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Lifestyle | 04.10.2017

Eine von ACHT!

Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Töchter, Freundinnen, Kolleginnen und eine Betroffene erzählen in look! ihre Geschichte. Das Fazit: vorsorgen, begleiten, da sein!

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Cool. Haube und Rock von Zara, Lederjacke und Tasche von HSE24, Sneakers: adidas, Pharrell-Williams- Kollektion.

Martina Reuter

Moderatorin

Die 37-Jährige wurde vor einem Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Brustkrebs konfrontiert. Eine gleichaltrige Kollegin und ebenfalls Mutter von zwei Kindern musste sich einen bösartigen Tumor entfernen lassen. „Wenn eine junge Frau im näheren Umfeld an Krebs erkrankt, reagiert man zuerst geschockt, weil man nicht weiß, ob alles gut ausgeht. Im Fall meiner lieben Kollegin, die sehr offen mit ihrer Erkrankung umging und umgeht, verlief zum Glück alles bestens. Sie arbeitet wieder und hat ihr Leben im Griff“, erzählt die TV-Moderatorin. Die beste Freundin ihrer  Mutter hingegen hat leider den Kampf gegen den Brustkrebs verloren. „Sie war so tapfer, umso berührter und betroffener waren wir, als sie starb.“ Daher sei es besonders wichtig, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Seit sie Kinder (Rosi, 8, und Anton, 5) habe, sei sie besonders achtsam in Bezug auf ihre Gesundheit.


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With a Twist. Bianca kombiniert zur Jeans (von R13) Top und Weste von Bogner plus Codello-Schal. Schmuck von GOOIX.

Bianca Schwarzjirg

Moderatorin, Pink Ribbon-Botschafterin

Ich unterstütze seit Jahren die Pink Ribbon-Aktion und bin überzeugt, dass man nicht genug für Vorsorge sowie Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit machen kann. Wir haben in den letzten Jahren mit unserer „Mission Mond“ in Café Puls die Österreichische Krebshilfe intensiv unterstützt, da Brustkrebs nicht nur ein Wort ist, sondern jede in unserem Freundes- und Familienkreis treffen kann. Erstmals mit Brustkrebs konfrontiert wurde ich Mitte der 90er Jahre, als meine Deutsch- und Französischlehrerin  daran erkrankt und kurze Zeit später gestorben ist. Im gleichen Jahr hat eine Freundin meiner Mama den Kampf gegen den Krebs verloren, und unsere Nachbarin hat auch die Diagnose erhalten. Plötzlich war das Thema so nah und sehr real, und mir war damals schon klar, dass ich mich dafür einsetzen möchte.


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Feminin. Silvia Schneider in einer Eigenkreation: Kleid „Rosalie“ (€ 599,–). www.silviaschneider.at

Silvia Schneider

Moderatorin

Brustkrebs ist ein Thema, das auch in meinem Freundeskreis präsent ist. Mittlerweile sprechen Frauen offen darüber und es ist gut, dass dieses Tabu gebrochen wurde. Vorsorge sollte regelmäßig und ohne Angst passieren. Die Untersuchung ist weder unangenehm noch langwierig und kann Leben retten. Es freut mich, dass engagierte Frauen hier Einsatz zeigen. Ein Miteinander baut Ängste ab. Ich finde das großartig.


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Kess. Rock von Anelia Peschev, Oberteil und Lederjacke von Zara. Schuhe: d’Ambrosio. Tasche: Mango. Schmuck von GOOIX.

