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Lifestyle | 13.06.2016

New York – die heisseste Stadt

Chefredakteurin der Oberösterreicherin Ulli Wright war in New York & verrät uns die Places-to-be abseits von den bekannten Sehenswürdigkeiten.

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© Anja Strobl-Gubo

New York City ist die heißeste Stadt, wenn man einen neuen Boyfriend und ein Hotelzimmer hat. New York City ist mein Lieblingsplatz, weil die Leute, die ich da kenne, die sind ein wahrer Schatz …!“ Seitdem ich Ende April mit meiner Freundin Carmen das erste Mal in New York war, kann ich diese Zeilen des berühmten New York-Songs von Nina Hagen voll und ganz bestätigen. Bis auf den Boyfriend gehe ich mit Nina Hagen konform. New York ist neuestens mein Lieblingsplatz und auch die Freunde, die wir besuchten, sind ein Schatz!

Vorweg einmal: Also, wenn man nach New York reist, sollte man unbedingt eine Woche Aufenthalt planen und sich ein gutes Nervenkostüm zulegen, um die vielen Eindrücke, die sich tagein, tagaus auftun, auch verarbeiten zu können. Hier verrate ich Ihnen, was Sie während eines New York-Aufenthaltes unbedingt machen sollten. Da wir auch meine amerikanische Freundin Minda und Carmens Sohn Lucas, der in New York studiert, besucht haben, kann ich auch mit Insidertipps aufwarten. Wir buchten übrigens ein Hotel (Hotel Stanford) in Midtown Manhattan in der 43 W 32nd Street, nur ein paar Minuten vom berühmten Macy‘s Kaufhaus und Times Square entfernt. Direkt neben dem Hotel ist eine Subway-Station – also die ideale Lage, um sich auf Entdeckungsreise zu machen. 

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten in New York, wie Rockefeller Center, Freiheitsstatue, Empire State Building, One World Trade Center mit dem National 9/11 Memorial, Wall Street, Museum of Modern Arts, 5th Avenue, Guggenheim Museum und so weiter und so fort, gibt es einige andere Places-to-be.

 

Oyster Bar und Lebensmittelmarkt in der Grand Central Station. Der geschichtsträchtige Bahnhof in Manhattan allein ist schon ein Erlebnis. Er liegt an der Ecke 42nd Steet und Park Avenue und ist von Serien wie „Gossip Girl“ oder Filmen wie „I am Legend“ bekannt. Liebhaber von Fisch, Meeresfrüchten und Hummer sollten unbedingt in der Oyster Bar, einem der berühmtesten Fischlokale der Stadt, einkehren. Sehenswert ist auch der Lebensmittelmarkt mit Unmengen an Delikatessen und Gewürzen aus aller Welt.

Hard Rock Café am Times Square. Dass der Time Square mit seinen vielen Lichterreklamen beeindruckend ist, versteht sich von selbst. Unbedingt besuchen sollte man dort das Hard Rock Café mit vielen Erinnerungsstücken von Musikgrößen wie Led Zeppelin, Nirvana, John Lennon und vielen mehr. Zudem ist das Hard Rock Café auch kulinarisch sehr empfehlenswert.

 

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© Shutterstock

Bryant Park. Ein für New York eher kleiner Park ist der Bryant Park zwischen der 5th und 6th Avenue in Midtown Manhattan. Durch seine zentrale Lage ist er ist bei Einheimischen wie auch Touristen sehr beliebt. Im Sommer finden dort viele Veranstaltungen statt. Hier kann man, umgeben von Wolkenkratzern, die Seele baumeln lassen. Im Winter wird im Bryant Park eine Eisfläche für Schlittschuhläufer angelegt und ein Weihnachtsmarkt abgehalten.

Foodhall im Plaza Hotel. Fans des Filmes „Kevin allein in New York“ müssten eigentlich das Plaza Hotel in New York bestens kennen. Das Luxushotel liegt an der südöstlichen Ecke des Central Parks und – man staune: Auch Ottonormalsterbliche kommen in die pompöse Eingangshalle! Unbedingt besuchen sollte man die „Plaza Foodhall“ im Untergeschoss des Hotels. Dort kann man nach Herzenslust zu halbwegs moderaten Preisen schlemmen oder gemütlich einen Kaffee trinken. 

