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Lifestyle | 10.10.2016

PINK POWER

Brustkrebs geht ALLE an. Jährlich verlieren 1.500 Österreicherinnen den Kampf. Diese 16 Frauen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zeigen seit Jahren Engagement und sagen klar, warum sie sich als Pink Ribbon-Botschafterinnen starkmachen.

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Gemeinsam unterstützen diese Ladies die Krebshilfe. © Olga Rubio Dalmau

Ist Brustkrebs eigentlich vermeidbar? Rund 20.000 Frauen erkranken jährlich in Österreich an Krebs, Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung, der Frau mit jährlich rund 5.500 Neuerkrankungen.
Die meisten Krebserkrankungen können in ihrer Entstehung leider nicht vermieden werden, dazu zählt auch Brustkrebs. Hier spielt die Früherkennung aber eine wichtige Rolle. 1.500 Frauen verlieren jährlich den Kampf, dabei könnte der Großteil gerettet werden, wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt worden wäre. Fakt ist: Die derzeit geeignetste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs ist die Mammografie. Eine Röntgenuntersuchung der Brust, bei der auch kleine Tumore, die noch nicht tastbar sind, festgestellt und damit die Heilungs- und Überlebenschancen verbessert werden können. In vielen Fällen ist die Behandlung einer früh erkannten Erkrankung auch schonender, d. h., falls eine Operation notwendig sein sollte, kann die Brust öfter erhalten bleiben.

Wie komme ich zu einer Mammografie? Für die Vorsorge-Mammografie brauchen Sie keine Überweisung mehr. Sie können alle zwei Jahre zu einem am Österreichischen Brustkrebs- Früherkennungsprogramm teilnehmenden Radiologen gehen und die Mammografie durchführen lassen. Selbstverständlich können Sie eine Mammografie auch außerhalb dieses Programms durchführen
lassen. Alle Infos finden Sie unter: www.krebshilfe.net und pinkribbon.at.

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Von links nach rechts: Vera Russwurm, Bettina Assinger, Johanna Setzer, Sabine Oberhauser, Petra Morzé, Doris Bures. © Olga Rubio Dalmau

Vera Russwurm, Moderatorin: Ich unterstütze Pink Ribbon, weil es einfach so wahnsinnig viel Sinn macht und weil Brustkrebs heilbar ist, wenn man ihn echtzeitig erkennt. Ich sage ganz bewusst, jeder ist blöd, der nicht zur Vorsorgeuntersuchung geht. Da kann ich gleich aus dem Fenster springen.

Bettina Assinger, Designerin: In meinem sehr nahen Umfeld sind schon junge Frauen an Brustkrebs erkrankt und in Folge daran auch gestorben. Mut machen mir die Frauen, die es  geschafft haben, denn das zeigt mir, dass es bei Früherkennung eine Heilung gibt. Daher ist es mir ein Anliegen, das Thema Brustkrebs nicht zu tabuisieren.

Johanna Setzer, Moderatorin: Bei mir wurden Knoten ertastet, und der Arzt drängte mich zur Untersuchung, aber ich hab mir Zeit gelassen. Es war glücklicherweise nur eine große Ablagerung, aber ich gehe jetzt alle zwei Jahre zur Mammografie. Bitte, gehen auch Sie!

Sabine Oberhauser, Gesundheitsministerin: Ich bin aus tiefster Überzeugung Pink Ribbon-Botschafterin – auch ohne Krebserkrankung und ohne Ministeramt. Gerade, was die Brustgesundheit betrifft, kann man gar nicht zu viel Werbung machen oder zu viele Menschen einspannen. Es ist mir eine Ehre.

Petra Morzé, Schauspielerin: Unser Vorsorgesystem ist einmalig, und daher appelliere ich: Bitte, liebe Frauen, nehmt das in Anspruch! Es kann immer sein, dass kurz nach einer Vorsorge etwas ausbricht, aber man sollte sein Möglichstes für seine Gesundheit tun.

