanillekipferln täglich. Oder so ungefähr halt.

Gestern, als ich im Grau der Stadt im Stau festsaß, nahm ich mir fest vor: Nächstes Jahr bin ich zu Weihnachten nicht da. Von November bis, sagen wir, Ende März überwintere ich im Süden. Die Kinder übergebe ich der Obhut öffentlicher Kinderheime, die sollen inzwischen ganz gut sein. Scherz, natürlich. Aber der Vorsatz ist trotzdem da. Irgendwann bin ich dann fort, schlürfe bunte Drinks an Stränden und auf weichen Pool-Betten, oder am besten überall, hicks! Verzeihung. Das, was man gerade nicht hat, ist betörend begehrenswert.

Irgendwann, wenn weder Kinder noch schlammverschmierte Hunde freudig an mir hochspringen, werde ich nur noch in meinen Lieblingsfarben Weiß und Dunkelblau gekleidet sein. Vielleicht trage ich dann aus Nachholbedarf drei weiße Jacken und zwei dunkelblaue Hosen übereinander. Komisch, was einem im Stau für Gedanken kommen.

Auf die Wünsche in meinem Kopf will ich trotzdem nie verzichten, sie halten mich bei Laune. Und Apropos Stau, Winter, Schlammpfoten: So ein Vorweihnachts-Stau bzw. eine ungeplante Pause rückt die Dinge wieder zurecht. Wie gut geht es uns eigentlich! Wie glücklich dürfen wir leben, wie schön, dass wir Weihnachten feiern können! Mit Kindern, Hunden und von mir aus auch mit schlechtem Wetter und Schuhabdrücken auf dem Teppich.

Mein Vorsatz für Weihnachten: Gelassenheit. Zwangspausen zulassen und genießen. Nicht alles müssen, sondern vieles dürfen. Das wünsche ich Ihnen auch. Nehmen Sie sich Zeit, machen Sie mal Pause und schätzen Sie, was Sie haben.

Herzlichst, Ihre Uschi!

 

UND VIEL FREUDE MIT UNSEREM DEZEMBER-HEFT!

Ab heute in der Trafik!

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