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Lifestyle | 31.03.2015

So purzeln die Kilos wirklich!

Seit 4 Wochen teste ich die Fitness-Revolution EMS im Wiener "Stromwerk". Dies steht für "Elektrische Muskelstimulation" und ist ein Krafttrainingsprogramm, das ich zweimal die Woche 20 Minuten mache. In Sachen Krafttraining bin ich damit ausgiebig beschäftigt. Aber welche Art von Ausdauertraining ist die perfekte Ergänzung? Ich habe die Werksmeister des EMS-Studio Stromwerk gefragt.

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Statt gemütlichem Jogger besser 20 Minuten beim Sprinten den Körper verausgaben. (© Thinkstock)

Das Wetter wird schöner, die Vöglein zwitschern draußen und die Motivation kommt langsam wieder: Winterspeck abtrainieren!
Dafür ziehen wir nach alter Gewohnheit unser Laufschuhe an und gehen eine Stunde Walken oder langsam durch den Park Joggen oder vielleicht machen wir auch eine nette Fahrradtour.

Gesund? Auf jeden Fall! Effektiv zum Speck verlieren und abnehmen? "Eher nein!", so Thomas und Wolfgang vom Wiener Stromwerk. Gemütlich Joggen im Park ist garantiert gesund für die Seele und auch gut für Herz und Körper. Fett Verbrennen tut man jedoch anders. "High Intensity Training ist hier das Geheimnis."; so Wolfgang vom Stromwerk!

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Tom und Wolfgang führen das Wiener STROMWERK im 2. Bezirk und wissen genau wie Kilos schmelzen!

High Intensity Training

Oft mit "HIT" abgekürzt setzen Experten schon seit längerem auf Trainings mit hoher Intensität.
Der perfekte Kalorienkiller funktioniert Dank der kurzen, besonders effektiven Trainingssequenzen. Das heißt: Die Trainingsmethode HIT ist zeitsparend, maximal Kalorien verbrennend und ideal für den Fettabbau. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es beim HIT um ein Intervalltraining mit kurzen, hohen Intensitäten. Das Ziel ist es, dem Körper durch maximal anstrengende Intervalle maximale Wachstums- und Anpassungsimpulse zu geben.

So funktioniert's:

Statt eine Stunde gemütlich am Crosstrainer im Studio zu stehen oder durch den Park zu Joggen sollten kürzere Trainingseinheiten gemacht werden, diese aber am höchsten Limit. Also beim Joggen: 10 Minuten einlaufen (aufwärmen) und dann auspowern: 2 Minuten langsam Joggen, eine Minuten Sprinten - dies kann bis zu 15 mal wiederholt werden. Der Puls wird so immer wieder hochgetrieben und senkt sich wieder.

Im Fitnesscenter:

Jedes Cardiogerät ist für HIT-Einheiten geeignet. Einzige Vorraussetzung ist, dass der Körper darauf maximal ausgepowert werden kann. Bei Laufbändern sollte ein hohes Tempo gewählt werden, auf Crosstrainern und Fahrrad-Ergometern kann die Intensität schon durch die Trittfrequenz erhöht werden. Davor sollte der Körper aber mindestens 8 Minuten auf einem niedrigeren Intensitätslevel auf die kommende Belastung vorbereitet werden - sprich: Aufwärmen. Der Körper sollte gut durchblutet und der Kreislauf in Schwung gekommen sein.

Das macht das HIT-Training:

Beim Intervalltraining wird besonders das Verhältnis von Muskel- zu Fettmasse günstig verändert. Während einer HIT-Einheit geht der Körper eine Sauerstoffschuld ein, das bedeutet, dass die Energiegewinnung fast ausschließlich über die Energiedepots im Muskel und über die Kohlenhydratspeicher erfolgt. Durch die hohe Intensität kommt es zum sogenannten Nachbrenneffekt. Der Körper verbrennt dann nach dem Training verstärkt Kalorien, um sich zu regenerieren und den Körper schnell an die erfolgte Belastung anzupassen. Dies bedeutet, dass die Stoffwechselrate nach einer HIT-Einheit stark ansteigt und für den ganzen Rest des Tages erhöht bleibt. Daher ist es ideal für die Fettverbrennung. Das Tolle: Nicht nur beim Training werden jede Menge Kalorien verbrannt, besonders nach dem Training greift der Körper verstärkt auf die Fettdepots zurück.

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Stromwerk Vienna - Florianihof, Czerningasse 9, 1020 Wien 2. Zugang über Praterstraße 52 - www.stromwerk.me
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