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Lifestyle | 25.03.2016

Paris im Frühling

look! Redakteurin Marion nimmt uns mit auf einen 3-Tages-Trip nach Paris und hat natürlich einige Insidertipps für uns!

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Paris im Frühling © iStock by Getty Images

Meiner Erfahrung nach ist jeder Paris-Trip zu kurz, aber auch von Freitag (mit der Frühmaschine um 7 Uhr von Wien weg) bis Sonntag kann man die Stadt an der Seine so richtig gut inhalieren.

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Schönwetter plus Notre Dame - was will man mehr!

Um sich perfekt in Paris-Schwingung zu versetzten, empfehle ich gutes Schuhwerk, denn ich liebe es, durch eine Stadt zu Fuß zu gehen. Und Paris verleiht einem sowieso Flügel.

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Louvre
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Pyramide des Louvre

Wer im Zentrum wohnt, erreicht eigentlich alle Sehenswürdigkeiten ganz easy mit einem Fußmarsch. Mein Hotel lag in der Nähe der Oper, somit war Place de la Concorde, Louvre, die Île de la Cité, auf der die berühmte Kirche Notre Dame steht schnell abgeklappert.

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Seine

Ein kleiner Abstecher zum Centre Pompidou und danach rund um Les Halles irgendwo einkehren und den Parisern einfach beim Sein zuschauen. Da kann man viel über deren Style und Lebensstil lernen.

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Am nächsten Tag wusste ich eines: Nie ohne rote Lippen auf die Straße gehen, denn die Pariserin trägt roten Lippenstift. Immer. Egal ob Verkäuferin, Kellnerin oder Millionärsgattin. Modegefühl haben die Pariserinnen wohl mit der Muttermilch aufgesogen. Selbst wenn sie in Jenas und Sneakers (was sie oft tun) durch die Straßen laufen, fast jede motzt ihr Outfit mit einer Designerbag auf. Muss man haben. Dafür legen sie beispielsweise auf Autos keinen Wert. Die sind alle verbeult. Kein Wunder, wenn man ihnen beim Einparken zusieht.

Berühmt sind die Einkaufshäuser Galerie Lafayette und Printemps. Sie befinden sich praktischerweise auch gleich nebeneinander am Boulevard Haussmann. Hier findet man quasi ganz Paris auf einem Quadratkilometer, also jedes Label und jeden Designer. Lieber mag ich aber einen Schaufenster-Bummel durch die Rue du Faubourg Saint-Honoré und Place Vendome, denn das ist wie ein Gang durch ein „lebendiges“ Fashionmagazin. Eine der wichtigsten Shoppingadressen der Welt beherbergt von Chanel bis Hermes wirklich alles, was teuer ist. Am meisten steppte der Bär im „Louboutin“. Ich steppte nicht mit.

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Besonders bekannt ist die Galerie Lafayette für das pompöse Glas-Kuppeldach
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Printemps

Dann schon lieber Outlet-Luft-schnuppern im La Piscine am Fuße des berühmten Künstlerviertels Montmatre (Rue Jean-Baptiste Pigalle), es gibt aber mehrere Shops (www.lapsicine-paris.fr), im Montaigne Market (www.montaignemarket.com) oder in Vintageläden. Solange es in Wien Uniqlo noch nicht gibt, ist das japanische Basic-Wear-Label mein absoluter Shopping-Favorit. Preise wie bei H&M, aber top Qualität. Derzeit gibt es noch Teile von Gastdesignerin Carine Roitfeld, der ehemaligen Vogue-Frankreich-Chefin & Fashion-Ikone. Und dann verschlug es mich noch dank eines lieben Freundes in die Rue de Commerce, wo es viele kleine unbekannte Läden gibt, wie z. B. das Belair Paris.

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La Piscine
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Eat & Drink

Meinem lieben Freund Peter verdankte ich einen der kulinarischen Höhenflüge, denn wir verabredeten uns Samstag Mittag im Café du Commerce, wo sich tout Paris und nur ganz wenige Touristen treffen. Ein bezauberndes Bistro auf mehreren Etagen mit Meeresfrüchtespezialitäten. Was soll ich sagen, es war Austernzeit. Und die schmecken mir nun mal am besten mit Champagner. 

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Austern im Café du Commerce

Crêpes gibt es im Wagen an jeder Ecke oder auch in zahlreichen Restaurants. Mir haben sie besonders gut im Lucette fait des crêpes gemundet. Wer ein bisschen das Moulin Rouge-Feeling aufsaugen möchte, muss eigentlich gar nicht dort hin, sondern in die Brasserie Mollard. Man glaubt, jede Sekunde biegt Mimi aus der Oper La Bohème oder Toulouse Lautrec ums Eck. Die Küche spiegelt das Paris vieux (also das alte Paris) wider, aber man fühlt sich trotz „internationalem Klientel“ herrlich aufgehoben. Tipp: Als Nachspeise eine flambierte Bombe Alaska. Außen ein heißer Eiweisberg, innen Eis.

 

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Lucette fait des crêpes
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Moulin Rouge
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Brasserie Mollard
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Champs Elysee © iStock by Getty Images
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Sacré-Cœur

Die Marschrichtung für den zweiten Tag lautete: die Tuilerien (kein Vergleich zu Schönbrunn, viel kahler), die Champs Elysees (arges Gedränge, der größte Louis Vuitton, den ich je gesehen habe). Am Sonntag erklimmt man die Kirche Sacre Coeur, denn von da oben ist der Ausblick ein Erlebnis. Vielleicht noch ein kleines Mittagessen im Marais, in diesem Viertel spielt es sich Sonntag gut ab. Und auf dem Weg dorthin, kam ich auf zahlreichen Marktstandln und Gassen mit kleinen Fleischhauern und entzückenden Käseläden vorbei. (Bilder im Ordner Markt/Food). Und wer dachte es sei ein Klischee, dass jeder Franzose mit einem Baguette unterm Arm rumläuft, der hat sich geirrt. Es ist nämlich wirklich so.

 

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All diese Eindrücke und Geschmäcke, das Savoir Vivre und das Vie en Rose nehme ich einfach mit nach Hause – und zwar in Form der berühmten Macarons von Ladurée. Der „Demel von Paris“ ist sogar auf jedem Terminal am Flughafen vertreten. Na dann: Au Revoir a Paris!

 

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Ich komme wieder!
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