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Fashion | 30.01.2017

Ready-to-Wear auf den Couture-Weeks

Das Modeunternehmen Proenza Schouler hat seinen Fashionkalender durcheinander gewirbelt und probiert etwas Neues aus.

Proenza Schouler: Ready-to-Wear auf den Couture-Weeks (© Alberto Reyes/WENN.com)
Proenza Schouler: Ready-to-Wear auf den Couture-Weeks (© Alberto Reyes/WENN.com)

Proenza Schouler wird seine Ready-to-Wear-Kollektion im Zuge der Couture-Weeks präsentieren.

Das Modelabel wurde 2002 in New York von den Designern Jack McCollough und Lazaro Hernandez gegründet. Mittlerweile führen 350 Händler weltweit die Kreationen des Duos. Um stets auf dem Laufenden zu bleiben, hat man sich in den vergangenen Monaten auf Accessoires konzentriert und mit Judd Crane einen neuen Chief Executive eingestellt.

Nun haben Jack und Lazaro einen weiteren Schritt nach vorne gewagt und sich dazu entschlossen, die Ready-to-Wear-Kollektionen in den normalen Couture-Kalender einzubinden und die Runway-Shows nach Paris zu verlagern. Dieses Konzept wird ab der Vorstellung der Frühjahrskollektion für 2018 durchgeführt.

Eine Sprecherin erklärte gegenüber 'Business of Fashion': "Nach Monaten voller sorgsamer Planungen, freut sich Proenza Schouler die Entscheidung bekannt zu geben, dass man von dem traditionellen Ready-to-Wear-Kalender Abstand nehmen wird, um ein Geschäftsmodell zu präsentieren, das für die heutige Zeit angemessen scheint."

In Zukunft werden die Kollektionen auch lediglich zwei anstatt wie zuvor üblich vier Mal im Jahr gezeigt. Die Teile der Linien werden zudem monatlich in die Läden gebracht und durch jeweils ein bestimmtes Thema verbunden. Paris als neuer Austragungsort wird es dem Unternehmen und den Redakteuren auch ermöglichen, zahlreiche Kontakte zu knüpfen, die für den hauseigenen Duft dienlich sein könnten, der von Proenza Schouler 2018 vorgestellt werden soll.

© covermg.com

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