Loading…
Du befindest dich hier: Home | Fashion

Fashion | 18.10.2017

LET’S TALK...FASHION!

Die Frontfrau von Playing Savage über Modemut, Fehlkäufe und Blogger-Verwechslungen.

Bild Bildschirmfoto 2017-10-17 um 20.30.10.png
Noa Savage von Playing Savage. © MahirJahmal

Geballte Coolness, die sich auch in ihren Outfits widerspiegelt: wenn Durchstarterin Noa Savage mit ihrer Funk-Rock-Band Playing Savage über die Bühne groovt, gibt es selbst in den hintersten Reihen kein Halten mehr. Neben ihrer Gänsehaut erregenden Soulstimme (Janis Joplin meets Amy Winehouse!), ist es vor allem ihr wildgemixter Style, der mächtig beeindruckt. Lässig, farbenfroh und auch ein bissi durchgeknallt. Und dann diese wallende Lockenmähne, ach. Girl Crush-Alarm! Aufgewachsen in New York und Jerusalem, lebt und musiziert die selbsternannte „Jew-Yorkerin“ nun seit 5 Jahren in Wien. Look! bat Noa zum Fashion Talk:

Bild (c) www.stefanjoham.com-7358 Kopie.jpg
Wiens neue Pop-Diva live bei den look! Style Awards im Rahmen der MQ Vienna Fashion Week © Joham

Deine Looks begeistern uns ganz stark! Wie oft wirst du eigentlich gefragt, ob du Bloggerin bist?

Noa Savage: Passiert mir nur wenn ich auf Vernissagen gehe.



Wie würdest du deinen Style beschreiben?

Dafür habe ich ein Wort erfunden: „Mixaletics“. Ich mixe alles solange, bis es passt. Meine Mutter sagt immer: „Man kann teure Klamotten kaufen, aber keinen Stil.“ Ich sehe das auch so.

 


Welche Labels feierst du besonders?

Ich liebe Sportswear von Adidas und Puma. Und Sneakers gehen einfach immer – Hauptsache bequem und schick! Außerdem bin ich großer Fan von kleinen Designer-Labels und Second Hand.



Dein kostbarstes Stück im Kleiderschrank?

Ein Übermantel, den ich liebevoll „The Sofa“ nenne. Er ist mit Rosen bestickt und hat seitlich Strickelemente. Ein Sammlerstück aus den 70ern von einem italienischen Designer. Ich sah ihn in einem Second Hand-Laden in Brooklyn, zog ihn an und den ganzen Tag nicht mehr aus – it was love from the first wear!

 


Was war dein größter Fehlkauf?

Bevor ich überhaupt gelernt habe, was meiner Körperform am besten steht, hab ich den fatalen Fehler begangen, eine Hüftjeans zu kaufen. Und ganz schlimm war auch meine Linienrock-Phase. Wie eine aufgeblasene Puppe hab ich ausgeschaut! Nie wieder! Jetzt bevorzuge ich längere Midi-Cuts und Bleistiftröcke. Kurvenschmeichler sind immer toll.    



Bild (c) www.stefanjoham.com-7222 Kopie.jpg
Powerfrauen: Backstage mit look!-Herausgeberin Uschi Pöttler-Fellner © Joham

Wer sind deine modischen Vorbilder?

Ein Freund hat mir mal einen Link mit den Worten „Das bist du, wenn du mal alt wirst“ weitergeleitet. Es war ein Film über die 80er-Fashion-Ikone Iris Apfel. Sie erinnert mich sehr an meine Großmutter und meine Tante aus NYC. Beide lieben es, Muster und Stile zu mixen. Meine Tante Penny kennt die besten Second Hand-Läden der Stadt. Selbst die Verkäufer sprechen sie mit ihrem Vornamen an.

 


In welcher Epoche hättest du gern gelebt?

Ich hätte nichts dagegen, in Coco Chanels Modeatelier Mäuschen zu spielen. Die 70er waren auch hochspannend. Trotzdem bin ich froh, in unserer Zeit zu leben. Frauen wollen wieder sie selbst sein und nicht bloß gefallen. Das gefällt mir!   

 


Welcher Mode-Hype war der schrägste in deinen Augen?

Es ist nahezu unmöglich, mich zu erschrecken, haha. Ich liebe es, zu experimentieren, aber so weit, dass ich im Sommer Latex trage, gehe ich sicher nicht. Der Schweiß könnte nicht mal richtig abfließen. Das Wichtigste ist, dass man sich wohlfühlt. Dann ist man auch am schönsten!

 


Wie pflegst du eigentlich deine Löwenmähne?

Es ist ein täglicher Kampf. Wenn ich einen braveren Haarlook haben will, verwende ich das klassische Paul Mitchell-Shampoo plus Conditioner. Das verleiht mir softe Wellen und macht das Haar super kämmbar. Über Nacht lasse ich ein wenig Jasminöl einwirken, das ich im Asialaden kaufe. Und aus Isreal lasse ich mir eine Spezialmaske liefern. Dort haben die meisten Frauen dickes Haar, das einfach wahnsinnig viel Feuchtigkeit braucht. Die Maske besteht aus Keratin, Avocadoöl, Arganöl und natürlich Schlamm aus dem Toten Meer – mein absolutes Must-have! 

Durchstarterin Noa Savage
Bild (c) www.stefanjoham.com-9339 Kopie.jpeg
Playing Savage bei den look! Style Awards im Rahmen der MQ Vienna Fashionweek. © Stefan Joham
Bild playing savage album frontcover.jpg
Läuft in der Look!-Redaktion in Endlosschleife: Debüt-Album "WILD" von Playing Savage
Bild B&W_retouch.jpg
Noa Savage von Playing Savage. © Mahir Jamal
Bild blue_retouch.jpg
Coole Socke, diese Noa. © Mahir Jamal
Diskutiere mit uns und deinen Freundinnen diesen Beitrag:
powered by Disqus