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Julia SchweigerYoga und Fitness Trainerin

Julia Schweiger | 18.08.2017

Deep Summer Feeling....yeah yeah....!

Oder: Wenn der 'Plan B' direkt ins Paradies führt.

Tief eingetaucht in den Sommer bin ich dieses Jahr... Mhmm.... Hitze, Wasser, Genuss, Experimentieren, Neues ausprobieren, Seele baumeln lassen.... im Moment sein – in den vielen Tagen der großen Sommerhitze konnte mein Kopf ohnehin nicht denken, was das im-Moment-sein sehr erleichtert hat. Und das war gut so, denn er ist bisher völlig anders gelaufen als ursprünglich geplant, dieser Sommer: Projekte, an denen das Herz hängt, die aber nicht aufgehen. Reisen, die geplant sind, aber ins Wasser fallen. Und trotzdem – oder genau deshalb? – genieße ich diesen Sommer sehr....!

Am Anfang – und ein paar Mal zwischendurch, ich geb's zu – habe ich mich natürlich dagegen gewehrt, wollte meine Pläne umsetzen, durchsetzen....und ich kann SEHR zäh und hartnäckig sein.... Aber irgendwie ist es gelungen, letztendlich doch bald genug loszulassen.... – und somit noch viel länger zu genießen, was da ist, anstatt dem nachzuhängen, was nicht ist.

 

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Wenn der "Plan B" ins Paradies führt.... © www.yogaju.at

Der völlig spontane Aufenthalt auf Sri Lanka. Drei kostbare Wochen im Pure Nature Ayurveda House bei der wunderbaren Barbara Reiter und ihrem Team haben mir die perfekte Mischung aus Geborgenheit und Neuem geschenkt, aus Loslassen und Entdecken. Mein Körper wurde mit regelmäßigen, köstlichen und gesunden Mahlzeiten verwöhnt, mit ausreichend Schlaf und herrlichen Ayurveda Massagen. Für meinen Geist gab es viel Ruhe und Stille zum Innehalten, aber auch spannende neue Eindrücke und Erfahrungen zu verarbeiten. Mein Herz....aaaaah, wo soll ich anfangen? Ein paar ganz besondere Menschen haben es berührt in dieser kurzen Zeit. Aber der absolut direkteste Herzöffner um nicht zu sagen „Herzaufsprenger“ waren die fünf kleinen Welpen im Garten eines Freundes des Hotels. Dazu muss ich sagen, dass bei mir bei Welpen der Verstand schlicht und einfach aussetzt. Wie ein Magnet ziehen sie mich an. Und ich vergesse die Zeit und sonst auch so ziemlich alles um mich herum....

 

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Miss Lilly & Mr. Jeffrey © www.yogaju.at

Ja, und die Lachmuskeln sind auch nicht zu kurz gekommen in diesen drei Wochen.... Vor meinem Inneren Auge sehe ich noch immer wie in einem Comic Strip wie Bella, eine aufgeweckte junge Hündin mit einem 'Schatz' in ihrem Maul durch den Garten eilt, dicht gefolgt von ihrem neugierigen Bruder Brownie und ein paar Meter dahinter ein aufgebrachter Mr. Sohan, der Gärtner, seinen Rechen über dem Kopf schwingend, aber natürlich chancenlos, Bella und Brownie einzuholen...

Kurz gesagt, dieser spontane, ungeplante Ayurveda-Urlaub war eine Wohltat auf allen Ebenen. Highly Recommended.

Was noch....?

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Mein Yoga Spot im Garten des Pure Nature Ayurveda House © Ranil Priyantha, www.yogaju.at

Zurück in Wien, genieße ich meine neue Wohnsituation an der Alten Donau und in Donauinselnähe natürlich sehr.... Sei es am frühen Morgen beim Laufen, Schwimmen, Meditieren oder Yoga auf einem der vielen Stege oder an den lauen Abenden beim Tretbootfahren, Radeln oder Sonnenuntergangerleben. Das Arbeiten zwischendurch geht da gleich viel leichter von der Hand. Aber auch das erfordert von mir heuer eine Umstellung. Nicht das gewohnte Unterrichten steht im Mittelpunkt, sondern ein anderes Projekt hat Platz genommen. Eines, von dem ich noch nicht absehen kann, wohin es sich entwickeln wird. Und ich glaube, es gelingt mir nur Dank der Leichtigkeit des Sommers, hier 'cool' zu bleiben und meinem Gefühl zu folgen. Klingt jetzt alles etwas kryptisch, oder?

