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Lifestyle | 03.03.2015

London calling!

London. Ein Melting Pot. Man is(s)t multi-kulti und zieht sich ein bisschen anders an. Hier werden immer Trends geboren, hier ist die Hauptstadt der Vintage-Bewegung und der Kälte-Resistenten. Wir haben ein Wochenende die englische Hauptstadt unsicher gemacht und für Euch die coolsten Hot Spots erforscht.

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Welche Ecken gerade voll im Trend sind, lest ihr hier. (© Thinkstock)

Bei einstelligen-Temperaturen laufen die Frauen in Miniröcken und Heels ohne Strümpfe herum, als wäre der Hochsommer ausgebrochen. Derzeit im Trend: Jeans mit großen Löchern an beiden Kniescheiben. Wenn sie Jacken tragen, dann armygrüne Parkas mit Echt- oder Kunstpelz-Verzierungen. Leider sehr oft gesehen: die globigen Plateaus mit dicken Gummisohlen – hatten wir schon mal in den 90ern – feiern ein fröhliches Comeback. Grässlich! Der Rest latscht in Dr. Martens Schuhen – oder zumindest in einem ähnlichen Schuhwerk durch die City.

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Streetstyle von look-Society-Chefin Marion Hauser, unterwegs in Notting Hill. Nichts geht ohne armygrünem Parka mit Pelzkragen (meist Vintage), aber auch Fake-Fur.
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Der beliebteste Schuh in London. Immer noch Dr. Martens

Obwohl die Queen jährlich 52 Millionen Euro Apanage bekommt, tropft es in den Buckhingham Palace bei Regen hinein.

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Buckhingham Palace

Ein bisschen Sightseeing muss sein. Big Ben - Big Fun!

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Must See bei einem London Trip!

Am besten man wohnt in Covent Garden. Da sind die Theater – unbedingt „Once“ mit Ronan Keating und „Memphis“ (mit Musicalstar Beverly Night) ansehen – hier sind unzählige Lokale und viele kleine Läden und auch große internationale Ketten. Leider nimmt auch hier die Globalisierung überhand. Noch nirgends so viele H&Ms, Zaras und Aldos gesehen, wie in dieser Stadt, vor allem in der einst so coolen Oxfordstreet.
Daher weg vom Mainstreem, ab in die coolen Vierteln. Als neuer Hotspot für Reiche hat sich die Dover Street gemausert.

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Die aktuelle Auslage des Selfridges. Retro-Chic!

Hier ist Alexander McQueen, hier eröffnete im Herbst 2014 Victoria Beckham ihren ersten Laden. Daneben ist gleich Jimmy Choo. Ein paar Gassen weiter, in der Mountstreet, haben sie auch das Geld abgeschafft. Aber auch Window-Shopping zahlt sich hier aus. Einmal in die Auslage vom neuen Schuh-Gott Nicolas Kirkwood blicken, Herzogin Kates Lieblings-Abendkleider von Jenny Peckham anschauen, einen Blick auf die Kreationen der Schmuckdesignerin der Stunde, Delfina Delettrez (sie stammt aus der berühmten Fendi-Familie) erhaschen.

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Auch Victoria Beckham eröffnete im Herbst 2014 in der Dover Street ihren ersten Shop.
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Neuer Shopping Hotspot: die Doverstreet. Alexander McQueen-Laden. Am 14. März eröffnet die große Retrospektive "Savage Beauty" des 2010 verstorbenen Designern im Victoria and Albert Museum in London.

Bereits ein Jahr nach McQueens Suizid, im Jahr 2011, erinnerte das New Yorker Metropolitan Museum of Art dem textilen Werk des Briten und feierte damit einen riesigen Erfolg. Nach langem Warten kommt die Ausstellung „Alexander McQueen: Savage Beauty“ im kommenden Jahr endlich auch nach Europa, wo sich ein nicht minder großes Interesse für die Retrospektive schon jetzt abzeichnet, denn im Vorverkauf soll das ausstellende Victoria & Albert Museum in London bislang rund 16.000 Tickets verzeichnet haben – obwohl die Ausstellung erst im März 2015 ihre Türen öffnet.

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Alexander McQueen: Spray painted dress. No 13, S/S 1999. Model: Shalom Harlow, Image: Catwalking. Victoria and Albert Museum, London.
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Alexander McQueen: Jellyfish ensemble and Armadillo shoes, Plato’s Atlantis, S/S 2010. Credit: Model: Polina Kasina, © Lauren Greenfield/INSTITUTE.

Samstag. Auf nach Notting Hill – ja, genau da, wo sich Julia Roberts in Hugh Grant verliebt hat. Entzückende Häuser (hier wohnte auch George Orwell), viele antike Läden (Silber, Schmuck, Accessoires, Vintagemode – teilweise leider auch unleistbar geworden), witzige Lokale und am Samstag ist auf der ganzen Portobello Road Flohmarkt: Military-Zeugs, Barbour, Taschen, Cashmere (natürlich Second Hand, aber teilweise nur 20 Pfund).

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Notting Hill, Portobello Road - ja, da wo der berühmte Film gedreht wurde. Unzählige Läden, Vintage-Mode, Kunst, Flohmarkt am Samstag, nette Food-Lokale - wie beispielsweise das hier. Flamkuchen ist in!
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Wen man so aller in der Portobello Road/Notting Hill trifft! Das Angel-a Team Angela Wohlmuth (Nominierte in der Kategorie Mode/look! Business Award) und Assistentin Ella Kopp.
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Da, wo die ganz reichen wohnen und die Bentley-Dichte am größten ist, siedelten sich auch viele junge, coole Designer wie Neo-Schuh-Gott Nicolas Kirkwood an. Die Mount Street.

Sonntag hingegen pilgert die Karavane nach Camden, ein erfrischender, schräger Ort mit unzähligen Kunsthandwerksläden und einem riesigen Markt in den ehemaligen Stallungen der Queen, Stalls genannt. Wem das Gewusel zu viel wird, der kehrt in den Food Market ein, sucht sich ein Platzerl auf der Bank und lässt das bunte Treiben an sich vorüberziehen. Vielleicht entdeckt man ja dabei wieder einen neuen Trend?

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Der perfekte Ausflug an einem Sonntag. Camden. Unzählige Shops in den ehemaligen Stallungen der Queen, Markt am Sonntag. Das pralle Leben, coole, junge Leute.
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