Brooklyn. Für alle New York-Reisenden ist der Fußmarsch über die Brooklyn Bridge Pflicht. Vor allem frühmorgens wird man bei Sonnenaufgang mit einem sensationellen Blick auf Manhattan belohnt. Unbedingt besuchen sollte man auch Brooklyn selbst. Neben dem wunderschönen Prospect Park (dieser wurde übrigens von denselben Architekten geplant, die auch den Central Park entwarfen) über trendige Boutiquen und angesagte Restaurants – hier trifft sich die hippe Szene von New York. Sehenswert sind auch die klassischen Sandsteinhäuser mit Treppenaufgängen im „Sex & the City“-Style. Brooklyn ist von Manhattan aus mit der Subway einfach zu erreichen und in Sachen Restaurants und Hotels günstiger als Manhattan. Tipp: Das Bedawi Cafe bietet die besten Falafeln und Gerichte aus der arabischen Küche. Da kein Alkohol ausgeschenkt wird, bringt man Wein oder Bier selber mit. :-)

West Village. Ein Interview mit dem Gallneukirchner Markus Glocker – übrigens einer der besten Köche Amerikas – führte uns ins Grounded Coffee House nach West Village. Und ich muss sagen, West Village hat uns voll und ganz überzeugt. Nicht umsonst wohnt dort Jennifer Aniston. West Village wirkt wie eine europäische Kleinstadt inmitten der großen Metropole. Hier findet man kleine Geschäfte und schnuckelige Restaurant. Es gibt unglaublich tolle Boutiquen, die auch edelste Couture verkaufen. Kein Wunder, dass sich Shopping Addicts, Gourmets und Kunstliebhaber in diesem schönen Teil Manhattans pudelwohl fühlen. West Village liegt innerhalb von Manhattan und ist umgeben von Greenwich Village, Hudson Square, Flatiron District, Meatpacking District, Soho, Union Square und Chelsea. Wobei wir gleich beim nächsten Must-visit in Manhattan sind, dem Meat Packing District.

 

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Besuch bei Freundin Minda in Brooklyn

Meatpacking District & Chelsea Market. Der pulsierende Meatpacking District ist sicher eine der angesagtesten Gegenden in New York City. Das Viertel ist bekannt für das bunte Nachtleben, sehr gute Hotels, Shoppingmöglichkeiten sowie exklusive Bars und Restaurants. Das Kopfsteinpflaster und die Bauten weisen auf Industrie hin. Tipp: Nicht nur Shoppingverrückte, sondern auch Gourmets kommen im „Chelsea Market“ im Meatpacking District voll auf ihre Kosten. 

Ein Spaziergang auf der High Line. Die High Line ist eine ehemalige Güterbahn, die 1933 von der New York Central Railroad erbaut wurde. Nachdem das Gelände mehrere Jahrzehnte stillgelegt war, wurde es von einer gemeinnützigen Organisation in einen atemberaubenden Park verwandelt, der schnell zu einem der populärsten öffentlichen Räume der Stadt wurde. Der High Line Park wurde erst 2009 eröffnet und er erstreckt sich von der Gansevoort-Street im Süden bis zur 20. Straße. Toller Spaziergang mit super Ausblick! 

Greenwich Village – ein Dorf in der Stadt. Das  geografische Zentrum von Greenwich Village ist der Washington Square Park, der zu den bekanntesten der über 1.700 öffentlichen Parkanlagen in New York zählt. Greenwich Village erinnert an die Straßen italienischer oder französischer Städte, und dort tummeln sich Kreative und emsige Berufstätige genauso wie Touristen. Hier soll auch Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour ihr Stadthaus haben. 

