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Lifestyle | 13.11.2015

Wie man sich bettet …

… so liegt man. Und ob ihr wirklich richtig liegt, lest ihr hier. Wir legen uns für euch ins Schlafzimmer und berichten euch über die neuesten Trends rund um Betten, Boxspring & Co.

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© iStock by Getty Images

Ein langer Arbeitstag geht zu Ende, man kommt nach Hause und will nur mehr eines: ins Bett fallen. Ob alleine oder zu zweit. Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend und daher verdient das Schlafzimmer dieselbe Aufmerksamkeit bei der Einrichtung wie andere Räume auch. Ähnlich wie das Bad sollte das Schlafzimmer eine wahre Wohlfühloase sein. Wer kuschelt sich nicht gerne in sein Bett und freut sich auf einen erholsamen Schlaf? Die aktuellen Trends im Schlafzimmer gehen eindeutig in Richtung Individualität und – ähnlich dem Bad – in eine atmosphärische „Verlängerung des Wohnzimmers“. Während früher noch gern zu einer gesamten Serie gegriffen wurde, werden nun vermehrt Einzelteile kombiniert, die an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden können. Ein gutes Trendbarometer jedes Jahr im Jänner ist die „imm cologne“, die internationale Einrichtungsmesse. Für 2015 zeigte sich, dass der Trend zu Boxspring-Betten ungebrochen ist, doch auch auf Nachhaltigkeit wird immer mehr gesetzt. Generell geht der Trend immer mehr zu Naturmaterialien und so erfeuen sich vor allem Betten aus Massivholz mit rustikalem Charme immer größerer Beliebtheit, wobei hier Eiche sehr bevorzugt wird. Für eine angenehme Nachtruhe nicht zu vernachlässigen sind Betten aus Zirbenholz. Die Zirbe, auch „Königin der Alpen“ genannt, hat in Österreich eine lange Tradition. Ihr angenehmer Duft, der sich über viele Jahre hält, wird von Zirbenfans geschätzt. Zirbenholz wird eine positive Wirkung nachgesagt, die für einen erholsamen Schlaf und ein besseres Allgemeinbefinden sorgen soll.

Matratzen – die Qual der Wahl
Neben der optischen Auswahl des idealen Bettgestells ist die Wahl der richtigen Matratze für den guten Schlaf mitunter das Wichtigste. Doch worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Eher hart oder doch lieber weich? Welchen Lattenrost soll ich wählen und was mache ich bei Bandscheibenproblemen? Bei einem Besuch im Fachhandel gilt es, in diesem vielfältigen Angebot durchzublicken.

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Aufbau eines Boxspring-Bettes von VISPRING. Hier werden nur natürliche Materialien verwendet, unter anderem Kaschmir, Mohair, Wolle, Seide und Rosshaar. (© VISPRING)

Das Federkern-Comeback
Ein beliebter Trend im Schlafzimmer in unseren Breiten sind seit Kurzem die Boxspring-Betten. Dieses Schlafsystem soll das Gefühl, wie auf Wolken zu schlafen, verleihen. In Amerika und Skandinavien sind diese Betten bereits seit Längerem bekannt. Sie bestehen aus einer Matratze, die auf einem Untergestell mit Bonnell- oder Taschenfederkernen liegt und, je nach Angebot, kann ein Topper darübergelegt werden, der für zusätzlichen Komfort sorgt. Übrigens gibt es seit Kurzem auch die Möglichkeit, nicht mehr nur ein ganzes Bett, sondern nur die Boxspring-Matratzen zu kaufen und damit einfach das heimische Bett aufzurüsten. Die größten Unterschiede zum herkömmlichen Bett sind der fehlende Lattenrost und die angenehme Betthöhe. Auf den Boxspring kann eine beliebige Matratze gelegt werden, wichtig ist nur, dass sie den Maßen des Unterbettes entspricht. Wesentlich bei Boxspring-Betten ist auch eine gute Lüftung des Schlafraumes, da hier mehrere Schichten aufeinander liegen. Da aufgrund des fehlenden Lattenrostes die individuelle Feinabstimmung nicht möglich ist, ist dieses Schlafsystem für Menschen mit Bandscheibenproblemen eher weniger geeignet. Boxspring-Betten werden von verschiedenen Herstellern angeboten, darunter VISPRING, Hülsta und Fennobed.

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Trend zum Massivholz, gesehen bei Holz-Möbel-Heiling in Pinkafeld. Bett Notus 40 Xavier aus Kernesche. © Holz-Möbel-Heiling

Latex-, Kaltschaum- und Viscoelastische Matratzen
Die Kombination aus dem richtigen Lattenrost und Matratze sorgt für optimales Schlafgefühl. Die wesentlichen Eigenschaften des Lattenrostes sind neben der Belüftung der Matratze vor allem die Unterstützung der Lagerung des Menschen im Schlaf, sowie die richtige Entlastung der Wirbelsäule. Bei einfachen Lattenrosten etwa können Federkernmatratzen verwendet werden, da sie robust sind und ihre Form wenig verändern. Ganz im Gegensatz zu Latex- oder Naturlatexmatratzen, die über eine sehr gute Punktelastizität verfügen. Sie passen sich ideal an Körper und beweglichen Lattenrost an. Daher sollte hier auf den idealen Untergrund geachtet werden. Ideal sind Lattenroste, die auf die unterschiedlichen Körperstellen eingehen und nachgeben – etwa im Schulterbereich. Ähnlich wie bei Latexmatratzen weisen auch Kaltschaumstoffmatratzen eine gute Anpassungsfähigkeit und Punktelastizität auf. Jedoch sollten sie, um eine optimale Lebensdauer zu gewährleisten, alle zwei bis drei Monate gewendet werden, da sie die Eigenschaft haben an belasteten Stellen nachzuweichen. Mit einem sogenannten „memory foam“ sind viscoelastische Matratzen ausgestattet. Dank dieses „Erinnerungsvermögens“ passt sich die Matratze beim Schlaf ideal an den Körper an, was einerseits Vorteile, aber auch Nachteile mit sich bringt. Diese Matratze sorgt für eine sehr gute Entlastung druckempfindlicher Körperstellen, jedoch stellt sich bei Veränderung der Liegeposition die Matratze nur mit Verzögerung in die Ursprungsposition zurück. Die drei letzteren Matratzenarten weisen bei optimaler Pflege auch eine geringe Milbenbelastung auf, was für Allergiker wichtig zu wissen ist. Beim Kauf sollte man sich daher im Fachhandel gut beraten lassen und auf seine individuellen Bedürfnisse eingehen.

www.holz-moebel-heiling.com

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Boxspring-Betten erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit: Modell Heligan Superb von VISPRING. (© VISPRING)
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