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Lifestyle | 11.04.2017

Das macht mich stark!

Menschen erzählen darüber, was ihnen Kraft gibt, wie und wo sie ihre Quelle gefunden haben, was es ihnen bedeutet und wie sie es festhalten.

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Barbara Stöckl, Moderatorin. © Weiss Photography

„Der Glaube an mich"

Barbara Stöckl, Moderatorin

„Du bist es!“ „Es gibt für mich keine größere Kraftquelle als den Satz: Du bist es! Das gilt bei beruflichen Herausforderungen genauso wie privat. Du bist es – das ist der Beginn der Liebe. Du bist es – das heißt: Du bist richtig, du bist gut, du kannst das. Es ist ein großes Glück, Menschen um sich zu haben, die einem dieses Vertrauen schenken. Schon im Kindesalter kann es einen lebensentscheidenden Unterschied machen, so gestärkt aufwachsen zu dürfen. Fest auf dem Boden zu stehen, Wurzeln zu haben, darauf lässt sich bauen – und dann können auch Flügel wachsen. Gerade für uns Frauen, die wir doch oft und gerne an uns selbst zweifeln, kann dieser Satz ‚Du bist es!‘ ein entscheidender Motor sein, das Selbstbewusstsein stärken. Wenn jemand an mich glaubt, mir das Gefühl gibt, voll und ganz hinter mir und zu mir zu stehen, wirklich mich zu meinen, mir etwas zutraut, dann merke ich, dass das ungeahnte Kräfte in mir freisetzt. Vertrauen, Rückhalt, Zuversicht. Ich glaub an dich. Daraus wird dann im besten Fall auch: Ich glaub an mich. Mehr geht nicht. Dann bin ich stark.“


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Kira Grünberg, Ex-Sportlerin. © Picturedesk.com

„Freude und Kraft zulassen“

Kira Grünberg, Ex-Sportlerin

Neue Wege. „Es liegt in meinem Naturell, nicht lange herumzujammern, weil einen das nicht weiterbringt. Ich habe die Situation nach dem Unfall sehr schnell akzeptiert und natürlich auch sehr schlechte Momente gehabt, aber ich bin nie in ein schwarzes Loch gefallen oder daran verzweifelt. Ich habe eine sehr starke Familie und einen tollen Freundeskreis. Und um Kraft in solch einer Situation zu haben, braucht man ein perfektes Umfeld. Auch habe ich realisiert, dass mir seit dem Unfall nur eine einzige Tür verschlossen ist, die des Spitzensports. Aber es sind so viele neue, schöne Dinge passiert. Durch meine Tätigkeit im Sportministerium treffe ich nach wie vor Sportler und bin aktives Mitglied der Sportfamilie. Auch meine Vorträge machen mir großen Spaß. Ich bin heutzutage viel geduldiger und ausgeglichener als früher und fühle mich wohl damit. Die kleinsten Dinge können einem Kraft geben, man muss es nur zulassen.“


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Andrea Leitner, PR-Agentur-Chefin. © Andreas Tischer/ Andrea Leitner PR

„Ein paar Tage am Meer“

Andrea Leitner, PR-Agentur-Chefin

Bewußt leben. Das vergangene Jahr war nicht einfach, da zur allgemeinen täglichen Herausforderung noch große emotionale Belastungen durch ein schwer krankes Familienmitglied  hinzukamen. Das Schlimmste hat sie überstanden, aber danach folgte die große Müdigkeit. Obwohl Andrea Leitner regelmäßig innehält bzw. reflektiert, sowohl allein als auch mit Coaches, kennt auch sie das Gefühl, an ihr Limit zu stoßen. „Was mir immer sehr gut tut sind Treffen mit Familie und Freunden, Ausflüge in die Natur, in die Berge oder an einen See. Und eines der besten ,Heilmittel‘ für mich ist, am Meer zu sitzen, die Seele baumeln und die Gedanken fließen zu lassen“, erzählt Leitner. Dort relativiere sich alles. „Und da ich auch in Spanien studiert habe, versuche ich, mindestens zwei- bis dreimal pro Jahr in meiner zweiten Heimat zu sein.“ Vernünftig ist es auch, gerade bei großem Stress längere Mittagspausen oder Spaziergänge einzulegen. Bewußt Druck rausnehmen. Denn in der Ruhe liegt die Kraft!


