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Lifestyle | 17.09.2015

3 Tage, 3 Rezepte von Karl & Leo Wrenkh!

Karl & Leo Wrenkh. Wenn der Sommer wie ein übermütiges Fest ist, folgt mit dem Herbst die Einkehr. In look! verraten die kochenden Brüder ihr bestes Herbstmenü und erzählen von ihren Reisen. Heute gibt's Kastanien-Rotkohl-Ravioli

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Das Wichtigste am Kochen ist der Tisch, an dem gemeinsam gegessen wird. Da sind sich die Brüder Wrenkh (Karl, l., und Leo, r.), die 2009 den elterlichen Betrieb übernommen haben, einig.  Anders als die Eltern verfeinern sie die einst rein vegetarische Küche eines der letzten Wirtshäuser der Wiener Innenstadt mit ausgewählten Fisch- und Fleischspezialitäten.

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Kongeniales Koch-Duo. Bevor die beiden allerdings ins Familien-Business eingestiegen sind (heute kocht Papa Christian Wrenkh in Hamburg), gingen die aufs Leben hungrigen Brüder auf „Lehr- und Wanderjahre“. Leo verliebte sich in jungen Jahren in die Bretagne und verdrückte Unmengen an Muscheln und Cidre. Karl hingegen ist fasziniert von der einfachen Küche Kubas – Bohnen und Reis, Fisch und Hendl – und der dort derzeit herrschenden Um- und Aufbruchsstimmung.

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Kastanien-Rotkohl-Ravioli

Kastanien-Rotkohl-Ravioli

Zutaten für je 1 Person:
100 g Mangold
150 g Kürbis (am besten Hokkaido)
Olivenöl zum Braten
Salz und Pfeffer
50 g Kürbiskerne

Zutaten für den Teig:
200 g Mehl, 2 Eier,
1 Eigelb, 1 Prise Salz
Zutaten für die Fülle:
300 g Kartoffeln, 300 g Rotkohl, Öl zum Braten,
1 kleine Zwiebel, 400 g Kastanien, etwas Butter zum Braten, 1 Prise Zimt,
100 ml Crème fraîche,
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Alle Teigzutaten mit
50 ml Wasser 10 Minuten gut verkneten. 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen.
Währenddessen für die Füllung Kartoffeln weichkochen, schälen und pressen.
Strunk des Rotkohls entfernen, in sehr kleine Streifen schneiden.
In einer Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze anschwitzen, auskühlen lassen.
Zwiebel schälen und feinwürfelig hacken. Kastanien schälen, hacken und in etwas Butter bissfest bräunen. Mit Zimt bestreuen. Alle Zutaten für die Füllung vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Teig auf einer mit Mehl ausgestreuten Arbeits-fläche ausrollen. Mit einem ca. 10 cm großen Servierring Kreise ausstechen. Mittig
befüllen. Teigkreise zuklappen, Rand mit einer Gabel andrücken. In Salzwasser  ca. 8–10 Minuten kochen.

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Bitte alle
zu Tisch!

Zeit der Gemütlichkeit. Wer sich nicht zwischen der Rolle des Kochs und der des Gastgebers zersprageln will, findet die Lösung in Leo und Karl Wrenkhs Kochbuch „Vom Glück gemeinsam zu essen“ (Brandstätter, € 29,90). Alle Speisen eines Menüs werden auf einmal auf den Tisch gestellt.

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Modern Style. Die Gaumenfreuden und Erfahrungen zahlreicher Reisen, aber auch die Geschmackserinnerungen der Kindheit – das traditionelle Ganslessen oder der Sonntagsbraten –fanden Einzug in ihr Kochbuch, das genau dem Zeitgeist entspricht. Keine von Foodstylisten künstlich geschaffenen Kunstwerke, sondern einfach nachzukochende Menüs, appetitlich angerichtet, gespickt mit der wichtigsten Zutat: gemeinsamer Lebensfreude. Leo und Karl Wrenkh: „Für viele Menschen ist gemeinsames Essen ein Höhepunkt des geselligen Miteinanders, und auch für uns spielt dieses Gemeinschaftserlebnis im privaten wie im beruflichen Leben eine bedeutende Rolle.Gemeinsam zu essen, lässt Menschen einander näherkommen.“

Herbst. Auch wenn der Sommer schön war, der Herbst verlockt uns ebenso – mit fetten Nüssen, üppigen Pilzen, kugelrunden Kürbissen. Probieren Sie es doch einfach aus!

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