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Events | 16.03.2015

Die 9 Bundesländerinnen-Magazine feiern 1 Million Auflage

„Kombi aus Auflagenstärke und Qualität macht uns unschlagbar“, so Bundesländerinnen-herausgeberin Uschi Fellner zu medianet.

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„Wir sind ehrgeizig. Wir wollen nicht nur die besten, sondern auch die weitest verbreiteten Frauentitel des Landes herausgeben.“ Bundesländerinnen-Herausgeberin Uschi Fellner

Seit einem Jahr führt Uschi Fellner-Pöttler den Magazinring von Moser Holding und der Styria Media Group unter dem Dach des Life Style Magazin Verlags GmbH.
Passend zum Geburstag des Rings wird die Auflage auf eine Million erweitert. Mittels Geo-Marketing der feibra bekommen eine Million Haushalte am 27. März 2015 ihr Bundesländer-Magazin zugestellt.
Im Gespräch mit medianet zieht unsere Bundesländerinnen-Herausgeberin Uschi Fellner-Pöttler Bilanz.

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10 mal im Jahr erscheinen die 9 Bundesländerinnenmagazine - das sind 90 Hefte im Jahr. Nun kommt noch ein 1 Million starker Postwurf dazu.

Uschi Fellner im Talk:

medianet: Seit Mitte Jänner führen Sie den Frauenmagazin-Ring von Moserholding und Styria. Wie fällt Ihre Bilanz nach den ersten zwölf Monaten aus?
Uschi Fellner-Pöttler: Insgesamt ist uns über alle Titel Homogenisierung gelungen. Die Titel sind nun alle optisch frischer, strahlender und selbstbewusster. Auch die Covergestaltung wurden optimiert.
Generell gilt: Die Optik ist jetzt die Spange. Zudem konnte die Fotoqualität erheblich verbessert werden. Es gibt jetzt eine zentrale Fotoredaktion, die magazinerprobt ist. Am Inhalt muss allerdings noch gearbeitet werden.

medianet: Welche Situation haben Sie im Jänner 2014 vorgefunden?
Fellner-Pöttler: Ich habe die Tatsache unterschätzt, dass Wien, aus unserer Sicht ja das Zentrum, bei den regionalen Medien keine wirklich wichtige Rolle spielt. Der Zugang, ‚Wir sind Wien und wir kennen uns aus‘, ist falsch.
Denn: In der Regionalität liegt eine enorme Kraft, die übersteigt, was man von Wien aus machen könnte; deswegen wäre eine ausschließliche Steuerung von hier aus nicht optimal.
Deshalb greifen wir auch nur wenig in den Teil der regionalen Berichterstattung ein. Als Motto gilt: Das Regionale soll regional bleiben!

medianet: Welche Auswirkungen hatte das auf die Redaktion?
Fellner-Pöttler: In Wien ist das Headquarter. Dieses besteht aus mir, der Fotoredaktion und der Grafik. Alle nationalen Seiten werden hier gestaltet. Die großen Shootings und der gesamte nationale Modeteil ebenfalls. Aber schon die Chefin vom Dienst sitzt zum Beispiel in Innsbruck, ist aber zugegebenermaßen viel in den Bundesländern unterwegs.

look! und die Bundesländerinnen


medianet: Gibt es auch Nachteile in so einer dezentralen Form?
Fellner-Pöttler: Ich bin es gewohnt, in Teams zu arbeiten und arbeite immer im Austausch. Hier musste ich einsehen, dass es besser ist, jeweils vor Ort zu sein.

medianet: Gibt es auch einen Rückfluss von einem regionalen Magazin in ein anderes?
Fellner-Pöttler: Ja, allerdings nicht so stark, wie ich ihn mir wünschen würde.

 

„Wir müssen verstärkt
in die Trafik, um eine
gewisse Wertigkeit zu
erhalten. Gratis können
wir nicht immer
bleiben.“
Uschi Fellner-Pöttler

 

medianet: Was sind die nächsten Schritte auf Ihrer Agenda?
Fellner-Pöttler: Wir wollen eine Million Leserinnen erreichen und das wird auch immer realistischer. Um mehr Leserinnen auf uns aufmerksam  zu machen, werden wir hierfür am 27. März einen neuen Vertriebsweg öffnen und per
Postwurf mit unseren Magazinen insgesamt eine Million Haushalte beliefern.

medianet: Bleiben wir gleich bei der Vertriebsfrage. Wie sieht es hier generell aus?
Fellner-Pöttler: In den Bundesländern gibt es den Gratisvertrieb. In Wien findet man uns in der Trafik. Dort müssen wir auch verstärkt hin, um eine gewisse Wertigkeit zu erhalten. Gratis können wir nicht
immer bleiben, wir müssen einen Wert vermitteln im Sinne von ‚kauf mich‘. Wir müssen uns allerdings noch viel überlegen. Wir wollen unsere Abonnentinnen verwöhnen, beispielsweise mit Goodies, Beilagen,
Reisen und so weiter.

 

 


Nicht nur das durchgängige Coverbild haben die regionalen Magazintitel gemeinsam.
Auch inhaltlich profitieren die Leserinnen aller Bundesländer-Ausgaben von den
überregionalen Themen, was gerade in Kombination mit vielen regionalen Beiträgen
den besonderen Reiz des redaktionellen Konzepts ausmache, so Uschi pöttler-Fellner.

Interview: Medianet

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