Dessi Urumova

Schauspielerin

Vor zwei Jahren erkrankte eine enge Freundin an Brustkrebs, da der Tumor aber rechtzeitig erkannt wurde, konnte sie geheilt werden. „Sie war es auch, die mich mehrmals ermahnte, nun endlich zur Mammografie zu gehen. Was ich dann auch tat, obwohl ich wirklich große Angst hatte“, erinnert sich die 42-Jährige, deren Schwiegermutter 2009 an Brustkrebs verstarb. „Bei ihr wurde der Krebs zu spät entdeckt. Zuletzt hatte sie Metastasen im ganzen Körper.“ Seither agiere sie viel bewusster in Bezug auf ihre Gesundheit. „Ich taste meine Brüste regelmäßig ab und gehe auch zweimal jährlich zu meinem Frauenarzt.“ Als Mutter trage sie ihrem Sohn (Maxim, 5) gegenüber auch eine große Verantwortung. „Ich halte mir auch so oft wie möglich vor Augen, dass die Gesundheit – meine und die meiner Familie – unser höchstes Gut ist. Alles andere ist zweitrangig“, sagt die Schauspielerin. Gerne kaufe sie auch jene Produkte, die die Pink Ribbon-Aktion unterstützen.


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Feminin-Elegant. Daniela Auer liebt den lässigen Hosen-Look: Pulli von Ralph Lauren, Hose von Hugo Boss, dazu Geox-Ballerinas.

Daniela Auer

Bio-Bäuerin, Unternehmerin

Als ich 2008 die Diagnose Brustkrebs erhielt, konnte ich es kaum glauben. Warum ich? Natürlich bekam ich keine Antwort. Und so musste ich die Bewältigung dieser Herausforderung auf meine To-do-Liste setzen. Natürlich gab es auch beruflich ein Umdenken: Wir haben unseren Betrieb Gartenbau Auer, der zuvor auf Beet- und Balkonblumen spezialisiert war, auf einen Bio-Betrieb (in Zusammenarbeit mit „JA! Natürlich“) umgestellt. Und durch die großartige Unterstützung und Liebe meines Mannes gab es in dieser Zeit immer einen Blick nach vorne. Um unserem Leben eine neue Perspektive zu geben, erfüllten wir uns 2010 einen Herzenswunsch, indem wir ein Pflegekind aufnahmen. Ein herzliches Dankeschön an meine liebe Dr. Beate Stocker und ihr großartiges Team im Wilhelminenspital, die mich in dieser schweren Zeit begleitet und betreut haben.


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Lässig-Look. Barbara kombiniert Denim in Blau und Schwarz plus rosa Wohlfühlschal. Ring von GOOIX.

Barbara Silny

Studentin

Bei meiner Mutter wurde im Jahr 2009 Brustkrebs diagnostiziert. Seit diesem Zeitpunkt hat sich das Leben meiner Familie maßgeblich verändert. Es folgten 5 Jahre der Chemotherapie, der Bestrahlung, ein Arzttermin jagte den nächsten. Trotz intensiver Schmerzen, Enttäuschungen und der Verzweiflung darüber, dass keine Therapie wirklich anschlug, kämpfte meine Mutter bis zum Schluss – nicht nur für sich, sondern auch für ihre Familie, ihre Kinder, ihren Mann, ihre Eltern. Doch nicht nur für sie war es eine schwere Zeit, auch für uns war es nicht einfach. Mit der neuen Situation umzugehen und meine Mutter zu unterstützen, ließ uns trotz aller Liebe nicht selten an unsere Grenzen stoßen. Obwohl uns das noch mehr zusammengeschweißt hat, wünsche ich niemandem, diese Erfahrung machen zu müssen. Ab dem Zeitpunkt der tödlichen Erkrankung meiner Mutter begann ich mich selbst intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich fasste für mich den Entschluss, mich regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen zu unterziehen und mein Umfeld mit diesem Thema zu konfrontieren, da sich hier leider immer noch Irrglauben hält: Brustkrebs sei „nicht so tragisch“ oder auch „nicht so weit verbreitet“. Bedauerlicherweise entspricht das nicht der Realität! Um allen Menschen, die dasselbe Schicksal wie meine Mutter erleben müssen, auf meine Art zu helfen, habe ich zunächst meinen Dienst beim Roten Kreuz und später auch mein Medizinstudium angetreten. Ich hoffe, dass alle Frauen durch Pink Ribbon auf das Thema Brustkrebs aufmerksam werden und dieses so ein Stück mehr enttabuisiert wird!


