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Lifestyle | 15.12.2016

Der Arlberg ist einen Urlaub wert

Wer nach Österreich reisen möchte, der findet dort wahrlich zu jeder Jahreszeit ein Urlaubsparadies vor. In den Sommermonaten locken Licht, Luft, Natur und zahlreiche schöne Plätze im Freien und im Winter freuen sich natürlich die Skifreunde auf einen Aktivurlaub auf der Piste. In diesem Beitrag sollen der Arlberg und die Ferienregion St. Anton im Fokus stehen.

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Die Ulmer Hütte ist ein Ziel von vielen, das in der Skiregion rund um den Arlberg angesteuert werden kann. pixabay.com © Hans (CC0 Public Domain)

Der Arlberg ist seit über 100 Jahren als Skifahrer-Region bekannt

65 Abfahrtskilometer, sieben Gipfel und 18.000 Höhenkilometer warten auf die skifahrenden Gäste des Arlbergs. Doch der Arlberg ist nicht von ungefähr ein Skifahrer-Eldorado, sondern hat eben diesen Namen schon seit langer Zeit für sich beansprucht. Bereits 1895 soll ein Pfarrer extra aus Skandinavien ein paar Ski eingeflogen haben. Diese dienten diesem nicht etwa für eine Vergnügungstour, sondern als Fortbewegungsmittel. Von Lech nach Warth brachten ihn die Skier fortan regelmäßig. Nur wenige Jahre später entstand der erste Skiclub und 1903 prophezeite der passionierte Skifahrer Hannes Schneider eine schnellere Technik – die auch folgerichtig als Arlberg-Technik in die Geschichte einging. Kein Wunder, dass die Gründung der ersten Skischule in St. Anton die Folge war.

Doch zurück zum hier und heute: Nur wer morgens mit der ersten Gondel startet, hat die Chance am „Run of Fame“ ins Wintervergnügen zu starten – und die vor ihm liegenden 65 Kilometer auch an nur einem Tag zu schaffen. Die Valluga auf über 2800 Meter Höhe, der Trittkopf auf über 2400 Meter Höhe, das Madloch-Joch auf über 2400 Meter Höhe, das Kriegerhorn auf über 2100 Meter Höhe, der Saloberkopf auf über 2000 Meter Höhe und der Rüfikopf auf über 2300 Meter Höhe liegen vor denjenigen, die den Arlberg in seiner ganzen Skifahrerpracht an nur einem Tag erleben möchten. Die Flexenbahn ist indes das Highlight der anstehenden Saison 2016/2017. Die Verbindung von Zürs und Stuben/Rauz ermöglicht es, auf Skiern wirklich alle Orte am Arlberg zu erreichen.

 

Die Alternative: Jeden Tag auf den Skiern und jeden Tag Entspannung pur

Wer nicht an einem einzigen Tag über die Pisten hetzen muss oder möchte (wie etwa ein aufgescheuchtes Schnee-Kaninchen), der kann sich glücklich schätzen und den Trip nach Tirol viel gemächlicher angehen. Besonders zu empfehlen sind Unterkünfte, die den müden Knochen der skifahrenden Zunft Erholung schenken. In der finnischen Sauna lässt es sich hier ebenso gut entspannen wie in der Kräuter Sauna oder bei einer wohltuenden Massage.

Wer dann nach einem wahrlich sportlichen Tag und einem entspannten Nachmittag die kulinarischen Angebote Tirols genießen möchte, sollte auf ein entsprechendes Angebot im Hotel achten. Abends nicht mehr ins Auto steigen zu müssen, sondern vor Ort den Abend ausklingen zu lassen, ist die Krönung eines ereignisreichen Tages am Fuße des Arlbergs.

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Der Spullersee ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Naturfreunde. So zeigt sich, dass die Region im Sommer und im Winter viele Möglichkeiten zu bieten hat. pixabay.com © Schmidsi (CC0 Public Domain)

Winter ade – und was passiert im Sommer?

Auch zur warmen Jahreszeit ist St. Anton einen Besuch wert. Wer die Region verschneit kennt, wechselt nun von Skiern und Snowboards auf Wanderschuhe oder das Mountainbike. Sportlich bleibt’s allemal. Die Bergbahnen sind in Betrieb und beschreiben die Sommerzeit in fast schon romantischer Art und Weise: „Mit dem Mountainbike die Landschaft erkunden, mittendrin im Hochgebirge, dem Wald und dem Wasser und dem Glück ganz nah. Oder zu Fuß den Wildbächen folgen, die aus den Bergen kommen. Und die Almen entdecken, die mit köstlicher "Jause" - oder "Marend", wie der Tiroler sagt - aufwarten, und zugleich mit hinreißenden Ausblicken auf die Bergwelten von Lechtaler Alpen und Verwall. Urlaub in St. Anton am Arlberg bedeutet immer auch freier durchatmen können. Und mit allen Sinnen genießen dürfen.“

Urlaubtipp: Ein anderes Hotel als im Winter muss es deswegen übrigens längst nicht sein. Vielleicht wird lediglich das Programm angepasst: So wird ein Besuch im Pool der Sauna vorgezogen. Massagen und ein Training im Fitnessstudio (möglichst ohne Muskelkater) sind allerdings saisonunabhängig ein gesunder Bestandteil eines Urlaubs.

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Zum Vergleich: Der Schnee ist in Ischgl kein anderer, aber der Promi-Faktor ist höher als am Arlberg. pixabay.com © Hans (CC0 Public Domain)

Promi-Faktor inklusive

 

Glaubt man einem Skipisten-Ranking aus dem Jahr 2013, so sind Ischgl, Les3Vallees, Davos-Klosters, Kitzbühel und St. Moritz die beliebtesten Orte der Stars und Sternchen. Doch auch der Arlberg scheint aufzuholen. Oder vielmehr avanciert St. Anton zum Urlaubsort des europäischen Adels. Gloria von Thurn & Taxis, Königin Beatrix und auch das spanische Königspaar sind in St. Anton bereits gesehen worden. Dass vielleicht noch mehr Promis in der unmittelbaren Umgebung sind, ist möglich, entgeht dem wachen Auge doch nicht, dass Porsche, Jaguar, Mercedes, BWM und Audi hier keine Seltenheit darstellen, sondern die Hauptgefährte auf den Straßen durch St. Anton sind. Und so scheint die Gegend rund um den Arlberg eher anziehend auf den Adel zu wirken, während die klassische Promi-Delegation andere Ziele bevorzugt.

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