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Lifestyle | 05.04.2017

DIE TRAUMHOCHZEIT

Ganz individuell am Strand oder doch lieber klassisch traditionell?

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Das öffentliche Bekenntnis zueinander wird besiegelt durch einen Ring. (Quelle: Meditations (CC0-Lizenz)/pixabay.com)

Warum heiraten wir überhaupt?

Natürlich aus Liebe. Die Tradition, die sich über viele Jahrtausende hinweg erhalten hat, besiegelt aber nicht nur diese, sondern führt mit der eingegangenen ehelichen Beziehung eherechtlich auch zu umfangreichen sozialen und ökonomischen Rechten und Pflichten. Zum einen zwischen den Ehepartnern, aber auch zwischen den durch sie verbundenen Familien. Auch wenn man im Gegensatz zu den deutschen Nachbarn mit der Eheschließung keine Lohnsteuer einsparen kann, so ebnet die Ehe doch den Weg für ein gewisses Maß an potentieller Sicherheit. Denn ohne die Eheschließung hat der Lebensgefährte weder ein Anrecht auf Unterhaltszahlungen, noch kann er eine Witwen-Pension erhalten. Überdies besteht auch keine Möglichkeit, einen Erbvertrag gemeinsam abzuschließen. Es sei denn, man setzt ein Testament auf. Auch im Falle einer unerwartet notwendigen Patientenverfügung darf vom Partner unter diesen Umständen keine Entscheidung gefällt werden.

Aber zurück zur Liebe. Sich auf ewig zu binden, bedeutet einen ganz neuen Lebensabschnitt zu bestreiten. Die Beziehung wird vertieft und man nimmt sie plötzlich viel pflichtbewusster war. Daneben spielen auch die Familientradition und der Glaube eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Wer schon auf einigen Hochzeiten eingeladen war, träumt insgeheim meist auch schon davon, sich in einem traumhaft schönen weißen Kleid vor aller Augen den Ring an den Finger stecken zu lassen. Und dann kommt er: der Kuss! Welche Bedeutung dieses Ritual auch für ein schon lange Jahre gemeinsam lebendes Paar mit sich bringt, beweisen allein schon die wackeligen Knie, die ein oder andere Träne, eben die Nervosität vor einem solch großen Schritt.

Aber ist dieser Schritt erst einmal geschafft, lässt sich das Hochzeitsfest erst richtig genießen.

Die perfekte Traumhochzeit

Für viele versinnbildlicht heutzutage die perfekte Traumhochzeit, sich am Strand nur vor ein paar Freunden oder gar keinem anwesenden Publikum trauen zu lassen. Schwierig ist hier aber die Rechtsgültigkeit einer solchen „freien Trauung“. Da auch die „konfessionelle Trauung“ vor der Behörde keinerlei Rechtsgültigkeit besitzt, führt am Standesamt kein Weg vorbei, sofern man die Sicherheiten, die einem die Ehe bietet, nutzen möchte.

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Die Zeremonie kann auf verschiedenen Wegen erfolgen – finden Sie den richtigen für sich. (Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/pixabay.com)

Die meisten Religionen haben genaue Richtlinien für den Bund der Ehe aufgestellt. So muss das Paar beispielsweise triftige Gründe angeben, weshalb eine Trauung außerhalb eines Kirchengebäudes stattfinden soll. Und selbst wenn das genehmigt werden sollte, haben sie oft noch weitere Richtlinien auf Lager, an die sich gehalten werden muss. Für die Erzdiözese Wien beispielsweise kommt eine Trauung außerhalb eines Kirchengebäudes gar nicht erst in Frage. Die Evangelische Kirche ist da weitaus freizügiger. All das sollte man bei der Hochzeitsplanung frühzeitig beachten, um etwaigen Enttäuschung vorzubeugen.

Wer sich von dem Gedanken an eine Strandhochzeit nicht lösen möchte, kann aber auch die freie mit der standesamtlichen Trauung kombinieren. Das ist allerdings wiederum abhängig vom jeweiligen Standesbeamten. Und davon, ob an dem gewünschten Ort überhaupt standesamtliche Trauungen erlaubt sind oder ob dort eine Erlaubnis erteilt werden kann.