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Sportlich. Jacke: Mango. Schuhe: Deichmann, Jeans: MillionX, Bluse: Vintage. Uhr: Swarovski. Schmuck von GOOIX.

Heidi Rincon Santana

TV-Werbefachfrau

Innerhalb kurzer Zeit erkrankten gleich zwei langjährige Freundinnen an Brustkrebs. „Das Unfassbare daran war, dass beide so lebensfrohe, aufgeschlossene Menschen sind, dass ich anfangs richtig schockiert war und es fast nicht glauben konnte“, so die 50-Jährige. „Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Es wird einem auch plötzlich bewusst, wie schnell sich alles ändern kann. Erstaunlich war auch, wie normal beide mit dem Krebs, der OP, der Chemo- und dann der Strahlentherapie umgegangen sind. Und welche Stärke sie gezeigt haben.“ Zum Glück sind beide wieder vollkommen gesund. Rincon Santana selbst lebt seit frühester Jugend sehr bewusst. „Ich rauche nicht und trinke nur wenig Alkohol. Vor dem Kranksein fürchte ich mich nämlich sehr“, gesteht sie. Daher konsultiert die Wienerin auch regelmäßig ihren Gynäkologen. „Lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig“, lautet ihr Motto.


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Casual und edel. Zur Lederhose (Zara) kombiniert Vivi feinen Strick (Mango) und Schmuck von GOOIX

Viviane Shklarek

Marketing-Managerin

Ich war 13, als meine Mutter zum ersten Mal an Brustkrebs erkrankte. Anstatt sich in Selbstmitleid zu stürzen, kämpfte sie sich jedoch mit unermüdlichem Optimismus durch die Höhen und Tiefen dieser heimtückischen Krankheit. Als sie den Kampf vor 10 Jahren schließlich verlor, wusste ich, dass ich diese Lebensfreude an andere Menschen weitergeben wollte – meine ganz eigene Art, mit der Trauer umzugehen. Ich gründete THINK PINK!, eine Charity-Plattform, die Frauen dazu ermutigen will, bereits in jungen Jahren in monatlichen Abständen sogenannte „3 step self checks“ durchzuführen – zu Hause und ohne jegliches Zubehör. Gemeinsam mit der App „iWoman“ haben wir auch eine monatliche, automatische Erinnerungsfunktion erstellt. Mit THINK PINK! möchte ich Frauen die Angst vor Brustkrebs nehmen, denn je früher man Veränderungen erkennt, desto größer sind die Chancen auf Heilung. Gleichzeitig rufen wir dazu auf, das Leben in vollsten Zügen zu genießen, was wir mit unserem Blog rund um die Themen Essen, Reisen, Mode und Sport illustrieren – frei nach dem Motto „check once a month, live every moment“! Website: mythinkpink.com

 

Fotos von Stefan Joham, Stefan Diesner, Arman Rastegar


Gooix Watches & Jewellery

Schmuck-Design aus Österreich. Im Jubiläumsjahr erstmals Pink Ribbon-Partner, präsentiert GOOIX exklusiv den Pink Ribbon-Charm. Pro verkauftem Anhänger gehen € 5,– an die Pink Ribbon-Aktion der Österreichischen Krebshilfe.

Michael Stadlmann (GF GOOIX Group mit Sitz in Steyregg) freut sich über die Partnerschaft: „Als österreichisches Schmuckund Uhren-Unternehmen freuen wir uns ganz besonders, im Jubiläumsjahr mit GOOIX Watches & Jewellery die Pink Ribbon-Aktion zu unterstützen. Unsere beliebte Charm-Anhänger- Kollektion wird durch einen Pink Ribbon-Charm erweitert und soll auch symbolisch Glück bringen.“

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