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Lifestyle | 09.03.2015

Gib's mir, Baby

"Jetzt nicht, Schatz" gehört ab sofort der Vergangenheit an: Wir verraten euch prickelnde Antörner-Tipps für unvergessliche Höhepunkte. Wetten, ihr werdet die Finger nicht von Eurem Partner lassen können …

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(© Getty Images)

Die meisten Liebespaare kennen das: Ist die Beziehung über das anfängliche Knistern hinweg, die Kinder geboren und Hektik und Stress an der Tagesordnung, schläft auch irgendwann die Leidenschaft ein. Der Sex kommt kürzer und unaufgeregter. Hat man sich früher noch in sexy Schale geworfen, wild herumexperimentiert und den Liebesakt standesgemäß zelebriert, wird nun das altbewährte Routineprogramm abgespult. Und irgendwann stellt sich die ernüchternde Frage: Wann hatte ich zum letzten Mal so richtig guten Sex? Mick Jagger schnurrte schon richtig: I can’t get no satisfaction.

Stöhn statt Gähn. Nur die Hälfte der Österreicher und Österreicherinnen ist mit ihrem Sexualleben zufrieden, wie eine Fragebogenauswertung der Österreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin ergeben hat. Dabei ist Sex so viel mehr als nur Körperkontakt: Ein erfülltes und regelmäßiges Liebesleben hält Body und Geist im Gleichgewicht.

Alte Muster durchbrechen. In ihrem Werk „Mehr Sex! 696 Tipps für eine angehende Liebesgöttin“ thematisiert Bestsellerautorin Anne West das Thema Sexfrust, empfiehlt, sich dem Partner neu zu öffnen, und erklärt den Lesern – mit Augenzwinkern –, wie man das Feuer unter der Bettdecke neu entfacht. "Gelingrezepte für guten Sex gibt’s nur in übersichtlicher Zahl – zumindest existiert nicht die eine Regel, die für alle gilt. Es gibt nur Zutaten, aus denen Sie Ihre eigene Liebesformel erschaffen können: die innere Einstellung. Auf jeden Fall Kommunikation. Mut, Neugier, Humor, Herzensbildung. Intuition für den Moment sowie Gespür für den Mitspieler – und eine Prise Schamlosigkeit", so die Sex-Expertin. Einen Auszug der West’schen Antörner hat look! für Sie zusammengefasst – wir wünschen schon mal neuen Spaß mit dem "alten" Partner! 

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Die Sexbibel. Noch mehr Tipps für heiße Nächte – nachzulesen in „Mehr Sex! 696 Tipps für die angehende Liebesgöttin“ von Anne West. Erschienen im Knaur Verlag, € 9,30.

Spielchen für Erwachsene

Sexy Unwrapping.
Lass dich von ihm wie ein Geschenk auswickeln. Dreh dich um, damit er deine Bluse von hinten aufknöpfen kann und deine Brüste umfasst, dich in den Nacken beißt. Deine Choreografie: Oberteile im Stehen ausziehen lassen, da wirken die Brüste üppiger, Hosen von hinten, das beruhigt Bauch-Gedanken – und den Slip wieder im Stehen, damit er beim Hinknien gleich an der wichtigsten Stelle küssen kann.

Let’s talk about Sex.
Ihr liegt nackt nebeneinander, im Dunkeln, ohne euch zu berühren und beginnt mit Dirty Talk: Was ihr jetzt miteinander anstellen würdet. Der Deal ist, dass es immer schmutziger und eindeutiger wird, ohne sich berühren – wer sich zuerst auf den anderen wirft, hat „verloren“. Ach, wie schön!

Trainieren statt faken...

Multiple Berührung.
Verstärke deinen Orgasmus mit gezielten Berührungen deiner anderen erogenen Zonen. Berühr dich im Moment der Wonne am Nacken, den Brüsten, Schenkeln … Das Kamasutra nennt diese Fingerspiele sinngemäß „Sterne in die Wolken tupfen“. Und du siehst kleine Sterne in seinen Augen, weil ihm gefällt, dass er zusehen darf, wie du dich selber betörst.

Horch in Dich hinein.
Versuch ausnahmsweise, still zu bleiben. Die Augen zu schließen und den Orgasmus einfach kommen zu lassen. Spür, wie es sich anfühlt, wenn er sich dabei weiterbewegt oder wie er ebenfalls innehält, um dich einfach zerfließen zu lassen. Das könnte der Augenblick sein, von dem das Kamasutra sagt, dass sich die Götter vereinigen.

Breathe in & relax.
Atme tief ein, wenn Du kommst – Sauerstoff macht empfindsamer und intensiviert die Explosionen im Unterleib.

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(© Getty Images)

Lockspielchen mit Surprise-Effekt.
Bade oder dusch Dich, spar dir das Handtuch und lade ihn nackt und nass aufs Laken ein. Die Kombination seiner warmen trockenen Haut auf deinem warmen, durchbluteten, sexy feuchten Körper entzündet Flammen der Sehnsucht nach mehr.

Stopp Mal. Phall-Rückzieher für längeren Spaß.
Der Orgasmus des Mannes teilt sich in zwei Phasen: Aufwallung und Sekunden später Abschuss. Ist er kurz vor dem Aufwallen, genügt der Druck auf den "Panikknopf" – der versteckt sich knapp unterm Übergang vom Hoden zum Damm. Zwei-, dreimal für die Länge von je fünf Herzschlägen abgestoppt, wird es Fontänen geben (na ja, fast …).

Gefährlich guter Ludertrick.
Du hast das Gleitgel schon längst aufgetragen; wenn er am Heimkinoabend das erste Mal zwischen deine Beine fasst, wird er eine schöne Überraschung erleben. Unberührt und trotzdem quasi tropfnass. Der Traum aller Männer – und ab und an darf eben doch etwas geschwindelt werden.

Nach dem Sex über Sex reden.
Öffne dich und sag ihm wie dir diese Bewegung gefallen hat, dass sein Blick dich zum Stöhnen gebracht hat, was auch immer Dich erregt hat – sag es. Manöverkritiken sind nämlich nicht zum Kritisieren da, sondern zum Loben und Liebhaben. Nicht übertrieben, ist das ein guter Weg, um Sextalks leichter zu machen und den Akt sanft ausklingen zu lassen. 

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