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© weheartit via giphy.com

Der Januar ist grau und kalt und trocken und perfekt, für so richtig schöne Blues-Stimmung. Der ganze Weihnachts- und Neujahrstrubel fällt mit einem Mal ab und zurück bleiben antisoziale Melancholie und Defätismus. Was in erster Linie ja auch ganz verständlich und ok ist, nach den unzähligen Besuchen bei Verwandten, mit denen wir mehr oder weniger gezwungen unsere Zeit verbrachten, teilweise sogar ohne genau zu wissen, wer da jetzt eigentlich wirklich vor uns sitzt. Aber mittlerweile ist das neue Jahr schon wieder in vollem Gange und wir sollten langsam wieder zu unserer Bestform zurückfinden. Hier sind ein paar Dinge, die ihr in der kalten Jahreszeit unternehmen könntet, um euren Lebensgeist wiederzufinden:

 

ARTischock Pop Up

Offen für alle, ohne Voranmeldung und echt originell: Noch bis 30. Jänner laden drei kreative Designerinnen täglich zu künstlerischem Beisammensein. Da wird unter Anleitung gewerkelt und genäht, aber auch gesungen und improvisiert. Jeder Tag hat ein Motto: Am Samstag stehen zum Beispiel alle Zeichen auf "Watercolour", nächsten Montag ist Kindertag samt Lesung von Anna Hnilicka aus "Drachenzirkus". Mehr Infos gibt's hier und hier.
Adresse: Zentagasse 41, 1050 Wien.

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Jeden Tag gibt es im ARTischock Pop Up Store die Möglichkeit, sich innerhalb verschiedenster Workshops mit einem anderen Thema auseinanderzusetzen.

Klimt/Schiele/Kokoschka und die Frauen

Der damals allgemein als „Frauenfrage“ bezeichneten Thematik über die Beziehungen zwischen den Geschlechtern näherten sich Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka – die drei bedeutendsten Maler der Wiener Moderne – auf verschiedenen, wenn auch sich überschneidenden Wegen. Die Ausstellung im Belvedere Museum untersucht diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten tiefgreifend.

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Egon Schiele, Die Umarmung (Liebespaar II), 1917. © Belvedere, Wien

Hochzeitsmessen

Die Hochzeitssaison steht vor der Tür und mit ihr kommt eine Flut an Hochzeitsmessen. Für alle unschlüssigen brides to be ein Muss und für alle, die noch auf der Suche nach ihrem Ehemann in spe sind, ebenfalls ein wunderschöner Zeitvertreib, um sich von jeglicher Depression zu befreien. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr euren Märchenprinzen ja genau auf einer Hochzeitsmesse ;-) Einen Überblick über alle bevorstehenden Termine findet ihr hier.

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Nirgendwo gibt's mehr Inspirationen für den großen Tag als auf einer Hochzeitsmesse. © Etsy

"Neues Jahr, neues Ich." Ne, Unsinn, von diesem Sprichwort halten wir nicht so viel. Ihr könnt euch aber ein paar neue Künstlerinnen ansehen, von denen wir denken, dass sie 2016 so richtig durchstarten werden. Sie gründen Firmen, schreiben Bücher, entwerfen Mode und stehen vor oder hinter der Kamera und wir sind gespannt, was 2016 für sie bereit hält.

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Mirjam Unger ist Regisseurin und wir sind schon gespannt auf ihre Verfilmung von Christine Nöstlingers „Maikäfer flieg“, die diesen Oktober in die Kinos kommen wird.

Eistraum

Der Eistraum am Wiener Rathausplatz hat mittlerweile schon so etwas wie Tradition. Nach Weihnachten wird dort der Christkindlmarkt abgebaut und der Platz vorm Rathaus in einen riesigen Eislaufplatz verwandelt. Unglaubliche 8.000m² misst die Eislandschaft heuer schon, der Traumpfad, ein schmaler Weg durch die Baumriesen des Rathaus-Parks, ist fast 1km lang. Eröffnet wird das Paradies heute um 19:00, mehr Infos gibt's hier und hier.

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Der Rathausplatz von oben. © 2015 Stadt Wien Marketing GmbH

Filme

Während den trüben Tagen des neuen Jahres eignen sich Filme perfekt dafür, einmal für 2 Stunden die Welt zu vergessen und sich ganz im Geschehen auf der Leinwand zu verlieren. Zwei meiner neuesten Entdeckungen sind Mitternacht in Paris von Woody Allen und Casanova von Lasse Hallström. Beide auf jeden Fall sehenswert!


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