Schnäppchenjäger aufgepasst. Sollten Sie auf der Jagd nach Schnäppchen sein, sind Sie in Lower Manhattan richtig. Für stark reduzierte Designer-Kleider, Schuhe und Handtaschen (Michael Kors, Tommy Hilfinger, Polo Ralph Lauren usw.) ist Century 21 (22 Cortlandt Street zwischen Church Street und Broadway) eines der bestgehüteten Shopping-Geheimnisse der Stadt.  Direkt am Times Square gibt es einen Polo Ralph Lauren-Shop, in dem man T-Shirts ab zehn Dollar kaufen kann. Günstig shoppen kann man auch bei Marshalls – das Einkaufszentrum gibt es gleich dreimal in Manhattan. 

 

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Das italienische Restaurant „Olio e Piu“ in West Village

Central Park für Lennon Fans. Eingefleischte Fans von John Lennon müssen im Central Park zu den Strawberry Fields pilgern. Nach Lennons Tod gestaltete Yoko Ono einen kleinen Bereich im Central Park, der ihm gewidmet und nach dem Lied „Strawberry Fields For-ever“ benannt ist. Die Pilgerstätte befindet sich nahe der Eighth Avenue auf Höhe der West 72nd Street, unweit des Dakota Buildings, vor dem John Lennon 1980 bei einem Attentat ums Leben kam. Bei unserem Besuch spielte ein Gitarrist auf einer Bank Lennon Songs und die vielen Menschen sangen mit. Gänsehautfeeling pur!

Und plötzlich steht Will Smith vor dir … so geschehen am 1. April. Wir schlenderten in Richtung Mulberry Street in New York, als plötzlich Schnee auf den Straßen lag. Ein Aprilscherz oder was? Nein, ein Filmdreh mit Will Smith und Keira Knightley für den Film „Collateral Beauty“. Unfassbar – und es waren kaum Zuschauer am Set zu sehen. So etwas dürfte in New York kaum jemanden kratzen. :-)

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Will Smith höchstpersönlich!!!

GOOD TO KNOW

Einreise

Alle international Reisenden, die vorübergehend visafrei in die USA einreisen möchten, müssen vor dem Reiseantritt einen Antrag auf Erteilung einer ESTA-Reisegenehmigung stellen. Die ESTA-Genehmigung sollte spätestens 72 Stunden vor dem Reiseantritt eingeholt werden, das macht man am besten online unter www.estaantrag.com. (Kosten: 14 Dollar). Bei der Ankunft in New York muss man am Flughafen mindestens mit ein bis zwei Stunden Wartezeit wegen Kontrollen der Einwanderungsbehörde planen. 

U-Bahn

Die New York Subway ist einfach zu benutzen und wohl das schnellste und günstigste Verkehrsmittel. Es empfiehlt sich, den U-Bahnplan zu haben, den man kostenlos an vielen Bahnhöfen holen oder unter www.newyorkcity.de downloaden kann. Bei allen Eingängen zur U-Bahn wird angegeben, ob an dem Bahnsteig die Subways Richtung Norden (nach Uptown und Queens) oder Richtung Süden (Downtown und Brooklyn) fahren. Ein Ticket kostet für eine Woche rund 35 Euro. Mit der Subway kommt man auch am günstigsten zum JFK Flughafen. Vom Flughafen zur Subway-Station fährt man mit dem Airtrain (pro Fahrt 7 Euro).

Hop on, hop off

Die Hop-on-Hop-off-Tour ist einfach perfekt, um New York gut kennenzulernen. Man kann an jeder der 50+ Haltestellen in die Doppel-Decker-Busse ein- und aussteigen, um New York zu erkunden. Es gibt verschiedene Angebote Preis ab 42 Euro. 

Staten Island Ferry

Eine Fahrt mit der Station Island Ferry ist wohl die günstigste Art, die Freiheitsstatue aus der Nähe zu sehen, da sie gratis ist. Die Überfahrt dauert circa 20 bis 25 Minuten und bietet eine Wahnsinnssicht auf die Skyline von New York. 

Happy Hour

Restaurants und Bars in Manhattan sind teuer (1 Glas Wein ab 9 Euro). Tipp: Viele Lokale laden zwischen 16 und 19 Uhr zur Happy Hour ein und bieten die Drinks zum halben Preis an. Auch in Brooklyn findet man sehr hippe, gute und günstige Lokale. 

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