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Lifestyle | 19.11.2015

Wie fit bist du?

Ob Fitness-Junkie oder –Muffel, wir wissen alle, dass ein Minimum von Sport notwendig ist. Wie viel Fitness man machen sollte und wann es sogar gefährlich werden könnte, verraten wir euch in diesen Fitnessfakten. Im Selbsttest könnt ihr gleich ermitteln, ob auch ihr diese Woche lieber doch noch 1-2 Sportstunden einplanen solltet.

Sportliche Kleidung ist im Moment total im Trend, aber ein Paar Nike und eine schöne enge Sporthose von H&M machen noch keinen Spitzensportler aus einem – leider! Meist kommt die sportliche Betätigung sowieso viel zu kurz im stressigen Büro-Alltag, doch kein Sport kann auch schwere Nachwirkungen auf den Körper haben. Um gesund zu bleiben ist ein Minimum an Sport essentiell, auch wenn das viele nicht immer wahrhaben wollen. Routine im Sport wird meist als Langweilig bezeichnet, kann jedoch bei Personen, die eigentlich so gut wie keinen Sport machen, ein guter Anfang sein. Hierfür einfach zwei Tage in der Woche fixieren, an denen ihr euch mindestens eine Stunde sportlich betätigt.

Wer sich jetzt selbst nicht einschätzen kann, ob er genügend Sport macht oder nicht, der solltet unseren kleinen Selbsttest durchführen. Danach wisst ihr garantiert, ob ihr nicht doch die eine oder andere Sporteinheit diese Woche noch einlegen solltet.

Der einfachste und älteste Fitnesstest auf der Welt. Könnt ihr eure Zehen berühren, wenn ihr gleichzeitig steht und nicht die Knie abwinkelt?

Sollte die Antwort nein sein, dann seid ihr eindeutig nicht in der besten Fitness-Verfassung! Denn nicht nur Ausdauer und Kraft sagen etwas über Fitness aus, auch Flexibilität gibt viel Aufschluss über euer Fitnesslevel. Gerade bei dieser einfachen Übungen kann gezeigt werden, ob eure Muskeln, zum Beispiel durch kaum Bewegung und einen Büro-Job, verkürzt sind und dadurch nicht elastisch sind.

Wenn ihr diese Frage mit Ja beantworten könnt, habt ihr immer brav gedehnt und euch sportlich betätigt, denn eure Muskeln sind dadurch nicht geschädigt. Sehr gute Leistung!

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Könnt ihr eure Zehen berühren? (© iStock by Getty Images)

Schweiß kann auch viel mit dem Fitnesslevel zu tun haben. Doch anders als gedacht, ist nicht die Person im Nachteil, die zuerst zum Schwitzen beginnt. Also beginnt bei euch der Schweißausbruch beim Aufwärmen oder erst ganz zum Schluss?

Falls ihr schnell ins schwitzen kommt, kann das ein gutes Zeichen sein. Denn euer Körper weiß bereits, dass nun ein Training beginnen wird und er sich selbst abkühlen muss – durch Schweiß.

Wer jetzt sagt, Schweiß kenn ich nicht beim Training, sollte sich das zu Herzen nehmen. Zwar kommt es auf viele Faktoren, wie Kleidung, Außentemperatur und vieles mehr, an, ob man zum Schwitzen beginnt. Generell kann aber gesagt werden, dass Personen, die erst sehr spät schwitzen, nicht so fit sind. Grund dafür, der Körper bemerkt nicht, dass ein Training beginnt, da er die Situation nicht kennt. Schlechte Nachricht – man überhitzt schneller anstatt durch Schweiß runtergekühlt zu werden. Darum lieber den eigenen Körper an Trainingseinheiten langsam gewöhnen, damit auch das Schwitzen früher kommt.

Unruhiger Schlaf und generell kein wirkliches Bedürfnis nach Schlaf, können auch Faktoren für zu wenig sportliche Betätigung sein.

Wer selbst erkennt, dass der eigene Schlaf eher unruhig ist und man ohne einen gewissen Grund in der Nacht aufwacht, sollte sich mal näher mit der Anzahl der Sportstunden pro Woche beschäftigen.

Personen, die müde werden und daraufhin auch gleich einschlafen und vor allem durschlafen, können von sich behaupten, dass sie genügend Workouts pro Woche machen. Wenn man trainiert wird nämlich das Schlafhormone Melatonin ausgeschüttet und dieses macht müde. An alle, die nicht einschlafen können, lieber eine Trainingseinheit im Fitnesscenter einplanen.

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Nachts meist noch wach? Das kann etwas mit der Fitness zu tun haben. (© iStock by Getty Images)

Diesen Fitness-Check könnt ihr ganz leicht zu Hause ausprobieren. Setz auch im Schneidersitz (überkreuzte Beine) auf den Boden und seht selbst ob ihr ohne Hilfe der Hände wieder in die Höhe kommt. Dazwischen in die Knie gehen ist auch nicht erlaubt!

Geschafft?, dann Glückwunsch euer Kraft- und vor allem Balance-Level ist sehr gut.

Wer an dieser Übung scheitert sollte nicht verzweifeln, mit ein bisschen Krafttraining könnt auch ihr diesen Fitness-Check bald bestehen.

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Schwer aber möglich! (© iStock by Getty Images)

Die letzte und eigentlich auch entscheidende Frage kommt natürlich zum Schluss. Wie oft trainiert ihr pro Woche?

Wer stolz und sicher mehr als zweimal pro Woche hier antworten kann, darf sich freuen. Euer Fitnesslevel ist gesichert!

Alle anderen sollten sich schleunigst ins Fitnesscenter begeben.

Generell kann man sagen, dass wenn man zweimal pro Woche trainiert ist man auf einen guten Weg. Natürlich muss hier zwischen der Stundenanzahl als auch der Stärke des Trainings unterschieden werden. Personen, die zweimal pro Woche 5 Stunden normal trainieren oder 21/2 Stunden sehr intensiv trainieren, haben nicht nur das Minimum an Fitness überschritten sondern können dadurch Krebserkrankungen und Übergewicht vorbeugen.

Wer zweimal pro Woche ca. 1¼ Stunden mit hoher Intensität oder 21/2 Stunden mit normaler Intensität trainiert, erreicht auch knapp das Minimumlevel an Sport, welches ein Mensch pro Woche erledigen sollte, und kann außerdem Cholesterinlevel senken sowie Herz, Muskel und Knochen stärken. Alles sehr wichtig für unseren Körper, wenn man gesund bleiben will!

Also checkt eure Antworten und wenn der Selbsttest dieses Mal nicht so gut für den einen oder anderen Sport-Muffel ausgegangen ist, dem kann ich nur das neue Motto „Work hard, train harder“ empfehlen!

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