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Lifestyle | 21.10.2016

Wenn Catrin kocht

Foodbloggerin Catrin Neumayer präsentiert in ihrem ersten Kochbuch die moderne österreichische Küche.

Die österreichische Küche ist eine Berg- und Talfahrt. Sie führt uns über Almen und Seen, über Wälder und Wiesen, sie vereint das Beste aus Stadt und Land. Die erfolgreiche Foodbloggerin Catrin Neumayer (www.cookingcatrin.at) widmete unseren heimischen Schmankerln sogar ihr erstes Kochbuch: „Echt.Fesch.Gekocht.“. Darin präsentiert sich die 29-Jährige im zünftigen Dirnderl und erinnert sich an die Küche ihrer Kindheit zurück: „Meine Oma hat mir die Liebe zum Kochen und zu den herrlichentraditionellen österreichischen Speisen vorgelebt – egal ob das Sonntagsschnitzerl, das Schweinsbratl mit Schwartl und Kruspalan oder der Marmorgugelhupf, den mein kleiner Sohn auch heute noch bei jedem Besuch bei der Uroma kredenzt bekommt.“

Von Murk’n und Rona. Sie haben keine Ahnung, was Murk’n, Rona oder ein Grantenschleck sind? Alte Dialekt- Begriffe für Gurken, Rote Rüben und eine Preiselbeercreme. Gerade jetzt ist die beste Jahreszeit für frisches Gemüse. Ob „Ofen-Kiawis“ (Geschmorter Kürbis im Backrohr) oder „G’füllte Nautscherln“ (Gefüllte Paprikaschoten), der Herbst ist eine der spannendsten Jahreszeiten zum Brutzeln, Braten – aber bitte ja nix anbrennen lassen.

 

Bild Pressefoto cookingCatrin Catrin Neumayer.jpg
Cooking Catrin. Foodbloggerin Catrin Neumayer präsentiert ihr erstes Kochbuch. © Carletto Ferrari

Quereinsteigerin. Dabei ist die 29-jährige Lungauerin, die mit ihrem Mann, dem Food-Fotografen Carletto Ferrari, und Söhnchen Matteo in Kärnten lebt, alles andere als eine gelernte Küchenfee. Die studierte Marketingexpertin war für einen großen österreichischen Energy-Drink-Hersteller tätig und für das Marketing eines internationalen Uhrenkonzerns verantwortlich. Als sie 2014 schwanger wurde, begann Catrin eben viel zu kochen und gründete ihren Blog „cooking Catrin“ mit interessanten
Brauchtum-Storys, kulinarischen Reiseberichten, aber auch DIY-Dekotipps, passend zur Jahreszeit, und eben immer wieder neuen Rezepten.

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Heimische Küche. „Echt.Fesch. Gekocht.“, um € 29,90 via cookingcatrin.at

Siasse Muaggensupp’n (Karotten-Orangen-Suppe)

© Carletto Ferrari

Zutaten für 4 Personen:


1 kleine Zwiebel, 1 Zehe Knoblauch, 1 Schuss Olivenöl, 8–10 Karotten (je nach Größe), 200 ml frisch gepresster Orangensaft, 750 ml Gemüsesuppe,
175 ml Schlagobers, Kräutersalz & Pfeffer, 4 EL Walnüsse (zum Garnieren)


Zubereitung:


Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin kurz glasig dünsten. Die Karotten in Stücke schneiden, zu Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und mehrere Minuten mitrösten. Mit Orangensaft und Gemüsesuppe aufgießen. Für etwa 30 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Die Suppe pürieren. Schlagobers einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen undnochmals pürieren.

Fischschnitzerln

© Carletto Ferrari

Zutaten für 4 Personen:

8 Fischfilets (heimisch, entgrätet), Saft von einer Zitrone; zum Panieren: Mehl, 4 Eier, Salz & Pfeffer, Semmelbrösel, 250 ml Sonnenblumenöl (zum Frittieren)

Für den Linsensalat: 225 g rote Linsen, 750 g Kartoffeln, 100 g Vogerlsalat, 600 ml Gemüsesuppe, 1 violette Zwiebel, 10 EL Apfelessig, 10 EL Öl, Salz & Pfeffer, etwas Öl zum Braten, 4–5 Zweigerln Rosmarin

Zubereitung:


1. Die gekochten Linsen mit dem Vogerlsalat in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl abschmecken. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Rosmarinzweige hinzufügen und die gekochten, geschälten Erdäpfeldarin knusprig braten.

2. Die Fischfilets mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Im Mehl wenden. Anschließend durch die verquirlten Eier ziehen und in Semmelbröseln wenden. Dabei etwas andrücken, damit die Semmelbrösel gleichmäßig haften bleiben. Öl in einem Topf erhitzen. Die panierten Fischschnitzerln im heißen Öl knusprig ausbacken, dabei mehrmals wenden. Die Schnitzerln aus dem Fett holen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Den Salat mit den Fischschnitzerln anrichten und servieren.

Geschichteter Zwetschgenknedl

© Carletto Ferrari


Zutaten für 2 Portionen:

2 EL Butter, 3 EL Zucker, 100 g Brösel, 4 Zwetschgen (entkernt), 1 EL Zucker, 1 TL Zimt, 150 g Creme fraîche, Rum, 150 g Sauerrahm, 2 Päckchen Vanillezucker (8 g), Zimt


Zubereitung:


Brösel, Zucker und Zimt in zerlassene Butter einrühren. Zwetschgen achteln. Nochmals Butter und Zucker schmelzen, die Zwetschgen kurz darin karamellisieren. Aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit Sauerrahm mit Creme fraîche, etwas Rum und Vanillezucker glatt rühren. Die Brösel in ein Glas geben, eine Schicht Creme darauf verteilen. Die Zwetschgen draufgeben und mit einer weiteren Bröselschicht bedecken. Wiederholen und abschließend mit Zimt bestreuen.

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