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Lifestyle | 17.05.2016

Selbstgemachtes schlemmt sich besser!

Einkochen sieht einfach aus - kann aber auch ganz schön daneben gehen! Unsere Lieblings-Marmeladen-Rezepte aus saisonalem Obst plus clevere Einkoch-Tricks gibt's hier!

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Selbstgemachtes schlemmt sich besser! © iStock by Getty Images

5 wichtige Tipps für's Marmelade einkochen!

Fülle die Marmelade unbedingt in saubere Gläser ab. Gläser, Deckel und Ringe müssen vor dem Befüllen in kochendes Wasser gegeben (ca. 10 Minuten) bzw. sterilisiert werden. Man kann auch Alkohol dafür einsetzen: Ein bisschen Alkohol einfüllen, anzünden und verbrennen lassen. Auskochen ist aber etwas einfacher. Gummis auch immer vorab kontrollieren ob sie rissig und spröde sind.

Mariniere die zerkleinerten Früchte vor dem Einkochen mindestens 5 Stunden, besser aber über Nacht mit Zucker, Pektin und Zitronensaft. Das Obst verkocht sich so und entfaltet den Geschmack besser.

Gutes Geliermittel ist wichtig: Natürliches Geliermittel (Pektin) ist besonders in unreifen, grünen Obstsorten, vor allem in Äpfeln und Quitten enthalten, daher gelieren Marmelademischungen mit diesen Sorten besonders gut. 
Weitere Geliermittel sind pulverisiertes Citruspektin (Konfigel), Gelatine (tierisches Geliermittel) und Agar-Agar (ein pflanzliches Geliermittel) sowie handelsübliche Geliermittel.
Vorsicht: In fertigen Geliermitteln ist bereits Zitronensäure enthalten, man sollte daher wenig oder fast keine Zitronensäure mehr beifügen, weil dadurch die Gelierkraft herabgesetzt wird. 

Verwende nur Früchte, die reif, aber nicht überreif sind. Nicht zuletzt danach richtet sich nämlich auch die Zuckerzugabe von mindestens  20 % bis höchstens 60 % Zucker auf 1 kg Frucht. 

Das Eingekochte und Eingelegte sollte immer kühl und ohne direkte Sonneneinstrahlung, am besten dunkel, gelagert werden. 

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Marmelade aus Heidelbeeren und Wacholderbeeren © iStock by Getty Images

Marmelade aus Heidelbeeren und Wacholderbeeren

Das brauchst du dafür:

1 kg Heidelbeeren
12 Stück Wacholderbeeren
1/4 l Wasser
500 g Gelierzucker (2:1)

So geht's:

Die Heidelbeeren waschen und mit zerdrückten Wacholderbeeren und 1/4 l Wasser aufkochen, bis die Beeren platzen und Saft ziehen. Auf einem Sieb oder Tuch abtropfen lassen. 750 ml Fruchtsaft abmessen (eventuell mit wenig Wasser auffüllen) und mit dem Gelierzucker in einem Topf zum Kochen bringen. Die heiße Masse in Gläser füllen, verschließen, umdrehen und einige Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

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Zwtschkenmarmelade © iStock by Getty Images

Zwetschkenmarmelade

Das brauchst du dafür:

1 kg Zwetschken
Gelierhilfe (2:1)
1 Stück Zitrone (Saft)
500 g Zucker
Zimt
1 Packung Vanillezucker
Rum

So geht's:

Für die Zwetschkenmarmelade die Zwetschken waschen, entsteinen, wiegen, zerkleinern und in einen Topf geben. 
Die Gelierhilfe und den Saft einer Zitrone hinzugeben. Unter ständigem Rühren den Fruchtgatsch zum Kochen bringen. Dann den Zucker dazugeben und ca. 5 Minuten leicht kochen lassen. Etwa 1 Minute vor Ende der Kochzeit eine Prise Zimt und ein Päckchen Vanillezucker dazugeben. 

In die Gläser ca. 2 mm Rum (bodenbedeckt) geben. 
Die Gläser mit der heißen Zwetschkenmarmelade füllen, verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Deckel stellen.

 

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Zweimal im Jahr gibt's bei Meinl am Graben saisonale Marmeladen-Kreationen aus der Patisserie

Wer keine Zeit zum Einkochen hat und dennoch Selbstgemachtes bevorzugt, greift zum Beispiel zu dieser Rhababar-Himbeermarmelade von Jürgen Vsetecka aus der Patisserie vom Meinl am Graben, €4,90

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