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People | 06.11.2014

Star-Sopranistin im look! Talk

Natalia Ushakova ist einer der Stars von „Christmas in Vienna“ am 20. Dezember im Konzerthaus. Die Sopranistin über das Fest der Liebe, ihre große Liebe und warum sie neuerdings eine Blondine ist.

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Luftsprünge. Natalia Ushakova ist immer für einen Spaß zu haben und hüpfte auf der Kärntner Straße vor dem Steffl Department Store. (© Stefan Joham)

Das Herz geht ihr über, wenn sie von Weihnachten erzählt – und ihr Herz könnte angesichts dieses Pracht-Dekolletés nicht schöner verpackt sein. look! durfte Natalia Ushakova beim Einkleiden für die glanz- und stimmungsvolle Gala „Christmas in Vienna“ in die Abendmodeabteilung des Steffl Department Stores begleiten. Weitere Protagonisten des Weihnachtskonzerts am 20. Dezember im Großen Saal
des Wiener Konzerthauses: Ramón Vargas, Vesselina Kasarova, Artur Rucinski und die Wiener Sängerknaben. Dirigent: Sascha Goetzel.

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Natalia Ushakova, eine treue look!-Leserin! (© Stefan Joham)

Herz, Hirn & Humor

Dass Natascha, wie die Starsopranistin von ihren Freunden liebevoll genannt wird, nicht nur über eine gewaltige Stimme, sondern auch über eine gehörige Portion Humor verfügt, beweist sie einmal mehr im großen look!-Interview. Die gebürtige Russin kreiert beispielsweise einfach so witzige Wortkonstruktionen, obwohl ihr Deutsch sehr gut ist. Ganz bewusst nennt sie allerdings ihre gerne zur Schau gestellten Rundungen: „Meine zwei Talente“.

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Hello Vienna. Natalia Ushakova in einer Elie Saab-Robe aus der Abendmode-Abteilung des Steffl Department Stores. Vielleicht trägt sie das Kleid bei „Christmas in Vienna“ am 20. 12.? (© Stefan Joham)

look: Wir haben uns lange nicht gesehen, warst du viel unterwegs?
Natalia Ushakova: Mein Zuhause ist die Bühne, egal, wo ich singe, ich brauche wunderbare Musiker und ich fühle mich, als ob ich heimgekommen bin. Ich liebe Reisen, ich mag es, neue Menschen kennenzulernen oder alte Freunde wiederzutreffen. Ich bin nicht so der langweilige Typ. Kein Tag soll dem anderen gleichen.


look: Und das Kofferpacken stört dich nicht?
Ushakova: Nein, obwohl ich immer das Falsche einpacke. Ich war im August in Norwegen, da sagte man mir, es sei dort warm, war es aber nicht. Also hab ich mir im August einen sauteuren Wintermantel und Stiefel gekauft.


look: Apropos Kälte. Am 20. De­zember singst du erstmals bei „Christmas in Vienna“. War das immer schon ein Traum von dir?
Ushakova: Ich glaube an Wunder, an Märchen, an Kräfte Gottes, die in uns sind, und an das Universum. Wenn man sich etwas wirklich wünscht, wird es wahr. „Christmas in Vienna“ ist
etwas typisch Wienerisches und Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Sterne – auch der musikali­schen. Musik verbindet und die Menschen werden sentimental und weich. Ich hab kürzlich gelesen, dass die Soldaten an der Front Deutschland/Russland im Ersten Weltkrieg am Heiligen Abend die Waffen niedergelegt haben. Sie haben sich umarmt und miteinander gegessen. Es ist auch das Fest des Friedens. „Christmas in Vienna“ ist eine Art moderner Ruhe-Waffen-Stand, also Waffenstillstand.

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Schönes Wiedersehen. look!-Redakteurin Marion Hauser hat Natalia Ushakova schon oft interviewen dürfen. (© Stefan Joham)

look: Du wirst auch ein typisches Weihnachtslied deiner Heimat singen, „Ein Tannenbäumchen wurde im Wald geboren“.
Ushakova: Ja, es ist das bekannteste Weihnachtslied in Russland, der Ukraine und allen ehemaligen UdSSR-Ländern. Wenn wir jetzt auf die Kärnt­ner Straße gehen und ich singe eine Strophe, finden wir bestimmt einen Russen, der sofort mitsingen kann.


look: Wie feiert man in Russland Weihnachten?
Ushakova: Wir sind orthodox, daher feiern wir am 6. Jänner, aber sonst ist alles gleich wie hier. Baum, Geschenke, Kekse, gutes Essen, Liebe und Familie. Nur singen wir noch mehr sentimentale Lieder.


look: Wo verbringst du heuer den Heiligen Abend?
Ushakova: Ich probe ab November in Ljubljana für „Salome“ – die Premiere ist dann im Februar 2015. Am 7. Dezember bin ich am Wörthersee, weil ich eine Gala im Schlosshotel Velden habe. Ich singe zu Silvester in Toronto und habe eine Anfrage für den Heiligen Abend – „Licht ins Dunkel“ in Wien. Ich liebe es, an solchen Feier­tagen zu singen und die Leute mit meinem Gesang zu erfreuen.

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