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Lifestyle | 25.01.2017

Wenn er zu früh kommt!

Du bist gerade so richtig in Fahrt, während er schon im Finale ist? Wir haben 10 Tipps für dich, um euer Zeitproblem in den Griff zu kriegen.

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Wir haben 10 schnelle Tipps, wie ihr dieses Problemchen löst! © iStock by Getty Images

Hand anlegen!

Den Ejakulationsreflex kann er trainieren - allein oder als Paar. Der Penis wird bis zum "tipping point" stimuliert. So heißt übrigens jener Punkt, an dem ein Samenerguss nicht mehr hinausgezögert werden kann. Genau jetzt heißt es Pause! Etwa eine Minute, bis die Erregung nachlässt. Danach darf weiter stimuliert werden. Hierbei ist wichtig, dass der Akt in die Länge gezogen wird, etwa 5 Minuten sollte es dauern. Fünfmal wird das Ganze dann wiederholt und zum Schluss darf er natürlich kommen.

Die Pille für den Mann

Eine Studie bringt den frühen Samenerguss mit einem gestörten Serotonin-Stoffwechsel des Gehirns in Zusammenhang. Serotonin wirkt verlangsamend den Ejakulationsreflex. Verschiedene Wirkstoffe, wie Dapoxetin, sorgen dafür, dass sich Serotonin länger an die Nervenenden bindet und so den Samenerguss verzögert. Leider haben diese Pillen unangenehme Nebenerscheinungen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.

Der Urologe

Forscher haben herausgefunden, dass bei jedem fünften Mann der vorzeitig Samenerguss Dauerbegleiter ist. Darunter leiden zumeist die Beziehung und die sexuelle Befriedigung. Da es immer noch als Tabu-Thema gilt, sucht nicht einmal jeder zehnte Betroffene das Gespräch mit seinem Urologen. Unter www.späterkommen.de kann dein Partner den Selbsttest herunterladen. Dieser erleichtert oft den Gesprächseinstieg mit dem Arzt.

Rotation

Bitte deinen Schatz doch mal beim Sex mit seinem Unterleib zu kreisen, statt der üblichen Rein-Raus-Bewegungen. Hält er den Rest des Körpers dabei ruhig kontrolliert er damit seine Herzfrequenz und gerät weniger schnell in Wallung.

Ein ausgedehntes Vorspiel

Nehmt euch Zeit! Ein ausgedehntes Vorspiel sorgt für mehr Befriedigung und verzögert den Samenerguss deutlich. Gerade in einer Beziehung ist ein zeitintensives Vorspiel wichtig um Ängste und Leistungsdruck zu überwinden. Männer kommen oft dann zu früh, wenn sie sexuell unter Druck stehen. Ein klärendes Gespräch hilft Probleme und Missverständnisse aufzuklären.

Die Squeeze-Technik

Ihr solltet euch hierfür ein Zeichen ausmachen, dass er dann gibt, wenn er merkt, dass es gleich soweit ist. Dann nehmt ihr sein bestes Stück am unteren Rand der Eichel mit Zeigefinger und Daumen und drückt sanft für etwa 15 Sekunden zusammen. Das "squeezen" (engl. drücken) verringert den Orgasmusdrang und kann sooft wie nötig wiederholt werden.

Die Beckenbodenübung

Richtig gelesen! Nicht nur Frauen können mit Beckenbodentraining mehr Spaß im Bett haben. Der amerikanische Mediziner, Arnold Kegel hat eigens ein Beckenbodentraining für Männer mit vorzeitigem Samenerguss entwickelt. So geht's: Er spannt für drei Sekunden den Muskel an, der beim Urinieren den Harnfluss stoppt, lässt sanft locker und wiederholt das 15-mal. Danach sollte er den Muskel am After anspannen, auch hier die Spannung drei Sekunden halten, langsam wieder lösen. Ebenfalls 15-mal. Dabei ruhig und entspannt weiteratmen. Einfach aber effektiv!

Die richtige Atmung

Atmen nicht vergessen! Hält er die Luft an sobald der Höhepunkt naht, ist das der falsche Weg. Dadurch kommt es zur erhöhten Ausschüttung von Adrenalin und zur Anreicherung von Kohlendioxid im Blut. Beides beschleunigt die Ejakulation. Besser ist es, wenn er bei der Rückwärtsbewegung konzentriert einatmet.

Ein Kondom

Wie wir bereits hier berichtet haben, gibt's ein Kondom speziell für leicht erregbare Männer mit dem Wirkstoff Benzocain. Dieser ist in Form einer Creme an der Innenseite des Kondoms angebracht und betäubt für kurze Zeit die Eichel. Vorsicht! Wenn ihr es falsch rum verwendet, wird die Frau betäubt und ihr kommt am Ende vielleicht gar nicht. Einen ähnlichen Effekt haben übrigens dickwandigere Kondome.

Antidepressiva

Antidepressiva, die den Serotonin-Haushalt beeinflussen, sind eine kurzfristige Lösung. Leider sind hier die Nebenwirkungen, wie Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit so stark, dass etwa 30 bis 40 % der Männer die Medikamente nach kurzer Zeit wieder absetzen.

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