Doris Bures, Nationalratspräsidentin: Ich glaube, dass es wichtig ist, Frauen zu sagen, dass sie auf sich schauen sollen. Daher sollte man sich auch die Zeit dafür nehmen – und diese Aktion macht alle Frauen darauf aufmerksam.

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Von links nach rechts: Desirée Treichl-Stürgkh, Doris Felber, Andrea Kdolsky, Yvonne Rueff, Verena Schneider, Andera Bocan. © Olga Rubio Dalmau

Desirée Treichl- Stürgkh, Herausgeberin: Meine Mutter ist mit 42 Jahren an Brustkrebs gestorben. Vielleicht, weil sie nicht regelmäßig bei der Vorsorge war. Mädels, bitte geht hin. Ich bin jetzt 52 und
erlebe bei einigen Freundinnen in meinem Alter, dass sie noch nie bei der Mammografie waren. Das schockiert mich.

Doris Felber, Unternehmerin: Ich unterstütze Pink Ribbon, weil ich Mutter von vier Kindern bin und zutiefst bewundere, was die Krebshilfe leistet. Pink Ribbon ist lebenswichtig. Die Frauen sollen aufgeweckt werden, sich ordentlich untersuchen zu lassen.

Andrea Kdolsky, Ärztin: Ich bin zutiefst überzeugt, dass Vorsorge Leben retten kann, und daher muss man dieses Thema immer wieder an die Öffentlichkeit bringen, denn man vergisst so leicht. Vergessen kann Leben kosten. Man muss den Frauen die Angst nehmen.

Yvonne Rueff, Tänzerin: Pink Ribbon erinnert an die Brustgesundheit. Es ist leider eine Krebsart, die Frauen am meisten betrifft. Ich finde es so wichtig, dass man Frauen darauf aufmerksam macht, zur Vorsorge zu gehen. Es ist nur eine kleine Untersuchung, deshalb sollte man seinen inneren Schweinehund überwinden.

Verena Schneider, Moderatorin: Brustkrebs beschäftigt jede Frau irgendwann einmal in ihrem Leben. Ich möchte deshalb die Frühwarnung gut an die Frau und auch an den Mann bringen, denn auch die Männer betrifft das Thema – an der Seite ihrer Partnerinnen.

Andrea Bocan, Unternehmerin: Ich unterstützte die Pink Ribbon Aktion, weil ich viel Glück hatte und selbst eine Betroffene bin. Dieses Glück möchte ich ein bisschen weitergeben. Deshalb ist es mir ein Anliegen, alles im Kampf gegen Brustkrebs zu tun, was mir möglich ist.

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Von links nach rechts: Uschi Pöttler-Fellner, Brigitte Kren, Petra Gregorits, Diana Langes-Swarovski. © Olga Rubio Dalmau

Uschi Pöttler Fellner, Herausgeberin: Ich bin Journalistin und Magazinmacherin, Frau, Mutter, Tochter und Freundin. Alles triftige Gründe, um mich für die Brustkrebsvorsorge und Aufklärung einzusetzen. Ich mache das seit vielen Jahren mit viel Engagement und aus einem Hauptgrund: aus Liebe zum Leben.

Brigitte Kren, Schauspielerin: Als Frau muss man für Frauen etwas tun in dieser Männergesellschaft. Punkt!

Petra Gregorits, Unternehmerin: Die Brustkrebsvorsorge sollte jeder Frau ein großes Anliegen sein. Man kann insofern ein Vorbild sein, als man selbst zur Untersuchung geht, andere dazu
motiviert und somit einfach zu diesem Bewusstsein beiträgt.

Diana Langes-Swarovski, Präsidentin WSG Wattens: Die Gesundheit ist enorm wichtig, deshalb gibt es zwei Maßnahmen, die man setzen sollte: zum einen die Vorsorge, zum anderen die
Information. Und wenn man selber glücklich ist, dann ist es wichtig, das auch mit anderen zu teilen. Man kann viel weitergeben und die Botschaft nach außen tragen. Für mich ist das eine
Herzensangelegenheit.

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