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Lifestyle | 24.04.2016

Power-Mum auf Weltreise!

Bloggerin Lena reiste 4 Monate mit Rucksack durch Asien! Mit dabei war ihr 2 Jahre alter Sohn! Klingt crazy und unmachbar? Nichts da! Lena erzählt uns, wie sie sich für den Tripp entschieden hat und warum sie die Reise mit Kleinkind - Emilian heißt ihr Goldschatz - sofort antreten würde!

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"Packt eure Kinder ein und geht auf Reisen. Denkt nicht so viel nach, macht es einfach. Die größte Herausforderung besteht darin, es zu wagen. Seid nicht perfekt und nehmt Abstand von euren Ansprüchen anderen gerecht zu werden."

Vor gut zwei Jahren bekam die Wiener Lifestyle- und Fashion-Bloggerin Lena vom Blog MIT HANDKUSS ihren entzückenden Sohn Emilian. Dass das Leben nicht vorbei ist, wenn man ein Kids bekommt, bewies sie von Anfang an. Gleich nach der Geburt bloggte sie heiter weiter, stieg wieder Teilzeit in ihren Beruf als PR-Lady ein und startete Anfang des Jahres etwas, was für eine junge, alleinerziehende Mum fast undenkbar ist: Sie packte ihre 7 Sachen und startete mit Sohnemann Emilian eine Weltreise! "Ab nach Asien", hieß es für die junge Familie anstatt neuen Job anzunehmen, nach Berlin zu ziehen und das sichere Leben zu leben.

Wie es ihr dabei erging, erzählt sie uns jetzt!

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Ich bin keine Supermami. Mir war nicht klar, was ich da eigentlich tat, als ich unsere Flüge nach Tokio und weiter nach Bangkok buchte. Doch eines tauchte niemals auf: Angst. Ich war der Überzeugung, dass ich das richtige tue – für Emilian und mich. Von außen musste ich dennoch Kommentare hinnehmen, die mein Vorhaben als verantwortungslos abstempelten. Die Vorstellung, die eigene Landesgrenze zu übertreten, Klima- und Zeitzonen zu überwinden und all das ganz alleine mit Kleinkind für mehrere Monate war für manche einfach zu viel. „Das würde ich mich nie trauen.“ – ich frage mich: warum?

»Vermutlich war es der vierwöchige Roadtrip im vergangenen Herbst, der dazu beigetragen hat, dass ich mich für eine Asien-Reise mit meinem Sohn Emilian entscheiden habe. Ich wollte ihm noch mehr von der Welt zeigen. Und wenn nicht jetzt, wann dann? Auf die Frage, warum gerade jetzt der schlechteste Zeitpunkt ist, hätte ich immer eine Antwort parat gehabt. Auch der Tatsache zum trotz, dass ich in diesem Moment eigentlich dabei war, unseren Umzug nach Berlin zu planen. Arbeitsvertrag, Wohnung und Kindergartenplatz waren bereits unterzeichnet. Zwei Wochen vor dem großen Aufbruch tat ich dann etwas, dass für Menschen viele nicht nachvollziehbar war: Ich entschied mich gegen ein sicheres und geordnetes Leben. Stattdessen buchte ich für meinen zweieinhalbjährigen Sohn und mich Flüge nach Japan, und von dort weiter nach Thailand und Indonesien. Ob ich die richtige Entscheidung traf? Für mich gab es keine Sekunde des Zweifelns. Obwohl mir nicht klar war, auf was ich mich da eigentlich einließ, sprudelte ich nur so vor lauter Überzeugung das Richtige zu tun: Das Leben leben. Mit Kind.«

»Ich musste also nicht nur meine fast schon fertig aufgebauten Zelte in Berlin wieder abbrechen, sondern mich auch noch ruckartig neu organisieren: Einen Untermieter für möblierte Wohnung finden, persönliches Hab und Gut anderswertig unterbringen, für unseren Hund Pharo ein zu Hause auf Zeit finden, Visas beantragen, Impfungen machen, einen neuen Pass für Emilian ausstellen, Banktermine absolvieren, Versicherungen abschließen, für die Buchhaltung vorsorgen, Kindergartenplatz für Emilians Rückkehr in Wien sichern. Und das hat mich unglaublich viel Zeit & Nerven gekostet, weil normalerweise ab fünf Wochen Abwesenheit der Kindergartenplatz anderswertig vergeben wird. Aber nicht genug, natürlich musste ich auch eine Reiseapotheke besorgen, Ärzte aufsuchen und unzählige weitere bürokratische Wege erledigen. All diese Dinge haben mich in den drei Wochen bis zur Abreise auf Trab gehalten.«

