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Lifestyle | 07.03.2017

Wellnessurlaub mit Kind und Kegel

Mit Kindern ist Entspannung nicht drin? Von wegen! So muss Wellnessurlaub für Familien kein Traum bleiben.

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Wellness hat Hochsaison, und zwar zu jeder Jahreszeit. Eine kleine Auszeit mit Verwöhnprogramm tut schließlich auch immer wieder gut und kaum etwas kann die Akkus so gut wieder auffüllen wie ein ausgiebiger Wellnessurlaub. Auch Familien können ab und zu eine Pause vom stressigen Alltag gebrauchen, um die gemeinsame Zeit wieder einmal so richtig genießen zu können. Ein Wellnesshotel fällt den meisten Eltern allerdings kaum als erstes ein, wenn sie an Urlaub mit der Familie denken. Da werden die Spa-Angebote der Hotels im Reisekatalog oder im Internet eher etwas wehmütig überblättert. Mit Kindern ist Wellness eben einfach nicht mehr drin.

Aber stimmt das auch? Ist die Zeit der entspannten Massagen und Beauty-Anwendungen, der genussvollen Momente im Whirlpool und der ausgiebigen Saunagänge wirklich endgültig vorbei, wenn die lieben Kleinen mit von der Partie sind? Die gute Nachricht lautet: Wellness und Kinder passen durchaus zusammen. Es kommt nur auf das richtige Angebot an. Viele Hotels und Reiseveranstalter haben sich inzwischen etwas einfallen lassen, um einen entspannten Wellnessurlaub auch für Familien zu einem echten Erlebnis zu machen. Kinderbetreuung, spezielle Sparangebote und tolle Wellnessprogramme für Kinder machen es möglich, dass wirklich alle etwas von der Auszeit vom Alltag haben und so richtig entspannen können.

 

Entspannung pur im Familienhotel mit Wellnessangebot

So ein Urlaub mit der ganzen Familie will gut geplant sein. Dass es gar nicht so einfach ist, alle Wünsche und Ansprüche unter einen Hut zu bringen, wissen Eltern aus Erfahrung. Wenn es dann auch noch ein Wellnessurlaub sein soll, ist vor allem die Wahl der richtigen Unterkunft entscheidend. Wer hier ein glückliches Händchen beweist, kann dem Urlaub entspannt entgegen sehen.

Für Kinder ist es im Urlaub wie zu Hause wichtig, dass keine Langeweile aufkommt. Ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm ist deshalb ein absolutes Muss im Familienurlaub. Wirklich gute Familienhotels bieten Aktivitäten sowohl gemeinsam für die ganze Familie als auch nur für kleine Gäste an. Eine pädagogisch geschulte Kinderbetreuung gibt Eltern die Möglichkeit, ihren Nachwuchs auch einmal guten Gewissens für ein paar Stunden abzugeben und ein wenig gemeinsame Paarzeit zu genießen. Qualitätszeit als Familie ist allerdings genauso wichtig und so sollten die angebotenen Freizeitaktivitäten so abwechslungsreich sein, dass alle Familienmitglieder auf ihre Kosten kommen.

Kinder lieben es, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Familienfreundliche Wellnesshotels bieten deshalb Schwimmbäder mit ausgedehntem Außenbereich und Whirlpool an, aber auch Kneipp-Kuren speziell für Kinder oder Sportkurse in der freien Natur. Spielt das Wetter einmal nicht so mit, sollte auch der Innenbereich einiges zu bieten haben. Bei einem ausgiebigen Wellnessprogramm für die ganze Familie können alle gemeinsam entspannen und vom Alltag abschalten. Ideal sind zum Beispiel Yogakurse für Familien oder spezielle Wellnessmassagen für Kinder. So ein Verwöhnprogramm macht meist schon den Kleinsten eine Menge Spaß, vor allem, wenn sie alles mit Mama und Papa gemeinsam genießen können.

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Wie Familienwellness heute geht, zeigt zum Beispiel das Hotel Schwaigerhof in Schladming. Hier dürfen sich kleine Gäste nicht nur auf einen großen Indoor- und Outdoor-Pool und ein Erlebnisbiotop freuen, sondern auch auf einen Besuch in der Dampf- und Biosauna. Als besonders Highlight gibt es eine Schokoladenmassage oder eine Tutti-Frutti-Gesichtsbehandlung. Da machen auch Eltern gerne mit. Familienfreundliche Wellnesshotels liegen inzwischen voll im Trend und das Angebot wird stetig erweitert. Für wellnessbegeisterte Eltern bedeutet das, dass Entspannung und Erholung im nächsten Familienurlaub kein Traum bleiben muss. Wellness bedeutet schließlich vor allem, dass sich alle rundum wohl fühlen und den gemeinsamen Urlaub genießen können.

