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Lifestyle | 25.01.2017

Fast jeder Fünfte kündigt wegen Stress am Arbeitsplatz

Der Druck im Beruf wächst - immer mehr ziehen die Notbremse und geben ihren stressigen Job auf.

Fast jeder Fünfte kündigt wegen Stress am Arbeitsplatz (© Cover Media)
Fast jeder Fünfte kündigt wegen Stress am Arbeitsplatz (© Cover Media)

Der Stapel auf dem Schreibtisch wird nicht kleiner, der Chef sitzt einem im Nacken und die Deadline für das Projekt rückt immer näher - viele Arbeitnehmer halten diesem Druck nicht mehr stand und schmeißen ihren Job hin. Doch wie viele Deutsche ziehen tatsächlich die Notbremse? Die Gfk Marktforschung Nürnberg führte im Auftrag des Gesundheitsmagazins 'Apotheken Umschau' eine repräsentative Umfrage mit 1.197 berufstätigen Personen ab 14 Jahren bezüglich ihrer Belastung am Arbeitsplatz durch. Das Ergebnis:

18,6 Prozent der Befragten gaben an, ihren Job bereits gekündigt zu haben, wenn dieser zu stressig war. Des Weiteren achten 41,3 Prozent der Befragten darauf, keine Überstunden zu machen - allerdings mehr Frauen (48,4 Prozent) als Männer (35,2 Prozent).

Doch gibt es vielleicht Maßnahmen, die nicht ganz so radikal sind wie eine Kündigung? Die gibt es - mit ein paar Tipps, schaffen Sie es, Ihren Job deutlich zu entschleunigen. Damit die Kündigung wirklich der letzte Schritt bleibt!

1. Machen Sie eine Pause

Viel zu oft lassen wir die wichtige Zeit nur für uns ausfallen. Laut dem Stressreport Deutschland 2012 gönnt sich ein Viertel der Angestellten keine Pause. Dabei sind Auszeiten wichtig, schaffen sie doch wieder einen klaren Kopf. Wer sich keine ganze Stunde an der frischen Luft gönnen kann oder will, der sollte zumindest öfter mal aufstehen, um sich einen Tee oder Kaffee zu machen - oder sich kurz mit dem netten Kollegen unterhalten.

2. Ernähren Sie sich gesund

Auch wenn Sie keine Zeit für einen Break an der frischen Luft haben: Ein gesunder Pausensnack (zur Not auch mal am Schreibtisch) sollte drin sein. Am besten, Sie bereiten Ihren Lunch - optimal bestehend aus nicht zu kohlenydratreichen Lebensmitteln, die machen eher schlapp - direkt am Abend vor. So laufen Sie gar nicht erst Gefahr, doch zu Junk Food zu greifen.

3. Schalten Sie ab

Auch völlig unbemerkt von den Kollegen können Sie kurz in eine andere Welt abtauchen. Kopfhörer rein, YouTube an, Medidationsvideo ab - und schon driften Sie für zehn Minuten in andere Sphären. Perfekt, um den Geist wachzurütteln und den Streit mit dem Chef abzuschütteln.

4. Sagen Sie Nein

Sie sind belastbar, immer erreichbar und arbeiten auch unter Hochdruck präzise? Schön, das freut Ihren Vorgesetzten natürlich - er wird das aber auch immer wieder (aus-)nutzen. Lernen Sie stattdessen, auch mal Aufgaben abzulehnen, wenn Sie sowieso schon ausgelastet sind. Bestimmt und höflich Grenzen zu setzen kommt bei den meisten Chefs mindestens genauso so gut an, wie immer überall einsatzbereit zu sein.

5. Freuen Sie sich auf den Feierabend

Oft nimmt der Stress am Arbeitsplatz überhand, wenn wir ihn nicht mit etwas anderem ausgleichen können. Regelmäßige Termine nach Feierabend helfen, fokussierter zu arbeiten und erleichtern den hektischen Job. Es muss dabei nicht immer der schweißtreibende Gang ins Fitnessstudio sein (auch wenn der sicherlich vielen beim Abschalten hilft!) - auch ein regelmäßiges Treffen mit der besten Freundin oder dem Kumpel kann einem den baldigen Feierabend versüßen.

© covermg.com

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