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Lifestyle | 09.06.2017

So muss Elektro

Wenn du deinem Nachbarn verrätst, dass du ein flaches, rotes Auto mit 700 PS in der Garage stehen hast, denken die wenigsten an ein Elektroauto. Dabei würden die meisten Supersportwägen nur den Auspuff des Tesla P100D sehen – hätte er einen!

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© Bubu Dujmic

Reichweitenangst ade!

Tesla zeigt, was elektrisch möglich ist. Das Konzept hört nicht beim Auto auf, sondern umfasst eigene Schnelllade­stationen und lernende Software, die das System ständig verbessert. Die Routenplanung berücksichtigt Fahrstil und Reichweite und zeigt genau an, wann man wo halten und nachladen muss, um möglichst schnell am Ziel zu sein. So muss Elektro sein, um sich in großem Stil durchzu­setzen!

Die kalifornischen Autobauer waren die ersten, die das Thema E-Mobilität so richtig ernst genommen haben. Entsprechend beeindruckend ist das Ergebnis der derzeit drei Tesla-Modelle. Das von uns getestete Model S bietet trotz seiner schlanken und eleganten Silhouette unerwartet viel Platz im Innenraum. Auf Wunsch gäbe es sogar zwei – gegen die Fahrtrichtung – montierte Fond-Zusatzsitze für Kinder.

Von Sinnen. Im riesigen Zentraldisplay des Tesla regelt man nicht nur Radio, Klima und Fahrwerk. Auch für die Motorleistung gibt es zwei Einstellungen: Sport und „Von Sinnen“. Sie lesen richtig! Was abgeht, wenn umgerechnet 700 PS mittels Elektromotoren über vier Räder in den Asphalt gebrannt werden, umschreibt man am besten mit „WOAAA!!!“. Die Beschleunigung ist unmittelbar und stark, dass der Gebrauch im Alltagsverkehr nicht anzuraten ist. Sport reicht absolut, und damit kommt man durchaus weit und kann das Soundsystem genießen. Ohne Funkenflug!

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Wenn wir cruisen … … dann superkomfortabel, mit guter Musik und viel Platz. © Bubu Dujmic
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© Bubu Dujmic
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© Bubu Dujmic

ÖKO TRIFFT KLASSIK!

Wer sich – als Liebhaber formschöner Luxus-Chrom-Boliden – in der Zielgruppe der abgasfreien Vernunft-Automobilisten bisher noch nicht so recht wiederfinden konnte, der hat mit diesem US-Dreamliner eine Sorge weniger! Und ein Stück genüsslicher Reisefreiheit mehr: Eine rund halbstündige Kaffeepause reicht, um den TESLA – dank seines einzigartigen Supercharge-Systems – wieder auf Top-Ladung zu bringen! Sympathische Schritte in eine vielversprechende Zukunft!

 

Text: Astrid Kiraly, Tobias Oberzeller

        

 

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