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Lifestyle | 18.08.2016

Santorin - die Königin der Kykladen

Zum krönenden Abschluss unseres Kykladenhoppings stand Santorin auf dem Programm. Eine Insel von atemberaubender Schönheit, ein Naturspektakel, das Touristen aus aller Herren Länder in Scharen anlockt. Vor allem die Orte an der Caldera prägen das typische Bild. look! Society-Chefin Marion Hauser präsentiert die Insidertipps + Santorin als eine der beliebtesten Weddinglocations Europas.

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Marion Hauser genießt den Blick auf die Caldera. Im Hintergrund befindet sich der Hauptort Fira.

Sagen ranken sich um dieses schöne Fleckchen Erde. Die berühmte Caldera, jener Krater, der von seiner höchsten Stelle - also beim Örtchen Imerovigli - 300 Meter in die Tiefe hinabstürzt. Hier soll vor 3.500 Jahren Atlantis versunken sein. Tatsache ist, dass es vor 3.500 Jahren einen Vulkanausbruch gegeben hat. Gut mögich, dass er diese hochzivilisierte Kultur in die Tiefen des Ozeans riss. Archäologen fanden Überreste von Häusern, die mehrere Stöcke hoch gewesen sein sollen. Und das lange vor der eigentlichen Griechischen Antike. Interessanterweise hat man keine menschlichen Überreste gefunden, was darauf schließen lässt, dass sich die Menschen retten konnten.

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Die Caldera. Hier soll vor 3.500 Jahren Atlantis versunken sein.
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Oia, an sich der schönste Ort am Ende der Caldera.

Und weil es  hier zum Weinen schön ist, haben vor allem Heiratswillige die Insel für sich entdeckt. Bis zu 4000 Paare sagen pro Jahr forver yes zueinander. Dementsprechend groß ist die "Brautrallye", vor allem in der Hochsaison Juli und August. Keine Frage, ein Hochzeits-Bild mit dem eindrucksvollen Blau des Meeres-Kessels und der bizarren Vulkanlandschaft (der Vulkan ist übrigens noch aktiv), macht sich gut im Familienalbum, aber die Romantik bleibt oft auf der Strecke. Alleine während meines Vier-Tages-Trips begegnete ich unzähligen Bräuten, die mit ihren Highheels auf dem unebenem Pflaster umherwackelten- im Schlepptau der frisch Angetraute und der Fotograf - auf der Suche nach dem perfekten Motiv für die Ewigkeit. Dabei mussten sie sich durch Horden von Touristen kämpfen, denn pro Tag spucken die mächtigen Kreuzfahrtschiffe tausende davon aus.

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Eine Braut, die sich auf Santorin traut.
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Sag ja auf oder zumindest zu Santorin.

Heiraten auf Santorin ist aber kein billiges Vergnügen. Man sollte für die standesamtliche Zeremonie + Dokumente + Location + Gebühren + Sekt usw. schon mit 1.000 € rechnen. Flug, Zimmer und Dinner kommen noch dazu. Wer eine größere Hochzeitsgesellschaft im Schlepptau hat, muss sehr tief in die Tasche greifen. Full Packages gibt es hier.

Heiraten auf Santorin
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Brautshooting by Niely Hötsch.
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Kleid von Michel Mayer, Headpiece von Niely Hötsch.
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Pic by Niely Hötsch.

Neuester und bizarrer Trend: Vor allem unter Chinesinnen gilt es als Statussymbol, sich mit einem Brautkleid auf der Caldera zu verewigen. Egal, ob sie heiraten oder geschweige denn überhaupt einen Mann haben.

Zurück zum Urlaub. Strände gibt es anderswo schöner, aber der berühmte schwarze Sand von Santorin hat schon auch was.

Die schönsten Strände von Santorin
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Vlychada. Schwarzer Sand und interessante Duffsteingebilde im Süden.
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Eros Beach am Ende von Vlychada.
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Eros Beachwave-Bar.
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The Red Beach im Südwesten der Insel. Baden ist hier aufgrund des Naturschutzes (und Steinschlags) nicht erlaubt.
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Yalos Beach im Nordosten Santorins.
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Marion Hauser am Yalos Beach.
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Strand beim Yalos Beachclub.
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Restaurant auf Yalos.
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Bucht von Kamari. Viele Strandclubs, Shops und Restaurants. Noch größer ist Perissa. Beide liegen im Südosten.

Wer es sich leisten kann, wohnt entlang der Caldera in Oia, Imerovigli, Firostefani und Fira. Man genießt den Meerblick von Infinitypoos und witzigkleinen Tauchbecken auf der eigenen Sonnenterrasse.

Nun zur Kulinarik. Natürlich gibt es in den Hauptorten ganz viele Tavernen und Fast-Food-Touri-Buden, ebenso einige sündteure und megaschicke Restaurants, aber auch ein paar wirkliche Geheimtipps.

Essen auf Santorin
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Der alte Hafen von Oia. Hier gibt es vier Fischrestaurants nebeneinander. Mein Favourite ist das Sunset Ammoudi.
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Ein wirklich romantischer Moment im alten Hafen von Oia.
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Sundowner mit Blick auf die Caldera. Das Restaurant Mezzo in Imerovigli.
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Ich persönlich mag eigentlich kein Moussaka, aber im Mezzo ist es besonders gut.
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Mein absoluter Geheimtipp: Bobofeeling im Metaxy Mas in Exo Gonia. Unpretentiöse Hausmannskost zu kleinen Preisen.
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Zur Begrüßung gibt es im Metaxy Mas gleich einmal eine ordentliche Brotzeit mit hausgemachtem Schnaps. Prost!

Besonders in der Nachsaison ist es auf den Kykladen besonders schön. Weniger Touristen, angenehme Temperaturen, auch die Preise lassen nach. Eines weiß ich jetzt schon. Griechenland sieht mich garantiert wieder.

Pics by iStock by Gettyimages, Niely Hötsch und Marion Hauser.

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