Ob sich das Ja-Wort nun nur im Standesamt oder in Kombination mit einer freien oder konfessionellen Trauung in einer Kirche gegeben wird – eines haben sie meist alle gemeinsam: Die Hochzeitsfeier!

 

Die Hochzeitsfeier

Ob die Hochzeitsfeier im eigenen Garten oder in einer ausgewählten Location stattfindet, ist oft auch eine finanzielle und vor allem eine Zeit-Frage. Wenn man die Hochzeitsplanung nicht komplett in fremde Hände übergeben möchte, so fällt doch einiges an zeitaufwendiger Arbeit auf einen selbst zurück. Man denke da nur an das Mähen des Rasens, das Pflegen der Blumenbeete, das Arrangement der Sitzgelegenheiten und natürlich das liebevolle Anbringen der Dekoration.

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Alles ist vorbereitet. Die Feier kann beginnen. (Quelle: MusicGrinder (CC0-Lizenz)/pixabay.com)

Auch wenn einiges noch delegiert werden kann, ist es doch wesentlich stressfreier, die Gestaltung des Hochzeitsfestes in fremde Hände zu übergeben. Geschultes Personal organisiert derartige Feierlichkeiten nicht zum ersten Mal. Auch das Aufräumen, Putzen und Spülen bleibt einem auf diesem Weg erspart. Im Übrigen gibt es neben Restaurants mit einem großen Festsaal auch die Möglichkeit, gleich in einem Hotel zu feiern, in dem man an diesem wichtigen Tag rundum betreut und verwöhnt werden kann. Solche Angebote beinhalten meist von der Organisation der standesamtlichen Trauung über die anschließende Feier alles bis hin zum Verbringen der Hochzeitsnacht vor Ort. Nicht nur das Hochzeitsmenü kann nach Wünschen abgestimmt werden, sondern sogar das Make-up der Braut. All diese Möglichkeiten an einem Ort wahrnehmen zu können, verschafft dem Brautpaar eine enorme Erleichterung, sodass es die Hochzeit auch in vollen Zügen genießen kann.

 

Warum es sich lohnt, zu heiraten?

Weil: „Zu zweit ist man weniger allein.“

Man bekennt sich nicht nur symbolisch zueinander und verleiht seiner Beziehung dadurch eine tiefgehendere Bedeutung, sondern bestätigt durch die Zeremonie der Eheschließung auch die Rechtmäßigkeit der geführten Beziehung.

 

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Für welchen Weg sie sich auch entschieden haben – bleiben sie sich und ihrem Partner treu! (Quelle: niekverlaan (CC0-Lizenz)/pixabay.com)

Es mag viele Zweifel vor dieser Entscheidung geben. Bei vielen Ehepaaren war es auch nicht unbedingt die Liebe auf den ersten Blick. Aber es muss auch nicht immer direkt funken, dafür funkt es nach geraumer Zeit vielleicht umso mehr. Dass man sein Leben wirklich für immer miteinander teilen möchte, spürt man dann einfach – plötzlich – ganz tief im Herzen. Und dann ist es auch die richtige Entscheidung.

Anlässlich des Valentinstages im Februar haben wir drei Pärchen über ihre Gefühle zueinander befragt, wie sie kommen und wie sie bleiben. Sie können euch versichern, dass die lange Zeit der Ehe nicht immer einfach ist, aber in einem Punkt scheinen sich alle einig zu sein: Bleibt euch selbst treu, seid großzügig, verständnisvoll und lasst die Leine ruhig auch mal etwas länger.

Aus eigener Erfahrung wissen sie auch, dass bei der Hochzeit nicht immer alles so glatt läuft, wie erhofft. So gibt es des Öfteren schon mal Probleme in der Absprache. Zum Beispiel wenn die Floristin eine andere Vorstellung von der Gestaltung zu haben scheint als man selbst oder jeder seinen Geschmack kompromisslos durchsetzen will. Auch geben die Paare gerne zu, dass man im Nachhinein oftmals eines besseren belehrt wird: Man muss auch nicht immer denken, alles selber machen zu müssen. Seid beruhigt, auch die Panik vor der Zeremonie ist ganz normal. Nicht jeder steht gerne so im Mittelpunkt, wie an diesem Tag. Wenn man aber sieht, wie sich alle mit einem freuen, gerät auch das in Vergessenheit.

Für welchen Weg ihr euch auch entscheidet – hört auf euer Herz!

 

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