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Lifestyle | 23.01.2017

Frauen werden öfter krank als Männer, gehen damit aber besser um

Eine neue Studie belegt, dass Frauen im Schnitt 300 Mal häufiger krank werden, als das andere Geschlecht. Doch gehen sie damit völlig anders um.

Frauen werden öfter krank als Männer, gehen damit aber besser um (© Cover Media)
Frauen werden öfter krank als Männer, gehen damit aber besser um (© Cover Media)

Viele Frauen kennen das: Werden ihre Männer krank, dann stehen sie gefühlt kurz vorm Ableben. Die sogenannte Männergrippe gilt als Synonym für leidige Herren, die aus einer harmlosen Erkältung oft ein großes Drama machen. Dabei werden Frauen laut einer neuen Studie deutlich häufiger krank als Männer - gelten in dem Fall dann aber ausnahmsweise mal als starkes Geschlecht. Denn sie gehen mit ihrer Krankheit deutlich besser um, als ihre Leidensgenossen.

Für ihre Studie untersuchten Wissenschaftler im Auftrag der Nahrungsergänzungsmittelfirma 'Healthspan' insgesamt 2000 Elternpaare. 68 Prozent der befragten Mütter gaben an, dass sie seit der Geburt ihrer Kinder häufiger unpässlich sind. Im Durchschnitt erkranken Frauen im Laufe des Lebens ihrer Kinder (bis diese das Erwachsenenalter erreichen) rund 324 Mal - meistens steckt dabei der Nachwuchs die Mütter an. Insgesamt erkrankten Frauen in dieser Zeit im Schnitt an 53 Erkältungen, 108 Mal an Halsschmerzen und an 36 Magen-Darm-Verstimmungen. Auch unter Kopfläusen leiden Mütter häufiger als Väter, weil sie meist mehr Kontakt mit den Kindern haben, wenn sie diese aus der Schule nach Hause schleppen.

Tatsächlich lassen sich aber 36 Prozent der Frauen von alldem nichts anmerken und gehen ihrem normalen Alltag weiter nach, während Männer eher im Bett bleiben. 72 Prozent der Mütter gaben zudem an, dass sie mit den Nebenwirkungen ihrer Erkrankungen durchaus besser umgehen, als ihre andere Hälfte.

"Das kann damit zu tun haben, dass Frauen über einen Instinkt verfügen, alles in ihrer Macht stehende für das Überleben ihres Nachwuchses zu gewährleisten", erklärte Psychologin Dr. Meg Arroll gegenüber 'Daily Mail'. "In der Zeit unserer Vorfahren mussten Männer fit sein, wenn sie sich einer Bedrohung gegenüber sahen. Frauen hatten andere Rollen, sie mussten sich um die Familie kümmern. Wir haben uns nicht wirklich viel geändert seitdem. Frauen kümmern sich um andere, während Männer ihre eigene Gesundheit pflegen, um so die Familie zu schützen und für sie zu sorgen."

Wenn Ihr Mann also wieder mal seine (harmlose) Männergrippe im Bett auskurieren möchte - er will in Wirklichkeit nur fit für Sie und die Familie sein...

© covermg.com

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