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Lifestyle | 21.06.2017

Auch getippte Worte verletzen

Diese Bloggerin muss einen fiesen Shitstorm zu ihrem Insta-Post im Badeanzug einstecken.


Manche Menschen scheinen es einfach nicht zu verstehen. Im heutigen Zeitalter, geprägt von Social Media & Co. und scheinbar anonymer Meinungsäußerung, vergessen viele ihre Manieren und ihren Anstand. Manche dieser Menschen, die Hate-Kommentare hinterlassen oder sich anmaßen eine gravierende Meinung über eine Person öffentlich "auszusprechen", obwohl sie diese nicht kennen, denken anscheinend nicht über die Auswirkungen ihrer Worte nach. Für viele scheint es vermeintlich leicht zu sein grauenvolle Urteile und Worte auf andere loszulassen, da sie ihnen ja auch nicht selbst in die Augen blicken müssen. Die Konsequenzen dieser teilweise schlimmen Anschuldigungen und Beschimpfungen überdenkt kaum jemand.


 

Gehört Hate zum Blogger-Beruf?

Aussagen wie "Wenn sie schon so ein Foto von sich hochläd, muss sie auch mit solchen Kommentaren rechnen." sind absoluter - sorry - Bullshit. Jeder von uns sitzt im gleichen Boot und niemand möchte auf sein Aussehen oder auf seinen Körper reduziert werden. Eine Person zu sein, die in der Öffentlichkeit steht, bedeutet nicht automatisch solche niveaulosen Kommentaren hinnehmen zu müssen. Natürlich werden Berufsgruppen wie Blogger mehr mit diesen Themen konfrontiert als andere, jedoch finde ich muss das nicht heißen, dass sie sich mit diesem "Gesamtpaket" abfinden müssen. Zwischen einer konstruktiven Meinungsäußerung oder einer verbalen Beleidigung liegen Welten.

Vor Kurzem musste sich auch die österreichische Bloggerin Constantly K. mit diesem Thema zum ersten Mal so richtig befassen. Zu einem ihrer Instagram Posts im rosa Badeanzug brach ein heftiger Shitstorm aus. Kommentare wie Go eat something" und "Ich dachte erst da steht eine 90-Jährige. Das nenn ich mal unterernährt" überhäuften die Kommentar-Box.

 

Die Bloggerin reagierte genau richtig!

Karin schluckte nicht einfach nur den ganzen Hass runter, sondern stand zu hundert Prozent, hinter dem, wer sie ist und was sie tut! Sie verfasste einen Blogpost zum Thema Hate im Internet und regte mit ihren Worten wirklich zum Denken an. Sie sagt: Ich bin Gegenwind gewöhnt & kann auch gut einstecken, wenn es von treuen und besorgten Lesern oder Followern kommt, dann nehme ich mir, das auch zu Herzen bzw. hat das auch mehr Gewicht. Nur wenn geschmacklose und respektlose Kommentare hinterlassen werden, in einer Art, wie ich sie nicht dulde, geschweige denn als angemessen empfinde, geht das für mich und für jeden zu weit! ". Wahre Worte! Und siehe da, Karin postet ein anderes Foto von sich in demselben Badeanzug aus einem anderen Winkel und niemand nennt sie mehr "anorexic". Mich würde interessieren, wie sich manche fühlen würden, wenn die Hate-Kommentare, die sie täglich verfassen, auf einmal auf sie gerichtet wären.

 

Hier gehts zu Karins Blogpost auf Constantly K!

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