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Lifestyle | 25.08.2017

Nostalgie: Was wir aus unserer Kindheit vermissen


Rechnungen bezahlen, arbeiten gehen, Wohnungsputz und jede Menge andere Verpflichtungen – manchmal kann das Leben als Erwachsener echt anstrengend sein. Kein Wunder, dass die meisten sich ab und zu in ihre Kindertage zurückträumen und in Erinnerungen schwelgen. Diese Dinge vermissen wir persönlich am allermeisten: Pickerlhefte. Ach was war das schön – alle rannten mit Pickerlheften unterm Arm auf den Schulhof zur großen Pause, um dann mit den Klassenkameraden Pickerl zu tauschen. Hier war nur wichtig, das schönste Modell abzustauben, und davon gab es jede Menge: aus Stoff, aus Kork, mit Glitzer oder sogar mit 3D-Effekt. Was für ein Spaß das wäre, heute noch im Büro mit den Kollegen fleißig Pickerl zu tauschen – immerhin könnte man sich mittlerweile sogar individuelle Aufkleber kreieren lassen – und das ganz bequem vom Sofa aus. Gummihüpfen. Die Freundinnen an die Hand genommen, Gummiband eingepackt und los ging es! So leicht war es damals fit zu bleiben und dabei auch noch Spaß zu haben. Mit dem Hüpfspiel trainierten wir gleichzeitig noch Geschicklichkeit und Beweglichkeit. Wer bekommt das Bein am höchsten und wer bekommt die ausgefallensten Sprungvarianten hin, ohne im falschen Feld zu landen oder das Gummi zu berühren? Kiddy Contest auf Confetti TV. Samstagvormittag durfte der Fernseher angeschaltet werden, denn alle Kinder wussten: Es ist Zeit für den Kiddy Contest. Wie toll es war, den Kindern und ihren großartigen Stimmen zu lauschen. Und heimlich wünschten wir uns, auch endlich mal beim Kiddy Contest mitzumachen, und träumten von einer Karriere als Kinder-Popstar. Geburtstags-Vorfreude. Schon Wochen vor dem Geburtstag stieg die Aufregung: Wie groß wird die Torte? Werde ich endlich die heiß geliebten Rollschuhe bekommen? Wen lade ich zu meiner Fete ein? Neben Weihnachten war der eigene Geburtstag der wichtigste Tag des Jahres. Mittlerweile ist er nicht mehr ganz so spannend, schließlich organisiert Mama schon lang nicht mehr die Party. Keine Verantwortung. Sobald man das Hausaufgabenheft am Nachmittag zugeklappt hatte, hieß es: Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Keine Aufgaben mehr zu erledigen und vor allem keine lästige Verantwortung übernehmen wie rechtzeitig Rechnungen bezahlen, die Steuererklärung abgeben und den Haushalt schmeißen. Auch um das Geld musste man sich keine Sorgen machen. Immerhin reichten die 10 Schilling Taschengeld locker aus, um sich eine Tüte Süßigkeiten zu leisten. Bildrechte: Flickr Garden Bouquet Radarsmum67 CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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