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Fashion | 08.09.2017

Fashion-Talk mit Zigi Mueller Matyas

Am Montag geht die MQ Vienna Fashionweek in die nächste Runde. Wir haben vorab eine der Organisatorinnen, Zigi Mueller-Matyas, zum look! Talk getroffen.

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Fashion-Lady. Wir haben Zigi Mueller-Matyas, die Frau hinter der MQ Vienna Fashionweek, zum Interview getroffen. © Studio Mato

POWERLADIES!

Die Vienna Fashionweek steht wieder an und ist jetzt schon in aller Munde. Doch wer steckt eigentlich hinter dem ganzen Modezauber? Wir verraten es euch. Drei Powerfrauen, wie sie im Buche stehen. Zigi Mueller-Matyas organisiert zusammen mit Maria Oberfrank und Elvyra Geyer seit 2009 das urbane Fashionevent in unserer Lieblings-City.

 

Der look! Talk mit Zigi Mueller-Matyas

 

look!: Was hat Sie dazu bewegt die Fashionweek auch in unsere Stadt zu holen?

 

Zigi Mueller-Matyas: Die MQ VIENNA FASHION WEEK entstand aus einer Serie von Fashion Shows, die wir für das Combinat im MuseumsQuartier durchführten. Die Shows waren sehr gut besucht, wir dachten uns, Wien ist bereit für eine Fashion Week, dann wurde das Konzept binnen 1 1/2 Jahren erstellt, Sponsoren gefunden und gestartet….

 


 
look!: Neun Jahre Vienna Fashionweek. Was war Ihr persönliches Highlight bisher?


Das Highlight ist, dass die Vienna Fashionweek zur Plattform für österreichisches und internationales Design geworden ist. Die jährlichen Bewerbungen von Designern zeigen, dass der Weg richtig und wichtig war. Und – das Team das mit uns an der Fashionweek arbeitet ist quasi zur Family geworden, wir ziehen alle an einem Strang. Das schönste ist, immer einen Tag danach Resumee zu ziehen und sich zu denken: „Genial war es, super hat es funktioniert“. Es bleiben immer nur good vibes übrig.

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Am Montag geht's in die nächste Runde. MQVFW 2017. © Thomas Lerch

look!: Was macht Wien für Sie zur Modemetropole?


Wien war gegen Ende des 19.Jahrhunderts eine der Modemetropolen Europas -  Wien, Paris und London waren die Modehauptstädte mit ihren Couture Salons. 2 Kriege haben Mode in den Hintergrund verbannt, aber langsam mit steigendem Einkommen konnte sich Frau und natürlich auch Mann leisten, sich modisch zu kleiden. In den letzten 9 Jahren ist österreichisches Design nicht nur durch die MQ VIENNA FASHION WEEK, sondern auch durch andere Mode Plattformen und Veranstaltungen an die Oberfläche gekommen und hat sich eigentlich sehr gut etabliert.  Slowakische, Tschechische, Ungarische, Polnische und Rumänische Designer haben Wien ebenso wie die nationalen Designer zu einer up and coming Modemetropole gemacht.
 


look!: Ein solch’ hochkarätiges Event bringt sicher viel Arbeit mit sich. Wie lange werkeln Sie und Ihr Team an der Organisation der Vienna Fashionweek?


Der Tag nach der MQ VIENNA FASHION WEEK.17 ist der Tag vor der MQ VIENNA FASHION WEEK.18. Aber da wir 2018 zehn Jahre begehen, arbeiten wir jetzt schon an der Jubiläumsausgabe.
 

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Backstage bei der MQVFW. © Thomas Lerch

look!: Wenn Sie sich eine Person aussuchen könnten: Mit welcher Modeikone (tot oder lebendig) würden Sie gerne mal zu Abend essen und warum?


Ich würde gerne mit Coco Chanel zu Abend essen gehen, sie hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Frauen Bewegung in punkto Mode gestartet, ihre Motivation und ihren einzigartigen Stil bewundere ich sehr.


 
look!: Welchen Trend würden Sie, wenn Sie könnten, aus der Fashiongeschichte streichen?


80-er Jahre Schulterpolster und Vokau-Hila Kleider + Frisuren.


 
look!: Was darf für den perfekten Fashionweek-Look auf keinen Fall fehlen?


Zu meinem perfekten Fashion Week Look gehören coole, extravagante Schuhe oder Boots.

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