»Womit ich mich bis am Vorabend unserer Abreise allerdings nicht auseinandergesetzt habe: Was packe ich ein? Fest stand nur: Weniger ist mehr. Wer mit Kind reist, sollte sich diese Worte wirklich zu Herzen nehmen. Man braucht nicht viel. An jeder Ecke wartet eine Wäscherei. Für drei Monate Thailand und Indonesien habe ich für uns schlussendlich einen Rucksack gepackt, der 14 Kilo auf die Waage brachte. Hinzu kam eine Strandtasche, die auch bei der Fliegerei als Handgepäck fungiert, und einen Kinderwagen.«

»Auf einen Reiseführer oder andere Ratgeber habe ich im Vorfeld vollkommen verzichtet. Wir haben uns Hals über Kopf ins Abenteuer gestürzt und uns seither den neuen Überraschungen des Lebens hingegeben. Mit Kind ist sowieso alles anders. Auch das Reisen. Es ist sinnbefreit eine Route oder den Tagesablauf präzise zu planen, denn so vieles kommt unverhofft. Das Beste was man für so eine Reise machen kann, ist dem Zufall Platz schaffen. Außerdem sind Kinder ohnehin viel anpassungsfähiger als wir denken und können sich schnell auf eine neue Situation einstellen. Das ist mir schon beim Roadtrip aufgefallen, jetzt umso mehr: Unser Nachwuchs ist offen für neue Erfahrungen.«

»In den letzten Monaten haben sich die Ereignisse überschlagen. Gemeinsam haben wir unglaublich viel gesehen und erlebt. Die Tatsache, dass ich Emilian so befreit und überglücklich sehe und dabei spüre wie gut ihm diese Erfahrung tut, bestärkt mich in meiner Entscheidung (ich kann dazu wirklich jede Mutter und jeden Vater bestärken!) und macht mich unglaublich froh. Das wir uns allerdings seit knapp zwei Monaten auf Bali aufh«alten und nicht weiter nach Australien gereist sind, hat einen Grund: Das Leben hier ist unglaublich entspannt und mit Kind einfach zu gestalten.

"Auch das Reisen. Doch noch nie hatten Emilian und ich so viel Quality Time und so viele Erfahrungen und Erlebnisse, die nur wir zwei teilen und uns zu einem Super-Team machen."

»In den kleinen Seitengassen spielt Emilian mit den einheimischen Kindern Fußball und verständigt sich in einem kauderwelsch aus Deutsch, Englisch und Indonesisch. Passierende Motorradfahrer nehmen acht und lassen den Kindern den Vorrang. Zum Sonnenuntergang gehen wir an den Echo Beach wo er den Hunden hinterherläuft und mit gleichaltrigen Sandburgen baut. Zur Abkühlung hüpfen wir in den Pool und gehen am liebsten ins hippe „Milk & Madu“ frühstücken, dass Kisten mit Spielsachen bereit hält. Jeden Sonntagvormittag gibt es im „Ku De Ta“ Beach Club in Seminyak Kinderprogramm mit Hüpfburgen und unter der Woche kann das „Cubby House“ aufgesucht werden. Mit dem Moped machen wir unsere Erledigungen, düsen durch die überfüllten Straßen und trällern dabei lauthals „the wheels on the bus go round and round.“ In Ubud nehmen wir den Shortcut durch den Monkey Forst und sagen jedem Affen persönlich „hallo". Zwischen den Reisfeldern schlürfen wir Orangensaft und schauen den Bauern beim ernten zu. Und wenn wir eine Pause von Bali brauchen, flitzen wir mit dem Speedboad auf die Gili Islands.  «

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Thailand, you've been a blast! On to the next adventure in B A L I heart emoticon

Noch mehr spannende facts, Tipps und Bilder zu Lenas Trip mit dem entzückenden Emilian kannst du auf ihrem Blog "Mit Handkuss" finden oder auf Instagram sehen!

#HutAbLena Du bist echt ne powerlady!

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"Packt eure Kinder ein und geht auf Reisen. Denkt nicht so viel nach, macht es einfach. Die größte Herausforderung besteht darin, es zu wagen."
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