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Lifestyle | 23.10.2015

Die grosse Sis ist klüger, die kleine rebellisch?

Neue US-Studie: Sind Erstgeborene wirklich schlauer? Seid gespannt was jetzt kommt!

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Hat sie mir wirklich was voraus und bin ich wirklich so viel verwöhnter? (© iStock by Getty Images)

Die Kleinen sind verwöhnt, die Großen übernehmen die Verantwortung: So wird es zumindest weitergeplaudert. Welchen Einfluss die Reihenfolge der Geburt auf die Persönlichkeit von Kindern wirklich hat, erforschten nun amerikanische Wissenschaftler um den Psychologen Brent Roberts von der University of Illinois.

Studie:

Mit seinem Team hatte Roberts insgesamt 377.016 Biografien amerikanischer Schüler ausgewertet, die in der sogenannten Project-Talent-Studie gesammelt sind. Zwillinge und Mehrlingsgeburten wurden von der Analyse ausgenommen, genauso die Angaben von Einzelkindern. So flossen letztlich die Daten von 272.003 Schülern in die Studie ein, von denen 53,2 Prozent weiblich waren.

 

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(© iStock by Getty Images)

Die These, Erstgeborene seien schlauer, weil ihnen die Eltern zunächst automatisch mehr Aufmerksamkeit schenken würden, habe sich irgendwann festgesetzt, schreibt Roberts. Ebenso wie die Annahme, dass Erstgeborene deshalb gewissenhafter seien, weil sie für die jüngeren Geschwister Verantwortung übernehmen müssen. Die Spätergeborenen würden gern als rebellisch, aber auch als offener im Umgang mit anderen Menschen beschrieben. In Erziehungsratgebern werden alle diese Dinge gern breit diskutiert, berichtet Roberts. Aber umsonst, wie nun feststehe.

Facit:

In Sachen Intelligenz und Persönlichkeit bedeutet es keinen merklichen Vorteil, als Erster in eine Familie geboren worden zu sein. Große Schwestern, da seht ihrs! Der Intelligenzquotient der Ersten liegt gerade einmal einen Punkt über dem dem nachfolgenden Geschwisterl. Ja, das erste Kind ist der Studie zufolge zwar ein wenig verantwortungsbewusster, gewissenhafter und dominanter und leide seltener unter Ängsten als seine Geschwister. Allerdings sind die ermittelten Unterschiede verschwindend klein und im persönlichen Kontakt nicht spürbar.

Tja, liebe große Sis, dieses Argument hast du hiermit verloren. PS: Ich bin eine kleine Sis, also ich darf mich gerade freuen ;):

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