 

Gemeinsam schwitzen: Wann dürfen Kinder in die Sauna?

Die Sauna gehört für die meisten Wellnessfans zum perfekten Entspannungsprogramm einfach dazu. Ein bisschen schwitzen, die Atmosphäre genießen und dabei so richtig die Seele baumeln lassen. Saunieren bringt nachweislich so manchen gesundheitsfördernden Effekt mit sich. Beim Schwitzen wird der Körper von Schadstoffen befreit und das Immunsystem wird auf ganz natürliche Weise gestärkt. Viele Saunafans schwören auf die gesundheitsfördernde Wirkung regelmäßiger Schwitzbäder.

Gerade das kindliche Immunsystem kann hin und wieder eine kleine Extrastärkung vertragen. In Finnland, der Heimat der klassischen Sauna, gehören Kinder deshalb längst zu den ganz alltäglichen Besuchern in den heißen Holzhütten. In Österreich und Deutschland ist es eher eine Seltenheit, dass auch Kinder mit von der Partie sind, wenn Mama und Papa wieder einmal so richtig nach Herzenslust schwitzen möchten. Eigentlich schade, finden nicht nur die Experten des Internetportals sauna-portal.com. Denn schließlich stärkt ein Besuch in der Sauna nicht nur die Abwehrkräfte der Kleinen, viele Kinder haben auch einfach sehr viel Freude daran, mit Mama und Papa zu saunieren. Wenn beim Besuch in der Sauna ein paar grundlegende Dinge berücksichtigt werden, ist auch nichts gegen ein paar wohl dosierte Saunagänge mit der ganzen Familie einzuwenden.

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Ein perfektes Alter für den ersten Saunabesuch gibt es nicht unbedingt. Allerdings sollten Kinder schon ganz sicher auf Windel und Co. verzichten können, damit in der Sauna kein Malheur passiert. Außerdem ist es wichtig, dass die lieben Kleinen rundum gesund sind und keine Herz-Kreislauf-Schwäche vorliegt. Idealerweise lassen Eltern vor dem ersten Saunabesuch mit den Kindern noch einen gründlichen Check beim Kinderarzt durchführen. Ihn können sie auch alle wichtigen Dinge zum Thema Saunieren mit Kindern fragen. Gibt der Arzt grünes Licht, steht dem Saunabesuch nichts im Wege.

Vor allem bei den ersten Saunabesuchen sollten Kinder es nicht übertreiben. Wenige Minuten in einer mäßig temperierten Sauna reichen zum Eingewöhnen absolut aus. Eltern sollten hier von Anfang an klar machen, dass es nicht darum geht, wer am längsten aushalten kann, sondern darum, sich rundum wohlzufühlen. Am besten gehen Mama und Papa hier mit gutem Beispiel voran. Nach jedem Saunagang gehört eine ausgiebige Ruhepause zum absoluten Pflichtprogramm. Ein Spaziergang an der frischen Luft regeneriert den Kreislauf und auch ein kleines Nickerchen tut nach dem Schwitzen gut.

Die meisten Aufgüsse sind vor allem für kleinere Kinder übrigens oft noch eine zu große Belastung und die verwendeten ätherischen Öle können die Schleimhäute der Kleinen zu stark reizen. Familien sollten darauf also am besten erst einmal verzichten, bis alle sich in Ruhe an das neue Wellnessprogramm gewöhnen konnten.

Leider haben Kinder in vielen Thermalbädern keinen oder nur eingeschränkten Zutritt. Vor allem im Wellness- und Saunabereich liegt das vorgeschriebene Mindestalter häufig bei 16 oder sogar 18 Jahren. Es gibt allerdings familienfreundliche Saunen, in denen die ganze Familie willkommen ist. Am besten halten Eltern bei der Urlaubsplanung schon Ausschau nach entsprechenden Angeboten. Ideal sind Familienhotels mit eigenem Wellnessbereich, in dem auch Kinder uneingeschränkten Zutritt haben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Saunabesuch nachzufragen, ob auch Kinder beim Schwitzen willkommen sind und ob ein Mindestalter vorgeschrieben ist.

 

 

 

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