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Fashion | 30.01.2017

Mode braucht Veränderung

See-Now-Buy-Now, Plus-Size-Models, Unisex-Modenschauen - die Veränderungen, die derzeit in der Modewelt vor sich gehen, werden von Designer Alber Elbaz mit Begeisterung beobachtet.

Alber Elbaz: Mode braucht Veränderung (© wenn)
Alber Elbaz: Mode braucht Veränderung (© wenn)

Alber Elbaz (55) hält grundsätzlich nicht an alten Dingen fest.

Wer derzeit die Fashionbranche aufmerksam beobachtet, der darf sich wieder und wieder von neuen Trends überraschen lassen. Ganz egal, ob nun das See-Now-Buy-Now-Modell gezeigte Kollektionen für den sofortigen Kauf freigibt, Plus-Size-Models plötzlich ihren viel schlankeren Kolleginnen die Jobs stibitzen oder auch Männer- und Frauenkollektionen in derselben Laufstegshow präsentiert werden - in der Mode ist immer etwas los.

Für viele Fashionstars ist dieser schnelle Umschwung schwer zu verkraften, sie loben die gute alte Zeit. Nicht so Alber Elbaz: Der ehemalige Lanvin-Designer, der das Label 2015 verließ, liebt die Neuerungen, die in seiner Umgebung passieren.

"Die ganze Welt steht im Umschwung", strahlte er laut '1granary.com'. "Diese ganzen Fragen ... ich finde sie gut. Ich glaube, das ist ein Zeichen dafür, dass nachgedacht wird. Und wir haben auf so viele Dinge eine Antwort gefunden. Das Wichtigste, das sich verändert hat: Früher war Mode für 300 Menschen zugänglich, heute ist sie es für alle!"

Alber Elbaz hat sich einen Namen mit eleganten und femininen Silhouetten gemacht. Er rät jedem Nachwuchstalent, die eigene Stimme und Stärke zu finden. "Sei nicht allgemein, sei du selbst. Entwirf keine allgemeinen Taschen, entwirf neue Taschen. Es gibt so viele Shows und so viele Designer und so viel Konkurrenz - es gibt nur einen Weg da durch: Sei du selbst", beschwor der Experte.

© covermg.com

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