 

Vor zwei Tagen hat eine liebe Freundin gemeint, all das sei bei den Sternenkonstellationen diesen Sommer und der bevorstehende Sonnenfinsternis überhaupt nicht verwunderlich, sondern ganz normal: Pläne und Ziele anpassen oder ganz umwerfen zu müssen und sich an neuen, manchmal noch sehr wagen Umständen und Gegebenheiten zu orientieren kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Widerstand dagegen bringt aber auch nicht viel, wie ich diesen Sommer hautnah erlebe.

 

Was mir in solchen Phasen hilft, ist ein bisschen Struktur & Routine: z.B. ….

  • ….mir am Morgen bewußt Zeit für mich einplanen, in der ich in meinen Körper komme, sei es durch Yoga, Tanz, Laufen oder Schwimmen. Wenn ich mich in meinem Körper gut spüre, kann ich dem Tag mit mehr Gelassenheit begegnen, und meine Gedanken ziehen nicht so schnell mit mir davon.

  • Oder: zumindest eine Mahlzeit am Tag immer zur selben Zeit einnehmen. Wenn man sie auch noch selber kocht oder liebe Menschen dabei trifft, kann das ein nährender Anker im Tag sein.

  • Gerade wenn man sich seine Arbeit selbst einteilen kann, wie ich, kann es hilfreich sein, sich einen Time Frame zu geben: wieviele Stunden am Tag möchte ich meiner Arbeit widmen. Von wann bis wann soll das sein? Für mich persönlich ist es wichtig, dabei flexibel zu bleiben und die Balance zu finden zwischen Struktur und kreativer Freiheit. Ich zwinge mich nicht dazu, stur meine To-do Liste abzuarbeiten, sondern commite zu einer ungefähren Anzahl von Stunden, in denen ich mich den To-dos widme aber auch offen bleibe für Spontanes.

 

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...Spagat zwischen Struktur und kreativer Veränderung.... ;-) © www.yogaju.at

A propos Spontanes. Heute Abend heißt es noch einmal Koffer packen. Eine Woche “Move 'n' Rest“ Conscious Dance / 5 Rhythms auf der wundervollen kroatischen Insel Brac liegen vor mir. Die erwähnte Sonnenfinsternis fällt in diese Woche. Ideal, wie ich gehört habe, um mich der kreativen Seite in mir zu widmen, mich mit den kreativen Kräften des Universums zu verbinden sozusagen. Anders gesagt, noch einmal eine Übung im Loslassen vertrauter Abläufe und Muster und Kultivieren von Vertrauen ins Unbekannte. Na, ich bin gespannt! ;-)

 

Beim Spagat zwischen Struktur/Halt und kreativer Veränderung finde ich immer wieder Unterstützung in zwei Dingen:

Struktur finde ich ganz besonders direkt in der Yoga-Asana-Praxis. Und diese Struktur kann wiederum viel Kreativität freisetzen! Diesen Sommer gibt es noch viele Möglichkeiten Yoga neu kennen zu lernen – zahlreiche Studios bieten EinsteigerInnenkurse an, z.B. das Amazing Yoga Vienna, das FREIRAUM Institut und andere....! Und wer gerne Yoga in der Natur genießt – auch da gibt es eine große Auswahl. Tipps und Locations findest du im Yoga Guide.

 

Den wohl direktesten Zugang zu meiner Kreativität finde ich persönlich beim Tanzen, insbesondere beim Conscious Dance. Und die dabei freigesetzte kreative Energie darf dann nach und nach in eine Form fließen. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten in Wien mal rein zu schnuppern oder tiefer zu tauchen – auch im Sommer. 

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch eine spannend entspannte Solar Eclipse Woche und freue mich auf einen bunten Herbst, wenn wir uns, gut durchgeschüttelt wieder gemeinsam auf der Yogamatte sammeln! :-)

 

 

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