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Lifestyle | 19.02.2016

7 Todsünden beim Abnehmen

Jetzt ist es wieder soweit: Der Winterspeck soll verabschiedet, die Bikinifigur angestrebt werden. Im Schiurlaub sind oft Diät-Magazine und Ernährungsbücher bevorzugte Lektüre. Nach dem Wedeln und der Hüttengaudi wird es ja ernsthaft losgehen mit dem Abspecken! Hm, oder auch nicht! Ingrid Amon hat geschafft, wovon alle Diätwilligen träumen: Nämlich 25 Kilo abzunehmen. Sie verrät uns hier die 7 schlimmsten Todsünden, wenn man ernsthaft abnehmen will.

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7 Todsünden beim Abnehmen © iStock by Getty Images

Für jemand anderen abnehmen!


Motivation überprüfen: Will ich wirklich für mich und meinen Körper
sorgen, indem ich ihn von Ballast befreie? Oder tue ich das für jemand anderen? Wirklich schaffen tut man es nämlich nur, wenn 100% für sich selbst abnimmt.

Wenn Du dir einredest, Abnehmen sei keine große Sache!


Abnehmen ist eine Leistung. Doch ist es. Es ist sogar eine Verzichts-
Leistung. Du setzt dich eine Zeitlang kulinarischen Entbehrungen
aus. Das ist mit Stress und Irritation verbunden.
Versprich Dir eine Belohnung in einer wirklich motivierenden
Größenordnung dafür. Ein neues Kleid ist zu wenig, das brauchst du nachher sowieso.

Wenn du ohne Zeitplan vorgehst!


Der Kalender muss her. Pass deine Diät an deine Lebensumstände an. Wann sind welche Events, Geburtstage, Kurz-
Trips geplant, bei denen Essen und Trinken vermutlich große Herausforderungen darstellen?
Checke realistisch, ob die Diät deiner Wahl auch wirklich in den
angestrebten Zeitraum gut hineinpasst.

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Ingrid Amon hat es geschafft und Sie beschreibt in ihrem „ESSBUCH“ unter anderem wesentliche K.O.-Kriterien für Diätkuren.

Wenn der Diät-Plan viele Nahrungsmittel enthält, die du sonst
(fast) gar nicht isst!


Viel Spaß den Fleischtigern, die mit Sojasprossen und
Karottensmoothies zwei Wochen abnehmen wollen. Viel Erfolg den
Brotgenießern, die sich eine 10 Tage Protein-Kur ausgesucht haben.
Die Chance ist groß, dass du schon bei der Zubereitung und beim
Geschmack scheiterst.
Sieh zu, dass du täglich einmal etwas zu dir nimmst, das
du auch wirklich magst.

Wenn du als Einzelkämpferin an den Start gehst


Du wirst NEIN sagen müssen. Zu Terminen. Zu Menschen. Zu
Angeboten. Eine Zeitlang zumindest. Bitte um Verteidigung
gegen alle „Was willst denn du überhaupt abnehmen?“- Einwände.
Sorge für Unterstützung und eine Hotline. Weihe wenigstens drei wohlwollende Menschen ein, die bei der Appetit-
Attacke mit dir rund um den Häuserblock gehen oder zumindest mit
dir telefonieren.

Wenn du Seele und Geist vernachlässigst.


Der Körper soll abnehmen und bekommt weniger Nahrung. Als
Ausgleich ist es weise und erfolgreich, zur selben Zeit die Seele und
den Geist mit „mehr Nahrung“ zu versorgen.
Du kannst und sollst auch Krimis und andere Bücher „verschlingen“, Kreuzworträtsel und Sudokus „fressen“. Sich schöne Bilder, Fotos, Wohlgerüche und Kerzenlicht „einverleiben“. Sich ganz
viel Lieblingssongs „hineinziehen“.

Wenn du bei der Diät sonst nichts dazulernst!


Kalorienreduzieren ist zu wenig für einen dauerhaften Erfolg. Die
wirkungsvollsten Diäten bringen dir gleichzeitig immer etwas Neues
über deine Ess-Technik bei. Sie ermutigen z.B. zum effizienten Kauen, oder zum intensiven Schmecken. Sie erweitern dein Wissen über Nahrungsmittel, ihre Inhaltsstoffe, ihren Vitamingehalt o.Ä.
Gründlich checken: Bietet der Diätplan auch einen solchen
Mehrwert?

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Soll ich oder soll ich nicht? (© Thinkstock)

Nochmehr Todsünden und Abnehmtipps findet ihr in Ingrid Amons Buch "ESSBUCH".

Hier erhältlich um € 26,50.

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