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Lifestyle | 04.04.2016

SIZE ZERO? SO LAST SEASON!

Wir feiern Kurven! Glücksgewicht statt Hungerkur. Sie haben Diäten satt und bringen mit ihrer „Feel good“-Einstellung einen neuen Trend ins Rollen: gesunde Maße! Vier Wiener Powerfrauen sprechen über ihre Erfahrungen.

Sie wollten mich als Bridget-Jones-Lookalike!

Kult-Kränzchen-Designerin („Miss Lillys Hats“) Niki Osl, 36, macht sich mit Diäten nicht mehr verrückt und bringt am 27. 4. ihr erstes Buch

„Die Gräfin in mir“ heraus. Worum es darin geht? Körperbewusstsein!

 

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Ich war 25, gertenschlank und fand mich – der Medienbeschallung sei Dank – trotzdem dick. Jetzt wiege ich fast 70 Kilo und finde es gut so!  Weil ich mich mit mir viel mehr angefreundet habe. Das Schreiben meines Buches war eine Art Therapie für mich. Ich habe mich lange darüber geärgert, dass ich selbst in diesen Druck rund ums Schlanksein geraten bin. Sitzt man mit Mädels zusammen, kommen doch immer irgendwann die Themen Figur und Problem-zonen auf. Das bin ich nicht und das will ich auch nicht. Im Schreiben habe ich mich damit versöhnt. Ich esse und nasche gern, ab und zu darf’s auch ein „Klumpert“ sein. Es ist eine Belohnung für mich, und das will ich mir nicht nehmen lassen. Früher plagten mich noch Gewissensbisse. In London wurde ich mal von einer Agentur angesprochen, ob ich nicht als Doppelgängermodel von Bridget Jones arbeiten wolle. Danach hatte ich Komplexe, weil ich dachte, dass mich alle für pummelig halten. Jetzt denk ich mir: Ob fünf Kilo mehr oder weniger, wen interessiert’s?

Ich bin eine Wirtin – mit Bus’n und Popsch!

Stefanie Herkner, 33, ist rundum glücklich und verwöhnt in ihrem modernen Beisl „Zur Herknerin“ mit herzhafter Wiener Küche & Schmäh.
Nächstes Projekt: eine eigene Kochsendung!

 

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In meinem ersten Geschäftsjahr habe ich so viel gearbeitet, dass ich zehn Kilo zugenommen habe, das hat aber irgendwie keiner gemerkt. Ich werde nie ein Strich in der Landschaft sein, das bin ich vom Typ einfach nicht. Ich liebe Busen und Popsch, und solange ich noch eine Taille habe, ist alles gut. Weibliche Rundungen gehören zu einer anständigen Wirtin dazu, nicht wahr? 

Von Diäten halte ich nichts, dafür mache ich einmal im Jahr eine moderne Mayr-Kur am Weißensee. Da komm ich herrlich runter, und wenn ein paar Kilos purzeln, freu ich mich auch – weil ich danach wieder zuschlagen kann! 

Bei Frauen hat Gewicht sehr viel mit Gefühl zu tun, und ich glaube, dass man sich auch oft mit Essen spüren möchte. Das habe ich bei meinen Kuren gemerkt. Man muss sich einfach wohlfühlen und vor allem versuchen, das auch zu verinnerlichen.

Plus Size ist keine Riesensensation mehr!

Magdalena Adriane, 31, ist Designerin und kreiert traumhafte Roben für alle Frauen.
Das große Umdenken in der Modewelt begrüßt sie.

 

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Frauen sollten ihren Körper zelebrieren – egal ob dick, dünn, klein oder groß! Es hat alles einen schönen Aspekt, und das sollte in und mit der Mode gezeigt werden. Als Designerin sehe ich keinen bestimmten Typ Frau vor mir, sondern mache Mode für Persönlichkeiten und möchte damit ihre Vorzüge betonen. 

Ich selber fühle mich sehr wohl in meinem Körper. Ich war schon immer kurviger, aber das mag ich. Ich komme aus einer Familie mit starken Frauen und wurde schon von klein auf nach der Maxime erzogen, dass es im Leben nicht um Äußerlichkeiten geht. Mit Diäten haben ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, am Ende landet eh wieder alles auf den Hüften, weil man sich so unter Druck setzt. Vor einem Jahr habe ich aber beschlossen, mich bewusster zu ernähren – das klappt viel besser. Außerdem trainiere ich regelmäßig mit einem Personal Trainer, mir ist wichtig, dass ich fit bin und meine Kurven straff sind.

Mein Abnehmerfolg kam, als ich mit Diäten aufhörte!

Rose May Alaba, 21, ist Sängerin und pfeift auf Magerwahn und Modediktate.
Ihre neue Single „Love Me Right“ ist ein Aufruf zur Selbstakzeptanz.

 

 

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Ich hatte immer schon mehr Kurven als andere – und ich gebe zu, dass ich eine Zeit lang sehr unglücklich darüber war. 

Diäten gingen bei mir immer nach hinten los, was mich noch mehr frustriert hat. Mit einer konstant gesunden Ernährungsweise und regelmäßigem Training habe ich das Richtige für mich gefunden – und 24 Kilo abgenommen, was ein Wahnsinns-Triumph für mich ist!

Dünn sein ist nicht mein Ziel, aber fit will ich sein. Das muss ich auch, denn als Sängerin darf mir auf der Bühne ja nicht die Puste ausgehen.
Ich gehe drei- bis viermal die Woche zum Zirkeltraining, das hält mich ganz schön auf Trab. Ich kann sagen, ich fühle mich jetzt wohl, so wie ich bin. Ich trage Klamotten, die meiner Figur schmeicheln – dass ich keine Minikleider tragen kann, stört mich nicht mehr. Und wenn ich Lust auf einen Burger habe, dann gönne ich ihn mir!

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Das neue look! ab jetzt in deiner Trafik!

TEXT MONIKA KULIG
FOTOS BUBU DUJMIC
HAARE & MAKE-UP CHRISTINA KAIL

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