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Verena Altenberger, Schauspielerin. © Jenni Koller

„Mein Urvertrauen gibt mir Kraft“

Verena Altenberger, Schauspielerin

Optimistisch. Sie bezeichnet sich selbst als Sonnenkind und liebt ihren Beruf über alles. „Ich könnte nicht beflügelter und motivierter nach Hause gehen als nach einem guten Drehtag oder einen gelungenen Probe. An solchen Tagen bin ich regelrecht euphorisch“, sagt Verena Altenberger, die dennoch auch gelernt hat, loszulassen bzw. zu priorisieren, wenn sie sich ausgelaugt fühlt. Besonders kraftspendend sind Reisen: „Je weiter weg, umso besser funktioniert es, abzuschalten.“ Ruhe findet sie auch in Phasen, in denen sie nicht ständig erreichbar ist, sprich: das Handy einfach ausschaltet. Und beim Wandern und Schwimmen im See – und nicht im Hallenbad! Das letzte Mal, als sich die Schauspielerin sehr schwach (weil extrem traurig) fühlte, war, als ihre Mutter im Vorjahr starb. In solch schwierigen Zeiten hilft der 29-Jährigen dann auch ihr Urvertrauen. „In meine Mitmenschen und auch in mich selbst. Ich glaube immer, dass alles gut wird.“ Selbst dann, wenn ein Ziel sehr weit entfernt oder fast illusorisch erscheint, glaubt sie daran, dass es klappt. „Einfach machen! Wann immer man sich etwas nicht zutraut, zweifelt oder sich unwohl fühlt – starten, es einfach tun! Man wächst mit den Aufgaben, und Aufschieben oder Kneifen bringt nichts“, rät die gebürtige Salzburgerin.

 


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Claudia Mezzina- Macher, Versicherungsexpertin Generali. © Rene Wallentin

„Mit Liebe leben ist die Kunst“

Claudia Mezzina- Macher, Versicherungsexpertin Generali

Andere glücklich machen. „Es macht mich stark, Menschen zu helfen, mit Herz an meine Arbeit zu gehen und Konflikte zu lösen. Es macht mich stark, andere glücklich zu machen und zum Lachen zu bringen. Jeden Tag etwas Gutes zu tun und Träume zu verwirklichen. Meine Familie und Freunde machen mich stark, und sie zu verwöhnen noch stärker. Zu malen und Gedichte zu schreiben macht mich stark. Leben ist zu wenig … mit Liebe zu leben ist die Kunst.“


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Birgit Seiwald Marketing- & PR-chefin. © Ludwig Schedl

„Skifahren macht mich glücklich“

Birgit Seiwald Marketing- & PR-chefin

Naturverbunden. Sie wirkt nie gestresst oder gehetzt, dennoch kennt auch Birgit Seiwald Momente, in denen sie sich zu viel zugemutet hat. Oder einfach zu viele Dinge gleichzeitig erledigen wollte. Es gibt Arbeitstage, die einfach überlang und sehr intensiv sind, und da erkennt sie ihre Grenzen. „Schwach und ausgeliefert fühle ich mich auch, wenn ich als Frau in einem männlich dominierten Umfeld nicht ernst genommen werde“, sagt die Liska Marketing- und PR-Leiterin, die beruflich auch viel reist. Daher sind es eben manchmal Reisen, die schlauchen. „So richtig müde habe ich mich nach dem letzten Langstreckenflug bzw. der damit verbundenen Zeitumstellung gefühlt.“ Und dann hilft es, Freunde zu treffen oder in Wagrain, ihrem Zweitwohnsitz, Ski zu fahren oder zu wandern.

 

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