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Lifestyle | 15.11.2016

Costa Rica

Das pure Leben feiern, die schönsten Strände finden, seltene Tier- und Pflanzenarten und eine Natur erleben, die abseits jeder Vorstellung liegt: Entdecken Sie mit uns Costa Rica.

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© Shutterstock

Christoph Kolumbus landete 1502 vor der Küste Costa Ricas. Da die spanischen Entdecker Gold erwarteten, wurde das Stückchen Land „Costa Rica“ getauft – Reiche Küste. Gold suchten die Eroberer hier jedoch vergeblich, trotzdem blieb der Name bestehen. Denn der wahre Reichtum Costa Ricas liegt in seiner Natur. Es gibt kaum einen Ort auf der Erde, der auf so wenig Fläche so viel Abwechslung bietet wie das kleine Land Costa Rica in Zentralamerika. Dabei ist es gerademal so groß wie die Schweiz und mit 4,8 Millionen „Ticos“ und „Ticas“ – Einheimischen – nur schwach besiedelt. In diesem Land der Berge und grünen Täler, Vulkane, Regen- und Nebelwälder, Mangro-vensümpfe, unberührten Strände und Trockengebiete findet man eine der weltweit größten Biodiversitäten, einen Hot Spot der Evolution sozusagen.

 

Pura Vida.

Bevor es in die wunderschöne Natur Costa Ricas geht, muss bei Flugreisenden zuerst ein Stopp in der Hauptstadt San José eingelegt werden. Hier, im Herzen der „Meseta Central“, des zentralen Hochlands auf über 1.100 Metern, bekommen Touristen den ersten Eindruck dieser typisch mittelamerikanischen Atmosphäre und des „pura vida“ zu spüren, was übersetzt „pures Leben“ bedeutet und Reisende vom ersten Tag an begleitet. Von San José aus können alle Destinationen einfach erreicht werden.

 

 

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Regenzeit. Die hohe Luftfeuchtigkeit ist typisch für den Regenwald. (© Josef Rumer)

Ein Ort der Artenvielfalt.

Der über 300 Quadratkilometer große Tortuguero Nationalpark wurde 1975 gegründet und ist Heimat für die wertvolle Tier- und Pflanzenwelt des karibischen Tieflandes. Der 35 Kilometer lange Küstenstreifen des Parks ist ein wichtiger Eiablageplatz für die vom Aussterben bedrohte Grüne Meeresschildkröte. Der türkise Karibische Ozean, weiße Strände, 200-Kilo-Kolosse: Die Schildkröten hier in Sicherheit zu wissen, verstärkt das Postkartenidyll ungemein. Der Nationalpark bietet noch viel mehr: In der verzweigten Kanal- und Lagunenlandschaft leben seltene Tierarten, der geschützte Regenwald bietet Affen, Faultieren und Jaguaren Heimat.

 

Dschungel hautnah.

Im Jahr 1991 hat der Wiener Musiker Michael Schnitzler mithilfe österreichischer Spendengelder begonnen, im Südwesten Costa Ricas, am Rande des Nationalparks Piedras Blancas, Tief-landregenwald aufzukaufen und so vor Ausbeutung und Zerstörung zu schützen. Der „Regenwald der Österreicher“ war geboren und bietet heute ganz besondere Einblicke in Costa Ricas Wildlife.

Komfort und Luxus mitten im Dschungel kann man in der Esquinas Rainforest Lodge erleben. Die Öko Lodge mit 14 Zimmern und einer exklusiven Dschungelvilla ist ein heißer Tipp für Vogelbeobachter und Naturliebhaber, die einen tropischen Regenwald abseits der touristischen Trampelpfade erleben möchten. (www.esquinaslodge.com)

 

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Dschungelvilla. Im „Regenwald der Österreicher“ liegt die Esquinas Rainforest Lodge. (© Josef Rumer)

Authentisch, modern, traditionell.

Knapp 400 Kilometer nordwestlich des Regenwaldes der Österreicher, auf der Halbinsel Nicoya, fängt das „pura vida“ an: Auf der Westküste sind von Montezuma bis Playa Hermosa die schönsten Strände Costa Ricas zu finden. Machen Sie sich bereit für hohe Wellen, kreative Küche und einmaliges Flair! In den Küstenörtchen Montezuma, Mal País und Santa Teresa wird das Leben groß gefeiert, pulsierende Schwingungen wabern durch die Luft, Surfer werfen sich mutig in die Flut. Je näher man gen Norden kommt, desto traditioneller, untouristischer und ruhiger wird das Leben in Costa Rica.

 

Naturschauspiel.

Hat man den Norden Nicoyas erreicht, ist der Vulkan Arenal eine nur noch knapp vierstündige Autofahrt entfernt. Der Weg durch das fruchtbare Landgebiet führt vorbei an riesigen Rinderfarmen und authentischen Orten. Der majestätische 1.670 Meter hohe Vulkan Arenal liegt etwa 90 Kilometer nördlich der costa-ricanischen Hauptstadt San José und ist die größte Attraktion des gleichnamigen Nationalparks. Er ist einer der aktivsten Vulkane in Costa Rica, und obwohl er in den letzten Jahren ruhiger geworden ist, ist es nur eine Frage der Zeit bis zur nächsten Eruption. Am Fuße des Arenals liegt inmitten von dichtem Regenwald der Arenalsee, der bei Touristen vor allem wegen der hervorragenden Surf- und Angelbedingungen beliebt ist. Der mystische und artenreiche Dschungel kann am besten von den Arenal Hanging Bridges aus bestaunt und erlebt werden. Auf dem Weg zurück nach San José gibt es eine weitere Sensation zu „erschmecken“: Das Hochland zwischen Arenal und der Hauptstadt ist Anbaustätte der reinsten Arabica-Bohnen, die von Hand geerntet und zu bestem Kaffee verarbeitet werden. Vergleichbar mit unseren Weingütern begegnet man hier Kaffeegütern, wo das „schwarze Gold“ verkostet werden kann. Die Reise geht weiter: Im Herzen des Poás Nationalparks ragt der 2.708 Meter hohe Vulkan Poás in den Himmel, von welchem aus an klaren Tagen sowohl der Pazifische Ozean als auch die Karibik zu sehen sind. Ein wenig unterhalb des Gipfels liegt der breite Hauptkrater mit einem grünlichen Kratersee, der im Hexenkessel blubbert und die ein oder andere Schwefelwolke ausspuckt. Die Erinnerungen an Costa Rica bleiben ewig. Und zurück in der Heimat, meint man es gefunden zu haben: das „pura vida“.

Tipps für den Aufenthalt in Costa Rica:

 

Flüge nach Costa Rica gibt es mit Condor bereits ab € 320 ab Wien, München und Frankfurt.

Bei der Einreise nach Costa Rica sind keine Impfungen zwingend erforderlich. Es ist jedoch empfehlenswert, die Standardimpfungen gegebenenfalls aufzufrischen. Bereist man die Ostküste, sollte man vorbeugen. Eine Impfung gegen Malaria gibt es bisher nicht; wer medikamentös vorsorgen möchte, kann dies mit einer Malaria-Prophylaxe oder durch Mitnahme eines Notfallmedikaments (Standby) tun.

Vergewissern Sie sich bei Taxifahrten, dass das Taxi an den Türen mit einem gelben Dreieck gekennzeichnet ist und über einen Taxameter verfügt.

Eine Reise nach Costa Rica bietet sich während der Trockenzeit an. In den Monaten von Dezember bis März/April ist auf jeden Fall Badewetter zu erwarten, wobei es auch während der Regenzeit im Normalfall vormittags schönes Wetter gibt.

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