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Lifestyle | 13.05.2016

Muskulöser Clubman

Kaum ein anderes Auto scheidet die Geister so sehr wie der Mini. Die lange Version der Stilikone ist da keine Ausnahme. Er und Sie über den Flitzer im Talk

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Charakterheck. Traditionsreiches Konzept beim Clubman: das Steilheck mit den Splitdoors.

Wenn man von einem Mini spricht, denken die meisten Menschen an den klassischen Kleinwagen. Dabei hat die englische Kultmarke mit dem Clubman auch einen vollwertigen Fünfsitzer mit ausreichend Kofferraum im Programm, der über vier Meter lang ist. Er erhebt den Anspruch, ein langstreckentaugliches Alltagsauto zu sein und wurde entsprechend motorisiert. 

Der 2-Liter-Vierzylinder im von uns gefahrenen Cooper S hat 192 PS, durchaus ausreichend für einen Kombi mit nur 1.305 kg Gewicht. Dank dieses Motors, gepaart mit dem sehr gut abgestimmten 8-Gang Steptronic-Getriebe, lässt sich der Mini durchaus flott bewegen. Zusätzlich findet sich am Ring um den Wählhebel der Automatikschaltung die Auswahl der Settings. Green ist verbrauchsoptimiert, Mini ist typisch und Sport ist Spaß, auch dank des gegenüber dem normalen Mini deutlich längeren Radstands. Der steht dem Clubman auf Land-straße und Autobahn richtig gut. 

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Neu und größer: Das Interieur wurde völlig neu gestaltet, die Innen- und Außenabmessungen großzügiger.

Enge Parkgaragen hingegen sind nicht wirklich seine Freunde. Weit aufschwingende Türen machen eine vorausschauende Wahl des Parkplatzes nötig, will man nicht im Auto eingesperrt bleiben. Die Rundumsicht ist durch die massiven A-Säulen mittelprächtig, was aber durch fast hysterische Annäherungssensoren ausgeglichen wird. Da piepst und leuchtet es wie auf dem Rummelplatz, und am Ende steht man eineinhalb Meter von der Rückwand entfernt. Der Vorteil dabei ist, dass man die Clubman-typischen Splitdoors gut öffnen kann und genügend Platz zum Be- und Entladen bleibt. So leicht sie aufgehen, so sehr geht einem ein Schalter zum Schließen ab. Hier könnte Mini noch nachlegen und vielleicht ein Schließsystem mit Fußsensor verbauen.

Zwei Tester, zwei Zugänge, ein Auto.
Cecilia Leitinger und Tobias Oberzeller haben den neuen Mini unter die Lupe genommen.

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Celebrity!

Seit 2003, als Hollywood-Schönheit Charlize Theron im Action-Movie „The Italian Job“ mit dem Mini durch Banken flitzte, bin ich der absolute Mini-Fan. Auch wenn Tachometer, Benzinstand-Anzeige (sagt man das so?) und Co. ein wenig nach Matchbox-Auto aussehen, die Karre zieht, was das Zeug hält, und iPhone laden kann sie auch noch nebenbei. Nein, ich muss mein Phone dafür nicht anstecken – ich habe mein Kabel nämlich prinzipiell nie dabei –, sondern einfach neben mich aufs Charger Trackpad legen – fertig! Minuspunkt: Den Kofferraum muss man zum Schließen leider außen angreifen! Da ich nicht, wie 99 Prozent der Männer, ein totaler Autowaschfreak bin und Samstagvormittag lieber in der Waschstraße als beim Coffee in der Sonne sitze, -mache ich mich bei diesem Kofferraum garantiert täglich drei Mal dreckig.

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Muskelprotz. 

„Der größte Mini aller Zeiten“ erinnert mich frappierend an Arnold Schwarzenegger! Der sieht im Film auch immer riesig aus. Steht man dann vor ihm, ist er für jemanden mit 1,95 m Körpergröße merkwürdig klein. Dafür wölben sich an allen Seiten runde Muskelpakete hervor – die beim Mini einiges von der Kraft erahnen lassen, die sich unter der Motorhaube versteckt. Schaut stark aus und ist es auch. Dazu kommen noch ein wirklich gutes Fahrwerk, straffe Sitze mit sehr gutem Seitenhalt und technische Helfer, die den Wagen Mini-typisch wie ein Gokart auf der Straße halten. Vor allem auf kurvigen Bergstraßen ist der Mini in seinem Revier und macht mächtig viel Spaß!

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